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Guten Abend!Wenn das Motorrad und Reisen deine Hobbies sind, dann bist Du hier richtig.Diese Seiten entstanden vor vielen Jahren einmal aus der Idee Reiseberichte - die ja nach einem Urlaub sowieso von mir angelegt werden direkt auf der Tour zu verfassen in auf dem Weg liegenden Internet-Café oder Unterkünften mit Internet-Zugang - Facebook und Smartphones gab es damals ja noch nicht. Die Bearbeitung nach dem Urlaub wird hierdurch erleichtert, Eindrücke sind frischer und geraten auch nicht so schnell in Vergessenheit und alle diejenigen, die nicht mitfahren konnten, können sich so über meine/unsere Erlebnisse noch während der Abwesenheit informieren. Auch freue ich mich natürlich, wenn ich unterwegs von euch etwas hören - besser lesen - kann z.B. im Gästebuch. Das darf natürlich auch benutzt werden, wenn ich wieder zuhause bin.
Nachdem mittlerweile viele Bilder früherer Reisen digitalisiert sind, entschied ich, auch diese teilweise hier zu veröffentlichen. Zu einigen lagen ja auch schon Reisebeschreibungen vor, zu anderen gibt es leider oft nur bruchstückhafte Erinnerungen. Einige Bilder blieben auch ohne Text - Der/die ein oder andere Beteiligte kann ja über das Kommentarfeld, das sich immer im unteren Teil einer Seite befindet, gerne noch etwas hinzufügen.
Eine kurze Benachrichtigung wäre auch schön, falls Links nicht mehr funktionieren oder nicht mehr aktuell sein sollten. Es wünscht euch immer eine Handvoll Asphalt unter dem Reifen PS.: Dass ich mittlerweile nicht mehr in Wissel wohne, haben wohl schon die meisten mitbekommen ;-) Trier ist zu meiner neuen Heimat geworden, doch der Seitentitel bleibt unverändert. Aktuelles23.03.2026Marokko ’26 – Tag 5: Ankunft 17:30 Uhr
Bild: Beim Mittagessen im a la Carte Restaurant an Bord
Noch einmal ein richtig langer Tag auf der Fähre. Die Zeit? Stand. Einfach. Still. Unser Tagesprogramm: lesen, Sudoku spielen, schlafen, aufstehen, wieder schlafen, eine Runde übers Deck schlendern – und dabei feststellen, dass Tanger gefühlt immer noch irgendwo hinter dem Horizont versteckt war. Zum Mittag dachten wir: Jetzt gönnen wir uns mal was! Also ab ins À-la-carte-Restaurant. Klingt gut, oder? Tja… beim genüsslichen Kauen verabschiedete sich plötzlich meine Teilkrone aus einem Backenzahn. Einfach so. Ohne Kündigungsfrist. Immerhin: nicht verschluckt, kein Schmerz – nur ein leicht irritierter Gesichtsausdruck und die Erkenntnis, dass mein Gebiss offenbar auch Reisefieber hat. Plan B: In Fes morgen Abend einen Zahnarzt suchen. Vielleicht gibt’s da ja „Krone to go“. In Fes treffen wir vielleicht auch Reini und Moni, die mit dem Bus unterwegs sind. Das wäre ein echtes Highlight! Und wer weiß – vielleicht stoßen wir sogar gemeinsam auf Reinis Geburtstag am 25. an. Mit oder ohne Krone. Gegen 16 Uhr dann die Durchsage: Kabinen räumen, wir kommen früher an. Aha. Früher. Also saßen wir geschniegelt und geschniegelt (naja, eher geschniegelt und gelangweilt) in der Lobby… und warteten. Und warteten. Und warteten noch ein bisschen mehr. Zwischendurch mal zur Reling – vielleicht bewegt sich ja was? Tat es aber nicht.
Bild: der Hafen von Tanger in Sicht Gegen 19 Uhr – durften wir dann endlich runter von der Fähre. Große Erleichterung bei uns und gefühlt 100 anderen Motorradfahrern. Ein buntes internationales Treffen: Rumänen, Italiener, Franzosen, Österreicher, Deutsche – alle vereint durch das gleiche Ziel: Marokko und Wüste!
Bild: Bepacken der Motorräder Es dämmerte bereits, als wir das Zollgelände erreichten. Alles lief erstaunlich entspannt: Papiere hier, Papiere da – aber keine Kofferkontrollen auf verbotene Drohnen. Glück gehabt, denn da verstehen sie in Marokko keinen Spaß.
Bild: Großes Gedrängel beim Verlassen des Zoll-Geländes Schnell noch Geld wechseln, Motorräder volltanken – und dann die letzten 20 km zum Hotel. Das Tanger Med Hotel war schnell erreicht, und mit uns trafen auch viele bekannte Gesichter von der Fähre ein. Man nickt sich zu, man erkennt sich – eine eingeschworene Gemeinschaft der Seefahrt-Überlebenden. Der Abend? Kurz und effizient: Bier, Dusche, ein paar Zeilen schreiben… und dann ab ins Bett. Denn morgen heißt es: 300 Kilometer bis Fes. Und ganz ehrlich – nach diesem endlosen Seetag freuen wir uns endlich wieder auf Bewegung. Selbst mein Zahn.
RückblickHeute ist der Tag, an dem wir vor genau 12 Jahren auf einer Reise durch God´s Own Country waren.
"...Über teils unbefestigte Wege führt unser Weg als wir den heutigen zweiten Elefanten zu sehen bekommen, der uns mit einem Büschel Palmwedel unter dem Rüssel entgegenkommt..."
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