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Ein Blick in mein Reise-TagebuchWie schnell verblassen doch im Alltag Ereignisse und Erinnerungen. Im digitalen Zeitalter, in dem vieles mit einem Klick erledigt ist, gerä¤t einiges auch schnell wieder in Vergessenheit. Aus diesem Grund habe ich mir dieses kleine Reisetagebuch gebastelt, in dem ich die schönsten Erinnerungen an Reisen, manchmal aber auch nur an besondere Erlebnisse festhalten kann. Schnell ist das Smartphone gezückt und 'zack'! ist der Moment auf dem Handy gespeichert. Als Whatsapp-Nachricht mit Gruß an die Liebsten wäre er jedoch alsbald wieder aus dem Sinn und in den Tiefen der Handy-Bildergalerie verschwunden. Hier kann ich die Highlights des Tages in Wort und Bild hinterlegen. Sicherlich könnte man so manches Bild noch nachbearbeiten und vielleicht auch noch umfangreicher beschreiben. Doch das kann ich später ja immer noch machen, wenn ich wieder vor dem Laptop sitze. Jetzt heißt es erst einmal, viel Spaß beim Durchblättern! Eintrag 626 vom 03.05.2026Marokko ’26 – Ein Rückblick und viele Fragen
Bild: die Sanddünen bei Merzouga im Abendlicht
Unsere Reise durch Marokko wirkt wie ein roter Faden aus Kontrasten – ständig wechselnde Landschaften, Temperaturen und Eindrücke, die sich oft schon nach wenigen Kilometern komplett veränderten. Auf dieser Motorradreise konnten Wolfgang und ich das Land besonders intensiv erleben. Von den staubigen, trockenen Abschnitten im Landesinneren über die grünen Täler rund um Amizmiz bis hin zur rauen Atlantikküste bei Essaouira und Oualidia haben wir Marokko nicht nur gesehen, sondern gespürt. Hitze bis über 30 Grad, plötzlicher Wind, salzige Meeresluft – jede Etappe hatte ihren eigenen Charakter. Karte: Unser Streckenverlauf in Marokko
Die Strecke führte uns durch unterschiedlichste Welten: Besonders prägend war diese ständige Veränderung: trockene, karge Regionen gehen über in grüne Abschnitte, dann wieder in weite Küstenstraßen mit Blick auf den Atlantik. Genau das macht Marokko aus – dieses Nebeneinander von Gegensätzen auf engstem Raum. Unsere Reise war dabei nicht nur eine Route von Ort zu Ort, sondern ein fortlaufendes Erlebnis: das Gefühl von Freiheit auf dem Motorrad, das Spiel mit Temperatur und Wind, das Ankommen nach langen Etappen und das Eintauchen in immer neue Umgebungen. Unterm Strich war es eine Reise, die weniger von einzelnen Sehenswürdigkeiten lebte, sondern von der Bewegung selbst – vom Unterwegssein durch ein Land, das sich ständig neu zeigte. Am Ende bleiben jedoch noch viele Fragen offen – und genau das macht eine Reise durch Marokko vielleicht erst wirklich aus. Je länger wir unterwegs waren, desto mehr haben wir gesehen – und gleichzeitig gemerkt, wie viel sich nicht sofort erschloss. Hinter den Fassaden von Städten wie Casablanca oder den stilleren Gassen von Asilah verbergen sich Geschichten, die man als Durchreisender nur streifen kann. Warum wirkte manches so widersprüchlich? Warum liegen Moderne und Tradition so nah beieinander, ohne sich wirklich zu vermischen? Auch die Landschaft wirft ihre eigenen Fragen auf. Die scheinbar endlosen Gegensätze – grüne Täler, trockene Ebenen, raue Küsten rund um Essaouira oder die ruhige Lagune von Oualidia – wirkten, als würden sie mehr erzählen wollen, als man in den paar Tagen verstehen kann. Wir fuhren hindurch, staunten, hielten an – und fuhren dann doch weiter, ohne wirklich alles zu begreifen. Und dann waren da die Begegnungen: flüchtige Gespräche, Gesten, Blicke. Oft freundlich, manchmal distanziert, immer aber geprägt von einem Alltag, der sich nur erahnen lässt. Wie leben die Menschen hier wirklich? Was bedeutet dieser Rhythmus zwischen Einfachheit und Wandel? Vielleicht ist genau das der bleibende Eindruck unserer Reise: nicht das Gefühl, alles gesehen zu haben, sondern eher das Gegenteil. Ein Land, das sich nicht vollständig erklären lässt, das nicht nur Fragen offenlässt wie z.B.: Warum laufen eigentlich so viele Marokkaner in zu kleinen Schlappen herum 🤓? Während die Straßen irgendwann enden, tut es die Neugier nicht. Hier nochmal einige zufällig ausgewählte Eindrücke. Klicke das Bild an!
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