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Ein Blick in mein Reise-TagebuchWie schnell verblassen doch im Alltag Ereignisse und Erinnerungen. Im digitalen Zeitalter, in dem vieles mit einem Klick erledigt ist, gerä¤t einiges auch schnell wieder in Vergessenheit. Aus diesem Grund habe ich mir dieses kleine Reisetagebuch gebastelt, in dem ich die schönsten Erinnerungen an Reisen, manchmal aber auch nur an besondere Erlebnisse festhalten kann. Schnell ist das Smartphone gezückt und 'zack'! ist der Moment auf dem Handy gespeichert. Als Whatsapp-Nachricht mit Gruß an die Liebsten wäre er jedoch alsbald wieder aus dem Sinn und in den Tiefen der Handy-Bildergalerie verschwunden. Hier kann ich die Highlights des Tages in Wort und Bild hinterlegen. Sicherlich könnte man so manches Bild noch nachbearbeiten und vielleicht auch noch umfangreicher beschreiben. Doch das kann ich später ja immer noch machen, wenn ich wieder vor dem Laptop sitze. Jetzt heißt es erst einmal, viel Spaß beim Durchblättern! Eintrag 625 vom 27.04.2026Marokko ’26 – Tag 40: An- und Heimkommen
Bild: auf dem Col de la Charbonniere im Elsass
Heute stand die letzte Etappe nach Trier an. Am Morgen ging es zunächst in Richtung Sélestat. Schon bald hinter dem Schwarzwald zeichneten sich die sanften Höhenlinien des Elsass ab. De Landschaft verwandelte sich beinahe unmerklich: der dichte Schwarzwald weicht offeneren, geschwungenen Hügeln, die freundlicher und weiter wirken. Bild: Schwarzwald oder Elsass? Auf jeden Fall Schafe Mit dem Col de la Charbonnière auf etwa 960 Metern wurde es dann wieder ursprünglicher. Die Straße schlängelte sich durch eine waldreiche, ruhige Gegend, fast menschenleer, als hätte ich sie für mich allein. Kaum Verkehr, nur das gleichmäßige Brummen der BMW und der Duft von Wald. Es sind keine spektakulären Passstraßen im alpinen Sinne, sondern eher versteckte, stille Übergänge. Bild: Hier auf jeden Fall im Elsass Es ging vorbei am Col du Donon. Die Vogesen zeigen sich hier weniger dramatisch als die Alpen, dafür aber umso ursprünglicher. Wälder, die scheinbar endlos wirken, kleine Lichtungen, und immer wieder diese leicht geschwungenen Straßen, die das Motorradfahren so entspannend machen. Bild: Pötzlich war er dann da: der Duft des Frühlings. Blühende Rapsfelder leuchteten in kräftigem Gelb und legten sich wie Teppiche über die Hügel. Der süßlich-warme Geruch hing in der Luft und begleitete die Fahrt über viele Kilometer. Details, die man im Auto kaum wahrnimmt, auf dem Motorrad aber intensiv erlebt. Fast beiläufig überquerte ich die Grenze zurück nach Deutschland. Kein großer Einschnitt, eher ein fließender Übergang – doch die Umgebung veränderte sich erneut. Die Dörfer wirkten einfach anders. Später dann ein eindrucksvoller Perspektivwechsel: das Dillinger Stahlwerk. Nach all der Natur wirkt die Industrieanlage monumental. Rauch, Stahl, gewaltige Strukturen. Die letzten Kilometer folgte ich der Saar. Die Fahrt wurde ruhiger und gleichmäßiger entlang des Flusses, der sich gelassen durch die Landschaft zieht, und die Straße begleitet ihn, als wolle sie die Reise sanft ausklingen lassen. Der heutige Tag war ein schöner Abschluss der Tour: von den dunklen Wäldern des Schwarzwalds über die stillen Höhen der Vogesen, durch duftende Frühlingslandschaften bis hin zur industriellen Kulisse des Saarlands und schließlich zurück in die vertraute Umgebung von Trier.
Bild: Der Kilometerstand am Ende der Reise ist nun um 7.259 km angewachsen. Und die Bilanz dieser anstrengenden Reise? fragt ihr euch jetzt. Ich will nun erst einmal in mich gehen, Das Motorrad erst einmal in der Garage abstellen, Gepäck runter packen, Ausrüstung und Klamotten checken und säubern, das Motorrad putzen und warten - und dann könnt ihr hier bald noch etwas dazu lesen.
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