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Guten Morgen! Ja, Mitternacht ist schon vorbei!Wenn das Motorrad und Reisen deine Hobbies sind, dann bist Du hier richtig.Diese Seiten entstanden vor vielen Jahren einmal aus der Idee Reiseberichte - die ja nach einem Urlaub sowieso von mir angelegt werden direkt auf der Tour zu verfassen in auf dem Weg liegenden Internet-Café oder Unterkünften mit Internet-Zugang - Facebook und Smartphones gab es damals ja noch nicht. Die Bearbeitung nach dem Urlaub wird hierdurch erleichtert, Eindrücke sind frischer und geraten auch nicht so schnell in Vergessenheit und alle diejenigen, die nicht mitfahren konnten, können sich so über meine/unsere Erlebnisse noch während der Abwesenheit informieren. Auch freue ich mich natürlich, wenn ich unterwegs von euch etwas hören - besser lesen - kann z.B. im Gästebuch. Das darf natürlich auch benutzt werden, wenn ich wieder zuhause bin.
Nachdem mittlerweile viele Bilder früherer Reisen digitalisiert sind, entschied ich, auch diese teilweise hier zu veröffentlichen. Zu einigen lagen ja auch schon Reisebeschreibungen vor, zu anderen gibt es leider oft nur bruchstückhafte Erinnerungen. Einige Bilder blieben auch ohne Text - Der/die ein oder andere Beteiligte kann ja über das Kommentarfeld, das sich immer im unteren Teil einer Seite befindet, gerne noch etwas hinzufügen.
Eine kurze Benachrichtigung wäre auch schön, falls Links nicht mehr funktionieren oder nicht mehr aktuell sein sollten. Es wünscht euch immer eine Handvoll Asphalt unter dem Reifen PS.: Dass ich mittlerweile nicht mehr in Wissel wohne, haben wohl schon die meisten mitbekommen ;-) Trier ist zu meiner neuen Heimat geworden, doch der Seitentitel bleibt unverändert. Aktuelles24.03.2026Marokko ’26 – Tag 6: Tanger → Fes (360 km)
Bild: unterwegs abseits der Hauptstraßen
Karte: die voraussichtliche Strecke mit aktuellem Standort: Bild: Die Landschaft entschädigte aber für alles – und auch die tierischen Begegnungen ließen nicht lange auf sich warten. Wolfgang entdeckte die ersten Berberaffen. Auf der Straße selbst herrschte dagegen reger Mischverkehr: Schafe, Kühe, Hirten, gelegentlich ein Esel – lebendig oder auch… weniger lebendig. Ein totes Maultier am Straßenrand brutzelte in der Sonne vor sich hin. Hier gilt offenbar: Natur regelt das. Bild: Auf der Straße selbst herrschte dagegen reger Mischverkehr: Besonders spannend: Straßenabbrüche werden hier ganz pragmatisch markiert – mit ein paar Steinen. Wer das übersieht, lernt fliegen. Also: Augen auf und immer schön locker bleiben. Bild: Straßenabbrüche sind hier immer zu erwarten. Immer wieder begegneten uns Menschen, die uns freundlich grüßten – und wir zurück. Noch herzlicher waren allerdings die Kinder: Viele kamen uns entgegen, winkten oder liefen lachend auf die Straße, um uns abzuklatschen. Ein besonders schöner Moment: Die Passagiere eines Kleinbusses öffneten extra die hintere Tür während der Fahrt, nur um uns zuzuwinken. Das nenne ich mal Einsatz! Bild: Immer wieder begegneten uns Menschen, die uns freundlich grüßten Auffällig heute: die unglaubliche Dichte an alten Mercedes-Dieseln. 200 D, 220 D, 240 D – gefühlt ganz Nordafrika fährt die Klassiker noch. Vermutlich unkaputtbar. Im Gegensatz zu unseren Bandscheiben nach dieser Strecke. Mehrere Polizeikontrollen passierten wir ebenfalls – aber offenbar sahen wir so harmlos (oder so erledigt) aus, dass man uns einfach durchwinkte. Bild: Ein echtes Highlight war der Abstecher nach Chefchaouen – der berühmten „blauen Stadt“. Die Altstadt wirkt wie aus einem Farbtopf gefallen: Häuser, Gassen, Treppen – alles in verschiedensten Blautönen gestrichen. Ursprünglich soll das Blau von jüdischen Bewohnern eingeführt worden sein und symbolisiert den Himmel bzw. das Göttliche. Heute ist es vor allem: unglaublich fotogen. Wir schlenderten durch die engen Gassen, vorbei an unzähligen kleinen Läden, die alles verkaufen, was das Touristenherz begehrt – von Teppichen bis Kühlschrankmagneten. Entsprechend wuselig ging es zu. Zur Stärkung gab’s eine Kleinigkeit zu essen und frisch gepressten Orangensaft – einfach, aber richtig gut. Die letzten 100 Kilometer Richtung Fes gönnten wir uns dann noch eine Pause in einem kleinen Dorfcafé. Bei Tee wurden wir bestens von einem englischsprechenden Einheimischen unterhalten – inklusive Geschichten, Gesten und viel Gelächter. Nebenbei verteilten wir noch ein paar Bonbons an Kinder – kleine Freude, große Wirkung. Bild: Kurz vor 18 Uhr erreichten wir schließlich Fes. Doch bevor wir entspannen konnten, begann wieder das Kapitel: „Die Jagd der Roller-Hotelvermittler“. Mehrere geschäftstüchtige Fahrer nahmen unsere Spur auf und begleiteten uns hartnäckig über Kilometer hinweg – vermutlich in der Hoffnung, uns spontan irgendwo einzuquartieren. Pech, dass wir schon gebucht hatten, Unser Hotel liegt etwas außerhalb im Südwesten der Stadt – angenehm ruhig nach diesem Tag. Wettertechnisch hatten wir morgens noch einstellige Temperaturen beim Start, nachmittags dann angenehme 25 Grad. Zwischendurch hieß es dann also, Kleidung abwerfen. Morgen bleiben wir in Fes. Auf dem Programm: Stadt erkunden, Taxi fahren, vielleicht Reini und Moni treffen… und für mich ganz wichtig: Zahnarzt finden. Die abgebrochene Krone wartet auf ein Comeback. Mit etwas Glück wird sie hier einfach wieder einzementiert – und ich kann wieder sorgenfrei zubeißen. Drückt mir die Daumen… aktuell esse ich eher vorsichtig.
RückblickHeute ist der Tag, an dem Steffi und ich vor 15 Jahren beim Bratkartoffel-Essen Treffen mitgemacht haben.
"Vom 25. bis 27. März ´11 fand bei Nikolaus und Karin wieder einmal eines dieser heißbegehrten Motorradtreffen mit den erleuchtetsten Gästen aus Nah und Fern statt, diesmal unter dem Motto "Bratkartoffel-Essen..."
Erinnerst Du dich?
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