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Guten Tag!Wenn das Motorrad und Reisen deine Hobbies sind, dann bist Du hier richtig.Diese Seiten entstanden vor vielen Jahren einmal aus der Idee Reiseberichte - die ja nach einem Urlaub sowieso von mir angelegt werden direkt auf der Tour zu verfassen in auf dem Weg liegenden Internet-Café oder Unterkünften mit Internet-Zugang - Facebook und Smartphones gab es damals ja noch nicht. Die Bearbeitung nach dem Urlaub wird hierdurch erleichtert, Eindrücke sind frischer und geraten auch nicht so schnell in Vergessenheit und alle diejenigen, die nicht mitfahren konnten, können sich so über meine/unsere Erlebnisse noch während der Abwesenheit informieren. Auch freue ich mich natürlich, wenn ich unterwegs von euch etwas hören - besser lesen - kann z.B. im Gästebuch. Das darf natürlich auch benutzt werden, wenn ich wieder zuhause bin.
Nachdem mittlerweile viele Bilder früherer Reisen digitalisiert sind, entschied ich, auch diese teilweise hier zu veröffentlichen. Zu einigen lagen ja auch schon Reisebeschreibungen vor, zu anderen gibt es leider oft nur bruchstückhafte Erinnerungen. Einige Bilder blieben auch ohne Text - Der/die ein oder andere Beteiligte kann ja über das Kommentarfeld, das sich immer im unteren Teil einer Seite befindet, gerne noch etwas hinzufügen.
Eine kurze Benachrichtigung wäre auch schön, falls Links nicht mehr funktionieren oder nicht mehr aktuell sein sollten. Es wünscht euch immer eine Handvoll Asphalt unter dem Reifen PS.: Dass ich mittlerweile nicht mehr in Wissel wohne, haben wohl schon die meisten mitbekommen ;-) Trier ist zu meiner neuen Heimat geworden, doch der Seitentitel bleibt unverändert. Aktuelles7. - 9.8.2026Yeti-Treffen 2026 in Goch-Pfalzdorf
Bild: Es gibt viele gemütliche Ecken zum Zusammensitzen.
Es gibt Motorradtreffen, bei denen geht es hauptsächlich um Motorräder. Und dann gibt es Treffen, bei denen die Motorräder eigentlich nur der Anlass sind, damit sich ein Haufen netter Leute wieder einmal irgendwo zusammenfindet. Das Yeti-Treffen 2026 bei meinem Freund Nikolaus in Goch-Pfalzdorf gehört eindeutig zur zweiten Kategorie. Vom 7. bis 9. August hatte Nikolaus wieder einmal seine Obstwiese für Freunde und Bekannte geöffnet. Und wie in den vergangenen Jahren war schnell klar: Langweilig würde dieses Wochenende ganz bestimmt nicht werden. p> Freitag – Ankommen, Zelte aufstellen und erst einmal begrüßt werdenAls ich am Freitagnachmittag in Pfalzdorf eintraf, waren bereits jede Menge der eingeladenen Gäste vor Ort. Auch die ersten Zelte standen schon zwischen den Obstbäumen und ließen keinen Zweifel daran, dass hier in den nächsten Tagen wieder ordentlich Leben in die Wiese kommen würde. Nikolaus wäre allerdings nicht Nikolaus, wenn ein Neuankömmling einfach so auf die Wiese fahren könnte. Natürlich wurde auch ich persönlich und standesgemäß begrüßt. Das obligatorische Begrüßungsritual bestand – wie sollte es anders sein – aus einer Ordensverleihung, die anschließend selbstverständlich noch mit einem entsprechenden geistigen Getränk besiegelt werden musste. So etwas muss schließlich offiziell beglaubigt werden! Für Nikolaus hatte ich diesmal auch ein kleines Geschenk dabei: einen Tischler-Hut. Der kam offensichtlich ziemlich gut an. Kaum aufgesetzt, entwickelte er sich innerhalb kürzester Zeit zum offiziellen Kleidungsstück des Wochenendes. Nikolaus trug den Hut tatsächlich an den folgenden Tagen und Nächten praktisch ohne Unterbrechung. Ich glaube, er hätte ihn am Sonntag sogar noch beim Schlafen aufbehalten. Nach und nach trudelten immer mehr bekannte Gesichter ein. Es ist jedes Mal schön, wie schnell sich so eine Obstwiese in eine kleine, gemütliche Zeltstadt verwandelt. Überall entstanden kleine Sitzecken und Grüppchen, man traf alte Bekannte wieder, lernte neue Leute kennen und hatte eigentlich ständig irgendwo etwas zu erzählen. Einige hatten zum Nachmittagskaffee auch wieder leckere Sachen mitgebracht. Und für das leibliche Wohl am Abend war ebenfalls bestens gesorgt. Annette verwöhnte uns am Freitag und Samstag wieder einmal mit ihren Kochkünsten. Bei solchen Gastgebern braucht man sich wirklich keine Gedanken darüber zu machen, ob man am Wochenende verhungern könnte. Samstag – Frühstück in der Sonne mit DudelsackDer Samstag begann ausgesprochen entspannt. Morgens wurde draußen in der Sonne gefrühstückt. Kein Wecker, kein Termindruck und vor allem kein Grund, sich besonders schnell irgendwohin auf den Weg machen zu müssen. Einfach sitzen, Kaffee trinken, frühstücken und sich mit den anderen unterhalten – genau so muss ein Wochenende auf einer Obstwiese aussehen. Und nicht nur Nikolaus sorgte für gute Stimmung. Auch Petrus hatte offensichtlich beschlossen, seinen Beitrag zum Yeti-Treffen zu leisten. Das Wetter passte hervorragend zum gesamten Wochenende: sommerlich, freundlich und genau richtig für ein Treffen im Freien. Am Samstag Nachmittag gab es dann natürlich auch wieder ein besonderes musikalisches Highlight. Mario und sein Dudelsack-Freund sorgten für die entsprechende akustische Untermalung. Statt Motorengeräuschen gab es also Dudelsackmusik auf der Obstwiese. Ein durchaus ungewöhnlicher Soundtrack für ein Motorradtreffen – aber irgendwie gehört auch genau das zum Yeti-Treffen. Zwischendurch wurde natürlich immer wieder über Motorräder, vergangene Touren und die unterschiedlichsten Erlebnisse gesprochen. Aber mindestens genauso wichtig waren die vielen Gespräche, das gemeinsame Lachen und die kleinen Geschichten, die sich im Laufe eines solchen Wochenendes ergeben. Sonntag – leider schon wieder nach HauseWie so oft bei schönen Wochenenden kam der Sonntag viel zu schnell. Am frühen Morgen hieß es schließlich wieder Zelte abbauen, Gepäck verstauen und Abschied nehmen. Die Motorräder wurden beladen und nach und nach verabschiedeten sich die ersten Teilnehmer. Auch für mich ging es wieder in Richtung Heimat. Über wenig befahrene Landstraßen führte mich die Rückfahrt zurück nach Trier. Genau die richtige Art, so ein Wochenende ausklingen zu lassen: gemütlich über kleine Straßen, statt sich auf irgendeiner Autobahn durch den Sonntagsverkehr zu quälen. FazitDas Yeti-Treffen 2026 war wieder einmal ein richtig tolles Wochenende. Viele bekannte Gesichter, neue Bekanntschaften, gutes Essen, Sonnenschein, Motorräder, Musik und vor allem eine Menge gute Laune machten die drei Tage auf Nikolaus' Obstwiese zu einem rundum gelungenen Treffen. Ein großes Dankeschön geht natürlich an Nikolaus und Annette für die Gastfreundschaft und die hervorragende Verpflegung – und an alle, die dieses Wochenende mit ihrer guten Stimmung zu dem gemacht haben, was es war. Yeti-Treffen 2027 ? – wir sehen uns hoffentlich beim nächsten Mal wieder!
RückblickHeute ist der Tag, an wir vor genau 43 Jahren zu zweit mit großem Campinggepäck auf einer kleinen XS400 zu einer Motorradtour nach Irland starteten.
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