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Ein Blick in mein Reise-TagebuchWie schnell verblassen doch im Alltag Ereignisse und Erinnerungen. Im digitalen Zeitalter, in dem vieles mit einem Klick erledigt ist, gerä¤t einiges auch schnell wieder in Vergessenheit. Aus diesem Grund habe ich mir dieses kleine Reisetagebuch gebastelt, in dem ich die schönsten Erinnerungen an Reisen, manchmal aber auch nur an besondere Erlebnisse festhalten kann. Schnell ist das Smartphone gezückt und 'zack'! ist der Moment auf dem Handy gespeichert. Als Whatsapp-Nachricht mit Gruß an die Liebsten wäre er jedoch alsbald wieder aus dem Sinn und in den Tiefen der Handy-Bildergalerie verschwunden. Hier kann ich die Highlights des Tages in Wort und Bild hinterlegen. Sicherlich könnte man so manches Bild noch nachbearbeiten und vielleicht auch noch umfangreicher beschreiben. Doch das kann ich später ja immer noch machen, wenn ich wieder vor dem Laptop sitze. Jetzt heißt es erst einmal, viel Spaß beim Durchblättern! Eintrag 70 vom 02.05.2018Zum Tanz in den Mai nach Hessen– eine kleine Auszeit auf zwei Rädern (30.04.–02.05.2018)Am Montagmorgen, dem 30. April, ging es los. Die Maschine war gepackt, der Kopf frei – Ziel: Hessen, genauer gesagt Wolfhagen-Istha. Wie in jedem Jahr hatte mein früherer Arbeitskollege Dirk wieder zur 1.-Mai-Feier auf seinen Hof eingeladen. Für mich war das der perfekte Anlass, Trier für ein paar Tage hinter mir zu lassen und mich einfach treiben zu lassen.
Bild: auf dem Weg durchs Ederbergland Die Anreise zog sich angenehm durch die Landschaft, Kilometer für Kilometer fiel der Alltag ab. Am Nachmittag rollte ich schließlich in Ishta ein. Der Hof war schon belebt: überall im großen Garten kleine Grüppchen, ein Bier in der Hand, hier und da ein Grill, der schon ordentlich Hitze machte. Um das Feuer herum saßen alte Bekannte und neue Gesichter, und diese ganz eigene Mischung aus Gesprächen, Lachen und knisterndem Holz sorgte sofort für eine schöne, entspannte Stimmung. Abends wurde es dann richtig lebendig. In der Scheune von Dirk und Rita spielte fetzige Live-Musik – laut, ehrlich, handgemacht. Die alte Scheune vibrierte, die Leute tanzten, sangen, lachten. Genau diese Abende sind es, die hängen bleiben: nichts Geplantes, nichts Gestelltes, einfach gemeinsam eine gute Zeit haben. Geschlafen wurde stilecht. Mein Schlafsack lag unter dem Dach der Scheune, ein bisschen improvisiert, aber genau richtig. Müde vom Tag, vom Fahren und vom Feiern, war ich sofort weg – begleitet vom leisen Nachklang der Musik und dem Wissen, genau am richtigen Ort zu sein. Am Mittwoch hieß es dann langsam Abschied nehmen. Die Rückfahrt führte mich mit einem Abstecher nach Frankenberg, einem Ort, der für mich mehr ist als nur ein Punkt auf der Landkarte. Hier hatte ich damals meine Techniker-Ausbildung gemacht. Ein Besuch bei *Lemmys Altstadt-Café* war Pflicht – ein kurzer Halt, ein Kaffee, Erinnerungen. Danach noch ein Stopp an der historischen Markthalle, bevor es wieder weiterging. Auf dem Rückweg legte ich einen Zwischenstopp bei Reini und Moni in Burgschwalbach ein. Eine herzliche Begrüßung, gute Gespräche und schließlich eine Übernachtung bei den beiden – ein weiterer dieser Momente, die zeigen, wie wertvoll Freundschaften sind, die über Jahre halten. Am nächsten Tag führte mich der Weg vorbei am Limburger Dom, mächtig und ruhig zugleich, weiter Richtung Rhein. Die Fähre bei St. Goar brachte mich ans andere Ufer, und während ich den Fluss entlangfuhr, reihten sich die Burgen oberhalb des Rheins wie aus einem Bilderbuch aneinander. Jede für sich ein stiller Zeuge vergangener Zeiten – und ein perfekter Abschluss für diese kleine Reise. Am Donnerstagnachmittag kam ich schließlich wieder in Trier an. Ein paar Tage nur, aber vollgepackt mit Begegnungen, Erinnerungen und diesem besonderen Gefühl von Freiheit, das nur eine Motorradtour mit sich bringt. Genau deshalb fahre ich los. Genau deshalb komme ich immer wieder gern zurück.
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