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    Wissel:
    Geographische Lage:
    51°46'18" nördl. B.
    06°17'14" östl. L.
    Einwohner: 2049
    Fläche: 994 Hektar
    Postleitzahl: 47546
    Kennzeichen: KLE
    Vorwahl: 02824

    Hier findest Du inte-ressante Links rund um Kalkar.


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    ☼⭭ Sonnenuntergang: 17:53
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    Ein Blick in mein Reise-Tagebuch

    Wie schnell verblassen doch im Alltag Ereignisse und Erinnerungen. Im digitalen Zeitalter, in dem vieles mit einem Klick erledigt ist, gerä¤t einiges auch schnell wieder in Vergessenheit. Aus diesem Grund habe ich mir dieses kleine Reisetagebuch gebastelt, in dem ich die schönsten Erinnerungen an Reisen, manchmal aber auch nur an besondere Erlebnisse festhalten kann. Schnell ist das Smartphone gezückt und 'zack'! ist der Moment auf dem Handy gespeichert. Als Whatsapp-Nachricht mit Gruß an die Liebsten wäre er jedoch alsbald wieder aus dem Sinn und in den Tiefen der Handy-Bildergalerie verschwunden.

    Hier kann ich die Highlights des Tages in Wort und Bild hinterlegen. Sicherlich könnte man so manches Bild noch nachbearbeiten und vielleicht auch noch umfangreicher beschreiben. Doch das kann ich später ja immer noch machen, wenn ich wieder vor dem Laptop sitze.

    Jetzt heißt es erst einmal, viel Spaß beim Durchblättern!

    Eintrag 593 vom 24.03.2026

    Marokko ’26 – Tag 6: Tanger → Fes (360 km)

    unterwegs abseits der Hauptstraßen

    Bild: unterwegs abseits der Hauptstraßen

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    Karte: die voraussichtliche Strecke mit aktuellem Standort:

    Eigentlich hätte das heute ein entspannter Tag werden können. Knapp 300 Kilometer, große Straßen, zügig nach Fes rollen, Füße hoch, Minztee in der Hand. Tja… hätte.

    Stattdessen entschieden wir uns relativ früh für die Kategorie „Abenteuer statt Autobahn“ – und das nahm dann auch ziemlich schnell Fahrt auf. Im wahrsten Sinne des Wortes. Denn unsere Route bestand gefühlt zu 60 % aus: Schlaglöchern, 20 % aus Schotter und 20 % aus „war das hier überhaupt mal eine Straße?“. Fahren im Sitzen? Überbewertet. Heute wurde gestanden. Viel gestanden.

    Die Landschaft entschädigte aber für alles

    Bild: Die Landschaft entschädigte aber für alles

    – und auch die tierischen Begegnungen ließen nicht lange auf sich warten. Wolfgang entdeckte die ersten Berberaffen. Auf der Straße selbst herrschte dagegen reger Mischverkehr: Schafe, Kühe, Hirten, gelegentlich ein Esel – lebendig oder auch… weniger lebendig. Ein totes Maultier am Straßenrand brutzelte in der Sonne vor sich hin. Hier gilt offenbar: Natur regelt das.

    Auf der Straße selbst herrschte dagegen reger Mischverkehr:

    Bild: Auf der Straße selbst herrschte dagegen reger Mischverkehr:

    Besonders spannend: Straßenabbrüche werden hier ganz pragmatisch markiert – mit ein paar Steinen. Wer das übersieht, lernt fliegen. Also: Augen auf und immer schön locker bleiben.

    Straßenabbrüche sind hier immer zu erwarten.

    Bild: Straßenabbrüche sind hier immer zu erwarten.

    Immer wieder begegneten uns Menschen, die uns freundlich grüßten – und wir zurück. Noch herzlicher waren allerdings die Kinder: Viele kamen uns entgegen, winkten oder liefen lachend auf die Straße, um uns abzuklatschen. Ein besonders schöner Moment: Die Passagiere eines Kleinbusses öffneten extra die hintere Tür während der Fahrt, nur um uns zuzuwinken. Das nenne ich mal Einsatz!

    Immer wieder begegneten uns Menschen, die uns freundlich grüßten

    Bild: Immer wieder begegneten uns Menschen, die uns freundlich grüßten

    Auffällig heute: die unglaubliche Dichte an alten Mercedes-Dieseln. 200 D, 220 D, 240 D – gefühlt ganz Nordafrika fährt die Klassiker noch. Vermutlich unkaputtbar. Im Gegensatz zu unseren Bandscheiben nach dieser Strecke.

    Mehrere Polizeikontrollen passierten wir ebenfalls – aber offenbar sahen wir so harmlos (oder so erledigt) aus, dass man uns einfach durchwinkte.

    in Chefchaouen

    Bild: Ein echtes Highlight war der Abstecher nach Chefchaouen – der berühmten „blauen Stadt“.

    Die Altstadt wirkt wie aus einem Farbtopf gefallen: Häuser, Gassen, Treppen – alles in verschiedensten Blautönen gestrichen. Ursprünglich soll das Blau von jüdischen Bewohnern eingeführt worden sein und symbolisiert den Himmel bzw. das Göttliche. Heute ist es vor allem: unglaublich fotogen. Wir schlenderten durch die engen Gassen, vorbei an unzähligen kleinen Läden, die alles verkaufen, was das Touristenherz begehrt – von Teppichen bis Kühlschrankmagneten. Entsprechend wuselig ging es zu. Zur Stärkung gab’s eine Kleinigkeit zu essen und frisch gepressten Orangensaft – einfach, aber richtig gut.

    Die letzten 100 Kilometer Richtung Fes gönnten wir uns dann noch eine Pause in einem kleinen Dorfcafé. Bei Tee wurden wir bestens von einem englischsprechenden Einheimischen unterhalten – inklusive Geschichten, Gesten und viel Gelächter. Nebenbei verteilten wir noch ein paar Bonbons an Kinder – kleine Freude, große Wirkung.

    Kurz vor 18 Uhr erreichten wir schließlich Fes.

    Bild: Kurz vor 18 Uhr erreichten wir schließlich Fes.

    Doch bevor wir entspannen konnten, begann wieder das Kapitel: „Die Jagd der Roller-Hotelvermittler“. Mehrere geschäftstüchtige Fahrer nahmen unsere Spur auf und begleiteten uns hartnäckig über Kilometer hinweg – vermutlich in der Hoffnung, uns spontan irgendwo einzuquartieren. Pech, dass wir schon gebucht hatten, Unser Hotel liegt etwas außerhalb im Südwesten der Stadt – angenehm ruhig nach diesem Tag.

    Wettertechnisch hatten wir morgens noch einstellige Temperaturen beim Start, nachmittags dann angenehme 25 Grad. Zwischendurch hieß es dann also, Kleidung abwerfen.

    Morgen bleiben wir in Fes. Auf dem Programm: Stadt erkunden, Taxi fahren, vielleicht Reini und Moni treffen… und für mich ganz wichtig: Zahnarzt finden. Die abgebrochene Krone wartet auf ein Comeback. Mit etwas Glück wird sie hier einfach wieder einzementiert – und ich kann wieder sorgenfrei zubeißen. Drückt mir die Daumen… aktuell esse ich eher vorsichtig.


     

    Seite 593/593
    Tagebuch-Inhalt

     

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