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Ein Blick in mein Reise-TagebuchWie schnell verblassen doch im Alltag Ereignisse und Erinnerungen. Im digitalen Zeitalter, in dem vieles mit einem Klick erledigt ist, gerä¤t einiges auch schnell wieder in Vergessenheit. Aus diesem Grund habe ich mir dieses kleine Reisetagebuch gebastelt, in dem ich die schönsten Erinnerungen an Reisen, manchmal aber auch nur an besondere Erlebnisse festhalten kann. Schnell ist das Smartphone gezückt und 'zack'! ist der Moment auf dem Handy gespeichert. Als Whatsapp-Nachricht mit Gruß an die Liebsten wäre er jedoch alsbald wieder aus dem Sinn und in den Tiefen der Handy-Bildergalerie verschwunden. Hier kann ich die Highlights des Tages in Wort und Bild hinterlegen. Sicherlich könnte man so manches Bild noch nachbearbeiten und vielleicht auch noch umfangreicher beschreiben. Doch das kann ich später ja immer noch machen, wenn ich wieder vor dem Laptop sitze. Jetzt heißt es erst einmal, viel Spaß beim Durchblättern! Eintrag 35 vom 29.12.2015Ist das schon so lange her?Mein Gott, ist das schon so lange her? Nach dem Umzug ist mir doch tatsächlich diese lange verschollene Kiste mit den Dias in die Hände gefallen, die ich bereits als versehentlich entsorgt eingestuft hatte. Da waren sie also wieder, die Dias meiner zweiten Reise mit dem Motorrad in die Türkei im Jahr 1988. Was für ein tolles Weihnachtsgeschenk! Doch was soll ich jetzt damit machen? Einen Diaprojektor besitze ich schon lange nicht mehr, und sich für die paar Dias extra einen Diascanner anzuschaffen, lohnt sich dann ja auch nicht. Die meisten anderen Reisebilder sind ja bereits digitalisiert. Nach kurzer Suche im Intenet werde ich fündig und beschließe die Bilder professionell einscannen zu lassen. Da kommt mir das Angebot von LIDL, die für 100 Dias 21 EUR berechnen gerade recht. Flugs ist der Auftrag im Internet erteilt und die Dias im Schlitten per Post unterwegs. Keine Woche später schon, genauer ein Tag vor Heiligabend staune ich nicht schlecht, als ich die eingescannten Dias tatsächlich in Händen halte. Sicherlich nicht die Qualität, wie man sie von einer aktuellen digitalen Kleinbildkamera her kennt, aber trotzdem nicht schlecht. Was zählt ist die Erinnerung an diese einmalige Reise, die gemeinsam auf einer alten Kawasaki Z500 zusammen mit meiner damaligen Freundin in Deutschland begann und die uns hinunter führte ins damals noch existierende Jugoslawien. Da M. damals nicht so viel Urlaub nehmen konnte wie ich, fuhr sie ab hier mit dem Zug zurück nach Deutschland und ich allein weiter durch Jugoslawien und Griechenland in die Türkei. Hier hatte ich mich mit meinem gleichnamigen Freund Reinhold, den ich hier im Vorjahr kennen gelernt hatte, verabredet. 5 Wochen waren wir gemeinsam im Jahr zuvor durch die Türkei gecruist mit unseren Motorrädern. Keiner hatte den anderen zuvor gekannt. Und doch lagen wir beide auf der gleichen Wellenlänge und waren uns recht schnell einig, die Reise bis in den äußersten Osten gemeinsam in Angriff zu nehmen. Es waren tolle Wochen, in denen wir beiden zum ersten Mal die Gastfreundschaft der Türken erfahren haben und viele liebe Leute kennen gelernt haben, zu denen auch heute noch enger Kontakt besteht. Da mein Reisegefährte damals beschlossen hatte wegen des kaum noch vorhandenen Profils auf seinem Hinterradreifen die Fähre von Trabzon zurück nach Istanbul zu nehmen und ich stattdessen den Landweg zurück nach Hause vorzog, trennten wir uns nach 5 gemeinsamen Wochen und Kilometern. Nur wenige Stunden später hat ihm dann ein Taxifahrer die Vorfahrt genommen und sein Motorrad verbogen, so dass Reinhold erst nach mehreren Wochen in türkischen Krankenhäusern mit gebrochenem Bein, aber ohne Motorrad die Türkei verlassen konnte. Davon erfuhr ich damals aber erst sehr viel später. Handies und Internet gab es ja noch nicht, und über Festnetz konnte ich erst Wochen später die ganze Geschichte erfahren. Und so trafen wir uns im Folgejahr wieder, um das verbogene Motorrad aus den Hallen des türkischen Zolls zu befreien und wieder nach Deutschland mitzunehmen. Wir hatten uns ganz weit im Osten am Schwarzen Meer in Ardesen, östlich von Rize, verabredet. Hier waren wir im Jahr zuvor eine ganze Woche Gäste in einem kleinen Bergdorf. Wie es dazu kam? Nun, das ist eine andere Geschichte, die hier nachzulesen ist. Die Bilder und Geschichten von der Reise im Jahr 1988 werden in Kürze endlich hier zu sehen sein. 27 Jahre habe ich sie selbst nicht mehr gesehen. Bald ist der Bericht fertig! Schaut also mal wieder vorbei. zuhause bei den Sevincs in Ardesen - So, und hier nun endlich die Bilder und einige wenige Erinnerungen....
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