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Ein Blick in mein Reise-TagebuchWie schnell verblassen doch im Alltag Ereignisse und Erinnerungen. Im digitalen Zeitalter, in dem vieles mit einem Klick erledigt ist, gerä¤t einiges auch schnell wieder in Vergessenheit. Aus diesem Grund habe ich mir dieses kleine Reisetagebuch gebastelt, in dem ich die schönsten Erinnerungen an Reisen, manchmal aber auch nur an besondere Erlebnisse festhalten kann. Schnell ist das Smartphone gezückt und 'zack'! ist der Moment auf dem Handy gespeichert. Als Whatsapp-Nachricht mit Gruß an die Liebsten wäre er jedoch alsbald wieder aus dem Sinn und in den Tiefen der Handy-Bildergalerie verschwunden. Hier kann ich die Highlights des Tages in Wort und Bild hinterlegen. Sicherlich könnte man so manches Bild noch nachbearbeiten und vielleicht auch noch umfangreicher beschreiben. Doch das kann ich später ja immer noch machen, wenn ich wieder vor dem Laptop sitze. Jetzt heißt es erst einmal, viel Spaß beim Durchblättern! Eintrag 19 vom 18.05.2014Gestern im Saarland
Sonntag. Ein Tag, wie gemacht fürs Motorradfahren. Heute waren Steffi und ich im Saarland unterwegs – bei fast schon frühsommerlichem Wetter, blauem Himmel und genau dieser warmen Luft, die einem schon morgens sagt: Raus, losfahren, unterwegs sein. Unsere Tour führte uns streckenweise entlang des Jakobswegs, der sich hier durch sanfte Hügel, Wälder und kleine Dörfer zieht. Überall war zu spüren, dass der Frühling endgültig angekommen ist. Frisches Grün an den Bäumen, blühende Wiesen, der Duft von Erde und Gras – die Natur wirkte wach, lebendig und voller Energie. In den Tälern lag noch ein Hauch von Feuchtigkeit, während die Sonne die Straßen bereits angenehm aufwärmte. Genau diese Mischung macht das Saarland im Frühjahr so besonders. Der Jakobsweg trägt seinen Namen, weil er Teil des alten europäischen Pilgernetzwerks ist, das seit dem Mittelalter Menschen zum Grab des Apostels Jakobus nach Santiago de Compostela in Spanien führt. Auch hier im Saarland verlaufen markierte Routen, die einst – und auch heute noch – von Pilgern genutzt werden. Kleine Wegweiser mit der gelben Muschel erinnern daran, dass diese Wege früher vor allem zu Fuß begangen wurden, aus religiösen, spirituellen oder ganz persönlichen Gründen. Heute begegnen sich hier Wanderer, Radfahrer – und manchmal eben auch Motorradfahrer, die die besondere Atmosphäre dieser Strecke genießen. Für uns war es eine entspannte, ruhige Tour. Kein Zeitdruck, kein festes Ziel – einfach fahren, schauen, anhalten, die Landschaft wirken lassen. Gespräche im Helm, kleine Pausen am Wegesrand und dieses Gefühl von Freiheit, das sich einstellt, wenn Maschine, Strecke und Stimmung zusammenpassen. Ein Sonntag, der genau das gebracht hat, was man sich von ihm wünscht: Bewegung, Natur, gute Gesellschaft – und viele schöne Eindrücke, die noch lange nachwirken.
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