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Ein Blick in mein Reise-TagebuchWie schnell verblassen doch im Alltag Ereignisse und Erinnerungen. Im digitalen Zeitalter, in dem vieles mit einem Klick erledigt ist, gerä¤t einiges auch schnell wieder in Vergessenheit. Aus diesem Grund habe ich mir dieses kleine Reisetagebuch gebastelt, in dem ich die schönsten Erinnerungen an Reisen, manchmal aber auch nur an besondere Erlebnisse festhalten kann. Schnell ist das Smartphone gezückt und 'zack'! ist der Moment auf dem Handy gespeichert. Als Whatsapp-Nachricht mit Gruß an die Liebsten wäre er jedoch alsbald wieder aus dem Sinn und in den Tiefen der Handy-Bildergalerie verschwunden. Hier kann ich die Highlights des Tages in Wort und Bild hinterlegen. Sicherlich könnte man so manches Bild noch nachbearbeiten und vielleicht auch noch umfangreicher beschreiben. Doch das kann ich später ja immer noch machen, wenn ich wieder vor dem Laptop sitze. Jetzt heißt es erst einmal, viel Spaß beim Durchblättern! Eintrag 17 vom 26.04.2014Motorradsegnung BK Trier
Der Tag begann ruhig, fast unscheinbar – und genau das passte perfekt zu dieser besonderen Motorrad- und Fahrradsegnung in Trier. Keine große Bühne, kein Spektakel. Stattdessen eine kleine, ehrliche Veranstaltung mit Menschen, die aus Überzeugung dabei waren. Im Rahmen einer Aktion der Barmherzigen Brüder Trier fand zunächst ein Gottesdienst statt. Treffpunkt war das Gelände des Krankenhauses, die Segnung selbst erfolgte später vor der Maria-Hilf-Kapelle. Schon am Morgen traf man sich ganz bodenständig zum gemeinsamen Frühstück in der Cafeteria – ein guter Start, um anzukommen, ein paar Worte zu wechseln und sich auf den Tag einzustimmen. Nach Gebet und Gesang segnete Pfarrer Hans Edmund Kieren-Ehses die vor der Kapelle aufgereihten Motorräder und Fahrräder. Keine Hektik, kein Zeitdruck – einfach ein Moment des Innehaltens und des bewussten Starts in die neue Saison. Gerade für uns Motorradfahrer ist so ein Augenblick mehr als ein Ritual: Er erinnert daran, dass wir verletzlich sind und jede Fahrt mit Respekt beginnen sollte. Die Wettervorhersage war unsicher gewesen, entsprechend klein blieb die Runde. Am Ende waren es nur sieben Teilnehmer, inklusive Pfarrer. Doch genau das verlieh der Veranstaltung ihren besonderen Charakter. Persönlich, fast familiär – man kannte sich schnell, Gespräche entstanden von selbst. Im Anschluss ging es dann doch noch auf die Straße. Bei besserem Wetter als erwartet führte die gemeinsame Ausfahrt von Trier über Kyllburg, wo bei Kaffee und Gesprächen eine Pause eingelegt wurde, weiter nach Echternacherbrück. Kein Stress, kein Muss – einfach fahren, genießen, unterwegs sein. Am frühen Nachmittag traten alle wieder ihre Heimreise an. Kein großes Finale, kein offizieller Abschluss. Nur das Gefühl, einen guten Vormittag erlebt zu haben – mit einem Segen im Gepäck. Manchmal sind es eben nicht die großen Treffen, die in Erinnerung bleiben, sondern die kleinen. Und genau so ein Tag war dieser.
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