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Ein Blick in mein Reise-TagebuchWie schnell verblassen doch im Alltag Ereignisse und Erinnerungen. Im digitalen Zeitalter, in dem vieles mit einem Klick erledigt ist, gerä¤t einiges auch schnell wieder in Vergessenheit. Aus diesem Grund habe ich mir dieses kleine Reisetagebuch gebastelt, in dem ich die schönsten Erinnerungen an Reisen, manchmal aber auch nur an besondere Erlebnisse festhalten kann. Schnell ist das Smartphone gezückt und 'zack'! ist der Moment auf dem Handy gespeichert. Als Whatsapp-Nachricht mit Gruß an die Liebsten wäre er jedoch alsbald wieder aus dem Sinn und in den Tiefen der Handy-Bildergalerie verschwunden. Hier kann ich die Highlights des Tages in Wort und Bild hinterlegen. Sicherlich könnte man so manches Bild noch nachbearbeiten und vielleicht auch noch umfangreicher beschreiben. Doch das kann ich später ja immer noch machen, wenn ich wieder vor dem Laptop sitze. Jetzt heißt es erst einmal, viel Spaß beim Durchblättern! Eintrag 529 vom 20.07.2025Ziel: Millstätter See, Tag 1: von Trier nach Baiersbronn – Zwischen Festung, Industrie und Schwarzwaldromantik
Bild: Pause an den Schleusen von Gambsheim
Heute führte uns die Tour von Trier bis ins Schwarzwaldstädtchen Baiersbronn – rund 300 abwechslungsreiche Kilometer, bei steigenden Temperaturen, viel Landschaft, Geschichte und ein paar beeindruckenden Momenten am Wegesrand. Mit Steffi als Sozia ging’s am Vormittag los – der perfekte Zeitpunkt, bevor die große Hitze einsetzte. Früher Start in Trier – Angenehm warm, noch gut fahrbar Der Tag begann freundlich: In Trier herrschten am Vormittag angenehme 22 Grad, leichter Fahrtwind und freie Landstraßen – beste Bedingungen zum Losfahren. Zwischen Weinbergen, kleinen Ortschaften und offenen Feldern ging’s südwärts – durch eine grün-hügelige Landschaft, die nach Sommer und Urlaub roch. Eindrucksvoll im Vorbeifahren – Die Völklinger Hütte Auf dem Weg Richtung Saarbrücken durchquerten wir die Industriestadt Völklingen – ein kurzer, aber eindrucksvoller Abschnitt der Tour. Schon aus der Ferne erkannten wir die gigantische Silhouette der stillgelegten Völklinger Hütte, ein UNESCO-Weltkulturerbe. Riesige Rohre, Hochöfen, Türme und Gerüste – die Überreste der einstigen Eisenverhüttung ragen wie ein rostiger Koloss über die Stadt. Obwohl wir nicht hielten, war allein der Anblick beim Vorbeifahren beeindruckend – ein mächtiger Kontrast zur ländlichen Umgebung davor und danach. 1. Pause: Die Zitadelle von Bitche (Frankreich) Hinter Saarbrücken ging’s über die Grenze ins französische Bitche (Biche). Zeit für unsere erste längere Pause: Die Zitadelle von Bitche, eine gewaltige Festung aus dem 17. Jahrhundert, thront eindrucksvoll über dem Ort. Wir parkten am Fuß des Hügels, spazierten zur Anlage hinauf und umrundeten sie zu Fuß – trotz steigender Temperaturen war die Aussicht über das lothringische Hügelland jede Schweißperle wert. Ein ruhiger, geschichtsträchtiger Ort – perfekt für einen Zwischenstopp mit etwas Bewegung und Kultur.
Bild: vor der Zitadelle von Bitche Auf der Landstraße – Idyllische Eindrücke unterwegs Die Strecke führte uns durch eine schöne Mischung aus kleinen Dörfern, schattigen Wäldern und offenen Feldern. In den Orten: bunte Fensterläden, Lavendelbüsche, steinerne Dorfbrunnen und hier und da ein Storchennest auf dem Kamin. Die Temperatur stieg nun stetig – um die Mittagszeit waren die 30 Grad erreicht, und die Hitze wurde spürbar drückend. 2. Pause: Die Schleusen von Gambsheim Unsere zweite Pause machten wir an den Schleusen von Gambsheim am Rheinseitenkanal. Ein faszinierendes Schauspiel: Frachtschiffe wurden zentimetergenau in die Kammern eingewiesen, während das Wasser zischend anstieg. Unter einem schattigen Baum machten wir kurz Rast, tranken viel Wasser und ließen die Technik und die Ruhe des Ortes auf uns wirken. Letzte Etappe: Hinein in den Schwarzwald Der Endspurt führte uns hinein in den Nordschwarzwald – endlich wieder Kurven, Wald und kühlere Luft. Die Strecke Richtung Baiersbronn war fahrerisch schön und bot nach der drückenden Hitze in der Rheinebene eine willkommene Erfrischung. Am späten Nachmittag erreichten wir das Hotel Rappen, unsere Unterkunft für die kommende Nacht. Zum Abendessen haben wir noch einen schönen Spaziergang hinunter in den bunten Ort gemacht.
Bild: in Baiersbronn gesehen Tipp: Diese Strecke lebt vom Wechsel zwischen Kultur, Technik und Landschaft. Wer früh startet, meidet die größte Hitze – und hat genug Zeit, auch kleine Orte am Weg wahrzunehmen. Für uns war es ein gelungener Tag – schweißtreibend, aber voller Eindrücke.
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