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Hallo!Wenn das Motorrad und Reisen deine Hobbies sind, dann bist Du hier richtig.Diese Seiten entstanden vor vielen Jahren einmal aus der Idee Reiseberichte - die ja nach einem Urlaub sowieso von mir angelegt werden direkt auf der Tour zu verfassen in auf dem Weg liegenden Internet-Café oder Unterkünften mit Internet-Zugang - Facebook und Smartphones gab es damals ja noch nicht. Die Bearbeitung nach dem Urlaub wird hierdurch erleichtert, Eindrücke sind frischer und geraten auch nicht so schnell in Vergessenheit und alle diejenigen, die nicht mitfahren konnten, können sich so über meine/unsere Erlebnisse noch während der Abwesenheit informieren. Auch freue ich mich natürlich, wenn ich unterwegs von euch etwas hören - besser lesen - kann z.B. im Gästebuch. Das darf natürlich auch benutzt werden, wenn ich wieder zuhause bin.
Nachdem mittlerweile viele Bilder früherer Reisen digitalisiert sind, entschied ich, auch diese teilweise hier zu veröffentlichen. Zu einigen lagen ja auch schon Reisebeschreibungen vor, zu anderen gibt es leider oft nur bruchstückhafte Erinnerungen. Einige Bilder blieben auch ohne Text - Der/die ein oder andere Beteiligte kann ja über das Kommentarfeld, das sich immer im unteren Teil einer Seite befindet, gerne noch etwas hinzufügen.
Eine kurze Benachrichtigung wäre auch schön, falls Links nicht mehr funktionieren oder nicht mehr aktuell sein sollten. Es wünscht euch immer eine Handvoll Asphalt unter dem Reifen PS.: Dass ich mittlerweile nicht mehr in Wissel wohne, haben wohl schon die meisten mitbekommen ;-) Trier ist zu meiner neuen Heimat geworden, doch der Seitentitel bleibt unverändert. Aktuelles27.03.2026Marokko ’26 – Tag 9: Midelt → Ziz-Tal (98 km)
Bild: Regen ist kein Grund, im Hotel zu bleiben.
Karte: die voraussichtliche Strecke mit aktuellem Standort: Die Nacht in Midelt war alles andere als ruhig – der Regen trommelte unermüdlich auf Dächer und Straßen. Entsprechend fiel der Start in den Tag gemütlich aus: Wolfgang und ich ließen uns Zeit, warteten bewusst den Wetterbericht ab und verschoben die Abfahrt in den Nachmittag. Frühstück gab es daher später als üblich – ganz entspannt, mit Blick auf den noch grauen Himmel.
Bild: Die Aussicht von unserem Zimmer heute morgen Doch genau in diesem Moment sorgte eine unerwartete Nachricht für Aufregung: Eine SMS von Utz aus Aachen – er sei ebenfalls in Midelt! Kaum zu glauben, aber nur wenige Minuten später klingelte schon das Telefon. Eine halbe Stunde danach saßen wir gemeinsam am Tisch. Ein wirklich schönes Wiedersehen, begleitet von reichlich Gesprächsstoff und der typischen Freude, sich zufällig in der Ferne zu begegnen.
Bild: Ein Wiedersehen mit Utz Utz plante, noch eine Nacht zu bleiben, während es uns heute schon weiter ins nahegelegene Ziz-Tal ziehen sollte. Bei Kaffee und Tee – zusammen mit einigen anderen Motorradreisenden aus unserem Hotel – entstand eine gesellige Runde, bevor sich die Wege wieder trennten. Mit einem „man sieht sich bestimmt irgendwo wieder“ verabschiedeten wir uns. Gegen 13 Uhr ging es dann endlich los. Es nieselte noch leicht, doch der Himmel zeigte bereits erste freundliche Tendenzen. Der Anstieg auf den ersten Pass – knapp unter 1900 Meter – führte uns direkt in dichten Nebel. Die Sicht war begrenzt, die Straße feucht, aber die Stimmung gut. Bild: kurze Tankpause hinter der Passhöhe Schon kurz nach der Passhöhe hatte der Regen ein Einsehen und hörte auf. Endlich! Ein Tankstopp folgte, und auch die Temperaturen kletterten wieder über die 10-Grad-Marke – ein kleines, aber spürbares Stück Komfort. Bild: Es wurde wieder trockener auf unserem Weg in Richtung Wüste. Am Straßenrand tauchten immer wieder Händler auf, die Mineralien und kleine Kunstwerke aus Stein anboten – typisch für diese Region rund um Midelt, die für ihre geologischen Funde bekannt ist. Wir konnten nicht widerstehen und nahmen ein kleines Andenken mit. Kurz vor dem Ziz-Tal durchquerten wir den sogenannten „Legionärstunnel“. Bild: Dieser Tunnel wurde während der französischen Kolonialzeit von der Fremdenlegion in den Fels geschlagen – eine beeindruckende Ingenieursleistung, wenn man die damaligen Mittel bedenkt. Er markiert gewissermaßen das Tor zum Ziz-Tal: Hinter ihm öffnet sich die Landschaft schlagartig und gibt den Blick frei auf eine völlig andere Welt – tiefe Schluchten, Palmenhaine und die ersten Oasenstrukturen. Ein echter Übergang vom rauen Hochland hin zur beginnenden Wüstenregion. Unsere Unterkunft für die Nacht: das Hotel Camping Jurassic im Ziz-Tal. Eine angenehm entspannte Anlage, die sowohl Zimmer als auch Stellplätze bietet – beliebt bei Overland-Reisenden und Motorradfahrern.
Bild: Unsere Motorräder sicher untergebracht im Hotel Camping Jurassic Besonders schön: die Lage mitten im Tal, umgeben von Palmen und mit Blick auf die umliegenden Felsen. Nach der eher kühlen und nassen Etappe heute fühlte sich die Ankunft hier fast schon wie ein kleiner Klimawechsel an.
Bild: Im Hotel Camping Jurassic im Ziz-Tal beim Warten auf das Abend-essen
Das Abend-essen wurde gegen 19 Uhr serviert – klassisch und hervor-ragend: Ein einfacher, aber sehr stimmiger Tagesausklang. Ausblick auf morgen: Große Runde durchs Ziz-Tal: Der Plan für morgen klingt vielversprechend und abwechslungsreich:
* Frühstück um 8 Uhr Geplante Strecke: rund 340 km – wobei eine Abkürzung möglich ist, falls nötig. Heute war wieder einmal ein Tag, der wettertechnisch zäh begann, sich aber mit schönen Begegnungen, spannender Strecke und einem stimmungsvollen Ziel mehr als gelohnt hat.
RückblickHeute ist der Tag, an dem ich vor 6 Jahren eine Motorad-Runde entlang der Eifel-Maare unternommen habe.
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ein Zufallsbild aus: ./Reisen/Harz08/1/ Bereits freigeschaltete Kommentare:
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