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Hallo!Wenn das Motorrad und Reisen deine Hobbies sind, dann bist Du hier richtig.Diese Seiten entstanden vor vielen Jahren einmal aus der Idee Reiseberichte - die ja nach einem Urlaub sowieso von mir angelegt werden direkt auf der Tour zu verfassen in auf dem Weg liegenden Internet-Café oder Unterkünften mit Internet-Zugang - Facebook und Smartphones gab es damals ja noch nicht. Die Bearbeitung nach dem Urlaub wird hierdurch erleichtert, Eindrücke sind frischer und geraten auch nicht so schnell in Vergessenheit und alle diejenigen, die nicht mitfahren konnten, können sich so über meine/unsere Erlebnisse noch während der Abwesenheit informieren. Auch freue ich mich natürlich, wenn ich unterwegs von euch etwas hören - besser lesen - kann z.B. im Gästebuch. Das darf natürlich auch benutzt werden, wenn ich wieder zuhause bin.
Nachdem mittlerweile viele Bilder früherer Reisen digitalisiert sind, entschied ich, auch diese teilweise hier zu veröffentlichen. Zu einigen lagen ja auch schon Reisebeschreibungen vor, zu anderen gibt es leider oft nur bruchstückhafte Erinnerungen. Einige Bilder blieben auch ohne Text - Der/die ein oder andere Beteiligte kann ja über das Kommentarfeld, das sich immer im unteren Teil einer Seite befindet, gerne noch etwas hinzufügen.
Eine kurze Benachrichtigung wäre auch schön, falls Links nicht mehr funktionieren oder nicht mehr aktuell sein sollten. Es wünscht euch immer eine Handvoll Asphalt unter dem Reifen PS.: Dass ich mittlerweile nicht mehr in Wissel wohne, haben wohl schon die meisten mitbekommen ;-) Trier ist zu meiner neuen Heimat geworden, doch der Seitentitel bleibt unverändert. Aktuelles25.03.2026Marokko ’26 – Tag 7: Der Tag in Fes (0 km)
Bild: Blick in eine Feser Gerberei hinunter
Karte: die voraussichtliche Strecke mit aktuellem Standort: Heute stand Großstadt-Dschungel statt Motorradfahren auf dem Programm – und zwar mitten hinein ins Herz von Fès.
Bild: Unser Frühstück heute Morgen
Der Tag begann entspannt – fast schon zu entspannt. Frühstück gab’s nämlich erst ab 9 Uhr. Also blieb genügend Zeit, um die dringend nötige Wäsche zu erledigen. Unsere Klamotten hingen anschließend nass auf der Leine und durften unter der marokkanischen Sonne trocknen.
Bild: Danach ging’s für Wolfgang und mich mit dem Riad-Besitzer zum Zahnarzt. Nach erfolgreichreichem medizinischem Zwischenstopp wurden wir stilecht wieder eingesammelt und zur berühmten Medina von Fès chauffiert. Und dort begann das eigentliche Spektakel. Die Medina – ein Ort, an dem Google Maps kapituliert, der Orientierungssinn Urlaub macht und selbst ein Kompass nervös wird. Enge Gassen, die sich wie ein Spaghetti-Teller ineinander verschlingen, Händler, die gefühlt alles verkaufen – von Gewürzen über Leder bis hin zu Dingen, von denen man gar nicht wusste, dass man sie braucht. Bild: Wolfgang beim Kauf von Seifen Es riecht nach frisch gebackenem Brot, nach Gewürzen, nach Minze… und dann plötzlich – zack – nach etwas, das man nur als „biologisch ambitioniert“ beschreiben kann. Willkommen in den Gerbereien. Natürlich durfte auch diesmal der Besuch einer der berühmten Gerbereien nicht fehlen, insbesondere der legendären Chouara Gerberei. Fasziniert blickten wir beide auf das olfaktorisch herausfordernde Schauspiel: Männer, die in steinernen Becken stehen und Leder noch so bearbeiten wie vor Jahrhunderten. Farbenprächtig? Absolut. Geruchstechnisch? Nun ja… sagen wir: ein Erlebnis, das sich tief ins Gedächtnis einbrennt. Zurück im Gassengewirr ging das Staunen weiter. Esel als Transportmittel, die sich ihren Weg durch die Menschenmassen bahnen, Kinder, die lachend hinterherlaufen, Händler, die einem mit beeindruckender Hartnäckigkeit Teppiche, Taschen oder Teekannen anbieten. Und mittendrin wir.
Bild: Gegen 18 Uhr hatten wir dann ein Rendezvous am berühmten Bab Bou Jeloud – auch bekannt als das „Blaue Tor“. Und tatsächlich: Nach kurzer Sucherei fanden wir dort Reini und Moni. Gemeinsam ging es in ein Restaurant mit Dachterrasse – mit Blick über die Dächer der Medina, während die untergehende Sonne die Stadt in warmes Licht tauchte. Dort wurde nicht nur hervorragend gegessen, sondern auch ein bisschen Reinis Geburtstag gefeiert – stolze 69 Jahre! Ein Alter, in dem manch anderer gemütlich auf der Couch sitzt… und er feiert in der Medina von Fès. Respekt!
Bild: Zusammen mit Moni und Reini über den Dächern von Fes Bei gutem Essen, viel Gelächter und noch mehr Geschichten verging die Zeit wie im Flug. Es wurde noch ein wunderbar harmonischer Abend. Irgendwann hieß es dann aber wieder Abschied nehmen. Unser vertrauter Taxifahrer vom Riad sammelte uns ein, brachte Reini und Moni noch zu ihrem Hotel in der Nähe und chauffierte uns sicher zurück.
Fazit des Tages: Morgen wollen wir jedoch weiter fahren. Ziel ist Midelt, ca. 200 Kilometer. Hoffentlich hält sich das Wetter noch ein bisschen, obwohl für morgen auch einige Regentropfen von oben erwartet werden. Wir werden sehen - Inshallah!
RückblickHeute ist der Tag, an dem Steffi und ich vor 15 Jahren beim Bratkartoffel-Essen Treffen mitgemacht haben.
"Vom 25. bis 27. März ´11 fand bei Nikolaus und Karin wieder einmal eines dieser heißbegehrten Motorradtreffen mit den erleuchtetsten Gästen aus Nah und Fern statt, diesmal unter dem Motto "Bratkartoffel-Essen..."
Erinnerst Du dich?
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