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Hallo!Wenn das Motorrad und Reisen deine Hobbies sind, dann bist Du hier richtig.Diese Seiten entstanden vor vielen Jahren einmal aus der Idee Reiseberichte - die ja nach einem Urlaub sowieso von mir angelegt werden direkt auf der Tour zu verfassen in auf dem Weg liegenden Internet-Café oder Unterkünften mit Internet-Zugang - Facebook und Smartphones gab es damals ja noch nicht. Die Bearbeitung nach dem Urlaub wird hierdurch erleichtert, Eindrücke sind frischer und geraten auch nicht so schnell in Vergessenheit und alle diejenigen, die nicht mitfahren konnten, können sich so über meine/unsere Erlebnisse noch während der Abwesenheit informieren. Auch freue ich mich natürlich, wenn ich unterwegs von euch etwas hören - besser lesen - kann z.B. im Gästebuch. Das darf natürlich auch benutzt werden, wenn ich wieder zuhause bin.
Nachdem mittlerweile viele Bilder früherer Reisen digitalisiert sind, entschied ich, auch diese teilweise hier zu veröffentlichen. Zu einigen lagen ja auch schon Reisebeschreibungen vor, zu anderen gibt es leider oft nur bruchstückhafte Erinnerungen. Einige Bilder blieben auch ohne Text - Der/die ein oder andere Beteiligte kann ja über das Kommentarfeld, das sich immer im unteren Teil einer Seite befindet, gerne noch etwas hinzufügen.
Eine kurze Benachrichtigung wäre auch schön, falls Links nicht mehr funktionieren oder nicht mehr aktuell sein sollten. Es wünscht euch immer eine Handvoll Asphalt unter dem Reifen PS.: Dass ich mittlerweile nicht mehr in Wissel wohne, haben wohl schon die meisten mitbekommen ;-) Trier ist zu meiner neuen Heimat geworden, doch der Seitentitel bleibt unverändert. Aktuelles29.06.2026Endlich unterwegs – Von Bad Hersfeld nach WernigerodeBild: unterwegs durch Nordhessen
Karte: Die heutige Tourplanung Heute war es endlich so weit: Der erste Tourtag unserer Harzreise stand auf dem Programm. Pünktlich um 10:00 Uhr trafen sich alle Teilnehmer an Rosis Gaststätte in Bad Hersfeld. Nach der Begrüßung und einer kurzen Einweisung starteten wir in Richtung Harz. Bild: Der Himmel zeigte sich zunächst alles andere als freundlich. Dunkle Regenwolken hingen über der Landschaft, und bereits kurz nach dem Start setzte leichter Regen ein. Doch diesmal störte das niemanden. Nach den extremen Temperaturen der vergangenen Tage war die ersehnte Abkühlung mehr als willkommen. Endlich ließ es sich wieder angenehm Motorrad fahren. Wie während der gesamten Tour verzichteten wir bewusst auf Autobahnen und Schnellstraßen. Stattdessen führte unsere Route ausschließlich über kurvenreiche Landstraßen und durch zahlreiche kleine Ortschaften. Genau das macht für viele den besonderen Reiz einer Motorradtour aus – man erlebt die Landschaft intensiv und entdeckt Orte, an denen man sonst vermutlich nie vorbeikommen würde. Zunächst ging es in Richtung Homberg (Efze), weiter über Rotenburg an der Fulda bis nach Spangenberg. Schon in diesen ersten Orten wurde deutlich, was Nordhessen so besonders macht: Immer wieder säumten wunderschöne Fachwerkhäuser unseren Weg. Viele der Gebäude stammen aus dem 16. bis 18. Jahrhundert und wurden mit viel Liebe restauriert. Die kunstvoll verzierten Holzbalken, schiefen Dächer und farbenfrohen Fassaden verleihen den kleinen Städten einen ganz eigenen Charme und lassen Geschichte lebendig werden. Unser erster Halt erfolgte am Aussichtspunkt Schwalbenthal auf dem Hohen Meißner. Von hier eröffnet sich ein herrlicher Blick über die bewaldeten Höhenzüge des Werra-Meißner-Landes. Besonders nach dem Regen wirkten die Wälder frisch und sattgrün – eine beeindruckende Kulisse. Nur wenige Minuten später erreichten wir den Frau-Holle-Teich, einen kleinen, natürlichen Bergsee mitten im Wald. Mit über 620 Metern Höhe ist er das höchstgelegene stehende Gewässer im Umkreis von rund 50 Kilometern. Der geheimnisvoll wirkende Teich ist eng mit der berühmten Märchenfigur Frau Holle verbunden und liegt direkt an der Deutschen Märchenstraße. Umgeben von dichten Buchenwäldern strahlt dieser Ort eine ganz besondere Ruhe aus und lud uns zu einer kurzen Pause ein.
Bild: Weiter führte unsere Route vorbei an der beeindruckenden Burgruine Hanstein, die hoch über dem Werratal auf einem Bergrücken thront. Die mächtige Burg wurde bereits im 11. Jahrhundert erbaut und zählt zu den schönsten Burgruinen Mitteldeutschlands. Von ihren Mauern bietet sich ein fantastischer Blick über das Eichsfeld und die umliegenden Wälder. Schon von der Straße aus ist die imposante Anlage ein echter Blickfang. Zur Mittagszeit erreichten wir das Heilbad Heiligenstadt, wo natürlich eine gemütliche Kaffee- und Kuchenpause nicht fehlen durfte. Nach den ersten gefahrenen Kilometern tat die kleine Pause allen sichtlich gut.
Bild: Die Kurstadt im Eichsfeld blickt auf eine über tausendjährige Geschichte zurück und ist bekannt für ihre historische Altstadt, gepflegten Parkanlagen und ihre Solequellen. Frisch gestärkt ging es weiter nach Duderstadt, einer der schönsten Fachwerkstädte Deutschlands. Über 600 liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser prägen das mittelalterliche Stadtbild. Beim Durchfahren hatte man fast das Gefühl, in eine andere Zeit einzutauchen.
Bild: Wenige Kilometer später erreichten wir dann die Odertalsperre. Die imposante Staumauer liegt malerisch eingebettet zwischen den bewaldeten Bergen des Harzes. Die Talsperre staut die Oder und dient vor allem dem Hochwasserschutz, der Wasserregulierung sowie der Stromerzeugung. Das ruhige Wasser und die umliegenden Wälder boten eine herrliche Kulisse für eine weitere Pause. Hier traf schließlich auch die zweite Reisegruppe unter der Leitung von Monika zu uns. Am Nachmittag erreichten wir schließlich unser Ziel: das HKK Hotel Wernigerode, das für die nächsten vier Nächte unser Basisquartier sein sollte. Das moderne Vier-Sterne-Hotel liegt nur wenige Gehminuten von der historischen Altstadt entfernt und eignet sich ideal als Ausgangspunkt für Motorradtouren durch den Harz.
Bild: das zur Zeit wegen Renovierungsarbeiten verhüllte Rathaus von Wernigerode
Bild: Blick aus unserem Hotel-zimmer
Nach dem Ein-checken erwartete uns noch eine schöne Über-raschung. Von unserem Zimmer aus hatten Uwe und ich einen wunderbaren Blick hinauf zum Schloss Wernige-rode, das hoch über der Stadt auf einem bewalde-ten Hügel thront. Das ursprünglich mittel-alterliche Schloss erhielt im 19. Jahr-hundert sein heutiges märchen-haftes Aussehen und zählt zu den bekannte-sten Sehens-würdig-keiten des Harzes. Besonders am Abend, wenn die Sonne langsam untergeht, bietet sich von hier ein beeindruckendes Panorama. Gegen halb sieben versammelten sich schließlich alle Teilnehmer im Hotel. Monika begrüßte die Gruppe offiziell und stellte die Tourguides vor. Damit war unsere Motorradreise nun auch offiziell eröffnet. Beim anschließenden gemeinsamen Abendessen lernten sich die Teilnehmer besser kennen, erste Benzingespräche wurden geführt und die Vorfreude auf die kommenden Tage war überall spürbar. Ein gelungener Auftakt für eine Woche voller gemeinsamer Erlebnisse auf den schönsten Straßen des Harzes.
RückblickHeute ist der Tag, an dem Steffi und ich vor 13 Jahren 60 Jahre Peter Ruß gefeiert haben.
"Kennen tu ich den Peter eigentlich noch garnicht so lange! Was heißt auch kennen? Genauer gesagt sind es gerade erst 7 Tage her, dass wir uns kennen gelernt haben: Es war an diesem Freitag Abend beim 18. Blasi-Treffen des MC Hilden als wir am Lagerfeuer ins Gespräch kommen. Natürlich ging es wieder einmal ums Motorrad. Mir war seine alte goldfarbene R100RS aufgefallen..."
H i e r mehr dazu.
Erinnerst Du dich?
![]() ein Zufallsbild aus: ./Reisen/Adria_Umrundung_2018/15/ Bereits freigeschaltete Kommentare:
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