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Ein Blick in mein Reise-TagebuchWie schnell verblassen doch im Alltag Ereignisse und Erinnerungen. Im digitalen Zeitalter, in dem vieles mit einem Klick erledigt ist, gerä¤t einiges auch schnell wieder in Vergessenheit. Aus diesem Grund habe ich mir dieses kleine Reisetagebuch gebastelt, in dem ich die schönsten Erinnerungen an Reisen, manchmal aber auch nur an besondere Erlebnisse festhalten kann. Schnell ist das Smartphone gezückt und 'zack'! ist der Moment auf dem Handy gespeichert. Als Whatsapp-Nachricht mit Gruß an die Liebsten wäre er jedoch alsbald wieder aus dem Sinn und in den Tiefen der Handy-Bildergalerie verschwunden. Hier kann ich die Highlights des Tages in Wort und Bild hinterlegen. Sicherlich könnte man so manches Bild noch nachbearbeiten und vielleicht auch noch umfangreicher beschreiben. Doch das kann ich später ja immer noch machen, wenn ich wieder vor dem Laptop sitze. Jetzt heißt es erst einmal, viel Spaß beim Durchblättern! Eintrag 14 vom 25.03.2014Zwischenbericht aus IndienGeniesse aktuell die guten Bedingungen, die das Hotel hier bietet, um mich ein bisschen zu erholen vom vielen Fahren der letzten Tage. War heute morgen bereits im Pool, doch ab 10 Uhr ist dann doch wieder genug der Sonne angesagt, wenn man sich nicht verbrennen will. Ein Urlaub, in dem es viele viele schoene und interessante Dinge zu erleben gab. Aber natuerlich wie zu erwarten auch Zwiespaeltiges. Aber das war mir natuerlich schon vorab klar. Tja, und dann die vielen Menschen in Indien! Fast unvorstellbar, diese Dichte in den Ortschaften, auf den Strassen, der Verkehr. Und der Muell ueberall. Abschnittsweise habe ich immer an eine einzige grosse Muellhalde denken muessen, durch die wir uns bewegen. Dort wo Touristen herumlaufen wird teilweise der Mist weggefegt und verbrannt, doch meist bleibt er dort liegen, wo er entsteht, oder er weht durch die Strassen und insbesondere der ganze Plastikmuell bleibt und waechst weiter. Es ist fuer die Augen eines Westeuropaeers echt schwer, dies zu sehen. Da herrscht in meinen Augen dringender Handlungsbedarf, vielleicht sollte man mal ein Pfandsystem als Politiker durchsetzen, doch wird in der Politik diese Notwendigkeit ueberhaupt gesehen? Man hat es doch nie anders erlebt...
Foto: Ziegen und Müll in Cochi, Nähe Hafen Und dann diese Verkehrsdichte in den Ortschaften. Es geht um cm!!! Und der Staerkere, der am meisten hupt ist vorn. Es wird Platz gemacht, die kleinste Luecke wird genutzt und dann - wird direkt vor dem Ueberholten gebremst und am Strassenrand angehalten. Ein einziger Wahnsinn! Aber niemals aggressiv, denn staendig erwartet man von der Seite, von hinten Verkehrsteilnehmer, die vorbei wollen. Meist nutzt der entgegenkommende Verkehr auch meine Fahrspur mit. Jeder rechnet damit und alle kommen damit zurecht. Nur sollte man niemals vergessen vor unuebersichtlichen Abschnitten auch immer schoen zu hupen um auf sich aufmerksam zu machen. Und dann die Sache mit der maximalen Zulademoeglichkeit. Es wird alles transportiert solange die Achsen halten, egal, ob im TukTuk, im LKW oder Bus, auf Roller oder Motorrad. Beim Zweirad ist oft die Kraft des Mitfahrers entscheidend. Schafft er die 5 m lange Leiter auf seinen Schultern zu halten oder nicht? Wenn ja, dann ist diese auch auf 2 Raedern unterwegs. Die Haerte war folgendes Bild: Der Sozius haelt eine Schubkarre fest, die vom Motorrad gezogen wird. Ich glaube aber, sie war leer. Doch langsam waren die beiden auf dem Motorrad nicht unterwegs;-) Auch die Anzahl der Sitzplaetze scheint nicht vorgeschrieben zu sein. Ein indischer Roller oder ein indisches Motorrad fasst locker 4 Personen: Auf dem Tank der Sohnemann, dahinter Vater als Steuermann und zwischen ihm und der Mama auf dem Soziussitz der oder die Kleinste, von der Mama festgehalten. Irgendwo habe ich einen Satz gelesen, dass man Indien entweder liebt oder hasst. Ich glaube, da ist viel Wahres dran. Ich konnte mich noch nicht entscheiden. Es gibt Momente, da hasse ich es. Die Hitze und Feuchtigkeit, der Muell ueberall, die Feldwege, die hier Strassen heissen. Und dann gibt es - und ich denke es sind mehr - Momente, in denen ich Indien liebe. Die Schoenheit vieler Landschaften, die Kuesten, den Urwald, das Wackeln des Kopfes, wenn ein Inder etwas bestaetigt oder Ja sagen will, die Menschen und ihr Lachen. Ich glaube aber nicht, dass ich jedes Jahr hier sein moechte...bis bald, reinhold
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