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Ein Blick in mein Reise-TagebuchWie schnell verblassen doch im Alltag Ereignisse und Erinnerungen. Im digitalen Zeitalter, in dem vieles mit einem Klick erledigt ist, gerä¤t einiges auch schnell wieder in Vergessenheit. Aus diesem Grund habe ich mir dieses kleine Reisetagebuch gebastelt, in dem ich die schönsten Erinnerungen an Reisen, manchmal aber auch nur an besondere Erlebnisse festhalten kann. Schnell ist das Smartphone gezückt und 'zack'! ist der Moment auf dem Handy gespeichert. Als Whatsapp-Nachricht mit Gruß an die Liebsten wäre er jedoch alsbald wieder aus dem Sinn und in den Tiefen der Handy-Bildergalerie verschwunden. Hier kann ich die Highlights des Tages in Wort und Bild hinterlegen. Sicherlich könnte man so manches Bild noch nachbearbeiten und vielleicht auch noch umfangreicher beschreiben. Doch das kann ich später ja immer noch machen, wenn ich wieder vor dem Laptop sitze. Jetzt heißt es erst einmal, viel Spaß beim Durchblättern! Eintrag 121 vom 08.03.2020Kleine Mosel-RundeBild: oberhalb von Bernkastel-Kues Sonntagmorgen. Steffi ist mit einer Freundin außer Haus zum frühstücken. Und was mache ich heute? Wieder nur zuhause rumlungern und nur vom Motorradfahren träumen? Eigentlich waren die Wetterprognosen für heute ja eher durchwachsen bis schlecht, doch als ich aus dem Fenster schaue, sind die Straßen trocken und auch die Sonne lugt hin und wieder hinter der ein oder anderen Wolke hervor. Wann soll es denn losgehen mit dem heutigen Regen? 16 Uhr lautet die aktuelle Vorhersage für den Nachmittag. Da könnte man ja die Zeit eigentlich mal wieder nutzen, um ein bischen Motorradfahren zu üben. Gedacht, getan. Schnell stehe ich gestiefelt und gesport in der Garage und schiebe die "alte" GS hinaus. Öle sind gewechselt, Verschleißteile ersetzt, ein bisschen geputzt steht sie auch da. Worauf noch warten? Nun aber schnell los, um keine Zeit mehr zu verschenken! Einen ersten Stopp lege ich nur wenige Kilometer außerhalb Triers an der Drohntalsperre ein, die Anfang des 20. Jahrhunderts von der Stadt Trier errichtet wurde. Wegen des aktuellen Hochwassers strömt das Wasser schon seit mehreren Tagen über die Mauerkrone. Ist aber nicht weiter schlimm. Ein Foto. Ansonsten nichts weiter los hier. Ruhig ist es an diesem Morgen auf den Straßen. Nur vereinzelt sieht man einige Radfahrer, die meisten mittlerweile mit Elektro-Unterstützung, auf den kleinen Straßen. Bald darauf habe ich Piesport erreicht. Die Ortsgemeinde liegt, umgeben von Weinbergen, Wiesen und Wäldern, an einer nach Norden ausbuchtenden Moselschleife im Moseltal zwischen Bernkastel-Kues und Trier. Wie die Ränge eines Amphitheaters rahmten die Weinberge den Ort ein, schrieb einst der römische Dichter Ausonius. Die Panoramastraße zwischen Piesport und Minheim hält, was sie verspricht: Ein Panorama wie von der Postkarte kopiert, alle paar Meter wechselt die Perspektive. Ihr zu Füßen zieht die Mosel einen eleganten Bogen um Alt-Piesport und Ferres. Der Blick schweift über Weinberge und das Felsmassiv der Moselloreley. Viele schöne, liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser prägen den historischen Ortskern von Kesten, der von steilen Weinbergslagen und dem Moselufer eingerahmt wird. Hier zwingt mich das Mosel-Hochwasser in einer Umleitung wieder nach links den Berg hinauf. Nach wenigen Kilometern erreiche ich in Lieser erneut das Moselufer. Obwohl Lieser einer der größten Weinorte an der Mosel ist, wird die Gemeinde von winkeligen Gassen, verträumten Hinterhöfen, alten Weinkellern und gemütlichen Eckchen bestimmt. Neben der Pfarrkirche St. Peter ist das unter Denkmalschutz stehende Schloss Lieser das markanteste Gebäude im Ort. Ein kurzer Stopp für ein Foto - und weiter geht die Fahrt hinein nach Bernkastel-Kues. Die Parkplätze unten am Moselufer, wo ich sonst immer parke, stehen diesmal unter Wasser, so dass ich die GS oben an der Durchgangsstraße abstelle. Der historische Marktplatz mit seinem Brunnen, dem Renaissance-Rathaus und dem Ensemble aus jahrhundertealten Fachwerkhäusern sowie dem schon fast legendären Spitzhäuschen sind immer einen Besuch wert. Hoch über der Altstadt thront die Burgruine Burg Landshut. In der Altstadt lässt es sich gut bummeln und Moselküche und Moselwein genießen. Die zahlreichen, mit Kopfstein gepflasterten Gassen der Altstadt und die liebevoll gepflegten Häuser machen Lust auf noch mehr Urlaub ...
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