Gästebuch |  Kontakt |  Impressum+Datenschutz |  Sitemap |  Log in 
Abfahrt-Wissel.de
Mittwoch, 01. Mai 2024 -- 17 Besucher online

 
  • Home
  • Motorrad
  • Tipps&Tricks
  • Reisen
  • Kurztripps
  • Interaktives
  •  

    Reisen

    Mit dem Roller auf Erkundungstour durch Marrakesch und Umgebung

    Es gibt Städte, bei denen ganz allein der Klang des Namens Fernweh in uns hervorruft. Marrakesch ist eines dieser Ziele.

    Mit dem Motorrad zu Titos Erben

    In 14 Tagen durch fünf der sechs Länder Ex-Jugoslawiens vom 10.09. - 23.09.2023

    Mit dem Motorrad ins Riesengebirge

    Einzigartiges Riesengebirge, Eulengebirge und Glatzer Bergland... auf traumhaften Nebenstrecken in Rübezahls Heimat vom 31.08 - 07.09.2023

    Marokko-Motorrad-Reise durch 1001 Nacht

    Bericht über eine 17 tägige Motorrad-Rundreise zu den Königsstädten Fes und Marrakech und über die Straßen der Kasbahs vom Hohen Atlas bis zur Sahara (9. bis 25. April 2023)

    Mit dem Motorrad nach Mallorca

    Bericht über meinen Aufenthalt auf der Balearen-Insel Mallorca
    (16.02. bis 02.03.23)

    Im Bann des Teide

    Bericht über unseren Aufenthalt auf der größten Vulkaninsel der Kanaren Teneriffa
    (11. bis 18. Januar ´23)

    Unser Adventskalender 2022

    Einige Blitzlichter aus unserem 3. Corona-Jahr

    Unsere Exkursion nach Rhodos

    Mit dem Roller unterwegs auf einer der schönsten Inseln Griechenlands (13.-21. Okt. 2022)

    Bernsteinküste - Danzig und die Masurische Seenplatte

    Eine 12tägige Motorradreise vom 14. bis 25. August 2022

    NORDKAP JUBILÄUMS TOUR - 20 JAHRE REISEN & ERLEBEN

    Eine Motorrad-Reise zum Ende der Welt - 17 TAGE vom 7. bis 23. Juli 2022

    16 Tage Inselhopping

    eine Motorradreise zu den Inseln Korsika, Sardinien und Sizilien vom 13. bis 28. Mai 2022

    Auf der Suche nach der Sonne - eine Motorradreise nach Elba

    aus meinem Reisetagebuch vom 07. bis 17. April 2022

    Unser Adventskalender 2021

    Einige Blitzlichter aus unserem 2. Corona-Jahr

    Marokko-Motorrad-Rundreise 2021

    Bericht über eine Reise zu den Königsstädten Meknes, Marrakech, Fes und über die Straßen der Kasbahs vom Hohen Atlas bis zur Sahara - eine Welt aus 1001 Nacht

    Nordsee 2021

    Bericht über unser Aufenthalt in Corona-Zeiten an der deutschen Nordseeküste

    Unser Adventskalender 2020

    Einige Blitzlichter aus unserem Corona-Jahr

    Sommerurlaub in Corona-Zeiten

    im Juli 2020 unterwegs im bayrischen Grenzgebiet zu Österreich und Tschechien

    Motorradreise in die Provence

    Mit dem Motorrad über die höchsten Alpenpässe zur französischen Mittelmeerküste (Sept. 2019)

    Gipfelerlebnisse

    Mit dem Motorrad in eine Bilderbuchlandschaft aus Felsgipfeln und Badeseen, Flussufern und Aussichtshöhen (29.06.-11.07.2019)

    Die Umrundung der Adria

    Bericht über unsere Motorrad-Reise vom 25.08. bis 15.09.2018

    Winterflucht nach La Palma

    Bericht über unsere Motorrad-Exkursionen im Januar 2018 über die grüne Vulkaninsel

    Herbst-Odyssee auf zwei Rädern

    10 Länder - 49 Tage / 7 Wochen - vom 27.08. bis 14.10.2017 - Gesamtstrecke: ca. 11.300 km

    Berge, Sonne, Meer und Inseln - Fortsetzung

    Bericht über eine 2wöchige Motorradreise im September 2016 nach Kroatien

    Berge, Sonne, Meer und Inseln

    Bericht über eine 3wöchige Motorradreise im September 2015 nach Kroatien

    Reise durch God´s Own Country

    Bericht über eine dreiwöchige Motorradreise auf Royal Enfields durch Indiens grünsten Bundesstaat Kerala bis hinunter zum Cap, Zeitraum: März 2014

    Der Sonne entgegen!

    Bericht über eine dreiwöchige Motorradreise auf Nebenstraßen durch einige der schönsten Landstriche Frankreichs bis hinunter zur Costa Brava in Spanien, Zeitraum: Sept./Okt. 2013

    Zurück auf Gottes kleinsten Kontinent

    eine Motorradreise nach Sardinien

    Unterwegs zwischen Alpen, Drau und Adria

    ...Wir erlebten in diesen drei Wochen nicht nur viele stimmungsvolle historische Orte und Landschaften, sondern auch eine große Gastfreundschaft der Bewohner - und Sonne, Sonne, Sonne...

    Sizilien 2009

    Die größte Insel im Mittelmeer hat für einen abwechslungsreichen Urlaub mit dem Motorrad viel zu bieten...

    Rollklotzrallye 2009

    Eine Hüttentour durchs winterliche Skandinavien

    Kurs Südost

    Eine einwöchige Motorradreise bis ins herbstliche Kroatien

    Ins Land der Nuragher

    Eine Motorradreise im Mai 2008 auf Gottes kleinsten Kontinent - nach Sardinien

    Steine, Strände, weiße Küsten;

    Die Umrundung des Ärmelkanals auf dem Motorrad

    Abgründe - Korsika ´07

    Fast eine Woche brauchten wir für die Anreise nach Korsika durch die Ardennen und über die Alpen.

    Die Erforschung der Goldküste

    Bericht über unsere 3wöchige (26.06 - 14.07.2006) Reise mit dem Bus durch den Süden Ghana´s

    Krystall-Rally 2006

    Die diesjährige Krystall-Rally sollte in Norwegen bereits zum 35. mal stattfinden.

    ab in die Karpaten '05

    Eine Rundreise mit dem Motorrad bis in die rumänischen Karpaten

    Im Land der Harleys

    6000 km auf dem Motorrad durch den Südwesten der USA (2004)

    Ostsee-Umrundung

    Bericht über eine Motorrad-Reise im Juni/Juli 2003, die uns gegen den Uhrzeigersinn rund um die Ostsee führte.

    November in der Türkei

    Bilder von einem Kurzbesuch im November 2002, wobei auch einige Fahrten mit den Motorrädern Coskuns gemacht wurden.

    Vive la France - Cevennen ´02

    Bilder aus Elsass, Cevennen und Ardennen

    Motorrad-Rundreise durch Spanien

    Bericht über eine 4wöchige Motorrad-Rundreise im Frühjahr '01 entlang der Mittelmeerküste bis hinunter nach Andalusien - Pannen inklusive...

    Zur Hochzeit in die Türkei

    Im Jahr 2000 waren wir zur Hochzeit von Coskun und Aleyna in der Türkei eingeladen. Bericht einer Motorradtour

    Sri Lanka 99

    mit Enduros unterwegs durch Sri-Lanka bis zum Worlds End ...

    Loire-Schlösser '99

    Herbsttour zu den Schlössern der Loire. Doch nicht alles kam so wie geplant...

    Toskana '99

    Bericht und Bilder einer 2wöchigen Frühjahrstour bis in die malerische Toskana

    Rumänien '98

    Bericht und Bilder der 1. Schnuppertour hinein in die Karpaten

    Auf Ölspuren durch die Alpen

    Bericht über eine 2wöchige ca. 5.000 km lange Motorradtour durch die Alpen

    West-Indien '98

    Niemals war man allein unterwegs auf den kleinen Straßen durch den Dschungel.

    Zum Frühjahr in die Toskana

    Bericht über eine 2wöchige Motorradtour in die Abruzzen

    Süd-Türkei ´96

    ... Mit einer Fähre ging es ab hier hinüber nach Griechenland und anschließend hinein in die Türkei, wo ich meinem Freund Coskun einen Besuch abstatten wollte.

    Wüste Erlebnisse in Nordafrika

    Zu viert sind wir von Februar bis April 1992 mit zwei Motorrädern und einem alten VW-Bus durch Marokko und Algerien bis hinunter ins Hoggar-Gebirge unterwegs

    Türkei ´91

    Zum drittenmal sollte es per Motorrad in die Türkei gehen.

    Süd-Norwegen

    durch die Telemark vorbei an Schleusen, Fjorden und Kanälen

    Island ´89

    Auf zwei Motorrädern vier Wochen im Land der Gletscher und Geysire unterwegs

    Portugal ´89

    Bilder von den Osterferien in Portugal

    Jahreswechsel ´88 in Schweden

    Mit Freunden und einem ETZ 250-Gespann in einem Ferienhaus in Süd-Schweden

    Auf ein Wiedersehen in der Türkei

    ... oder, wie wir ein Motorrad aus den Fängen des türkischen Zolls befreiten und wieder zurück mit nach Deutschland nahmen - eine Reise im Mai-Juni 1988

    Türkei ´87

    Alleine losgefahren und nach der Rückkehr um viele Freunde reicher

    England '85

    Stationen einer 2wöchigen Motorradtour durch England und Wales bis hinauf nach Schottland

    der irischen Küste entlang

    Bilder einer Motorradtour, die uns im Uhrzeigersinn über die Insel führte. Zu zweit auf einer XS 400

    Wo die Nacht zum Tage wird: eine Fahrt zum Nordkap

    Erinnerungen an eine 3wöchige Motorradreise im Juli 1980 mit Jürgen hinauf zum Nordkap

     

    Nordafrika 92

    Zu viert sind wir von Februar bis April 1992 mit zwei Motorrädern und einem alten VW-Bus durch Tunesien und Algerien bis hinunter ins Hoggar-Gebirge unterwegs gewesen.

    Karte: unsere Route

    Es erfolgte die Durchquerung des Qued mit Vollgas. Nachdem 100 m Mittelspur vom Bodenblech abrasiert waren, hatten wir es geschafft. Kurz vor dem Fort Gardel blieb der Bus wieder einmal stecken. Aber wir hatten ja bereits Erfahrung im Ausbuddeln. Nachdem wir dort am Brunnen Wasser nachgetankt hatten, fuhren wir noch ca. 10 km weiter in Richtung Djanet. Wir campierten nördlich der Straße auf einem Steinhügel.

    Bis Djanet waren es ab hier noch ca. 100 km.

    Bild: Bis Djanet waren es ab hier noch ca. 100 km.

    Bereits eine halbe Stunde nach unserer Abfahrt am nächsten Tag sandete der Bus wieder ein. Die Wellbleche mussten wieder untergelegt werden. Der Tank der TT leckte, weil er sich an einer seiner Halterungen am Rahmen durchgescheuert hatte. Wir ließen das Benzin ab und verklebten das Loch notdürftig mit Silikon. Bald darauf war der Bus zum zweiten mal eingesandet als Markus auf seiner XT auftauchte, mit der er auch nach Djanet will.

    Etwa 30 km hinter Fort Gardel bis kurz vor Djanet hatten wir heute Wellblechpiste. Trotz des Dunstes in der Luft waren die Ausläufer des Tassili N'Ajer und im des Erg D'Adwer im Süden gut erkennbar. Die letzten 30 km bis Djanet fuhren wir auf Teerstraße, die uns fast in einen Geschwindigkeitsrausch versetzt hätte. Mein Motorrad fing bald wieder an zu stottern. Nachdem ich während der Fahrt versuchsweise  Luft durch den Tankbelüftungsschlauch in den 20-l-Tank pustete, lief der Motor wieder gewohnt rund. Offenbar gab es irgendwo ein Hindernis auf dem Weg zwischen Tank und Vergaser.

    Problemlos fanden wir in Djanet den Campingplatz, der in der Stadtmitte liegt. Neonbeleuchtung, Militärcamps und Fernsehantennen prägten in weiten Bereichen das Gesicht dieser einstigen Perle des Tassili. Auf dem Campingplatz duschten wir erst einmal alle und gingen danach in das  Restaurant auf dem Platz, weil wir im Ort kein Restaurant gefunden hatten. Es gab heute Kuskus. Unweit unserer Zelte stand ein riesiger Rotel-Tours-Bus, der mit vorwiegend deutschsprachigen Touristen unterwegs war.

    Den folgenden Freitag verbrachten wir in Djanet mit Schrauben, Flicken, Putzen und Karten-Schreiben. Ein paar Tropfen Regen fielen zwar, waren jedoch schnell verdunstet. Spätnachmittags machten ich mit Stefan und Markus einen Spaziergang auf einen Berg in unserer Nähe. Durch den anhaltenden Sandsturm war die Aussicht leider etwas getrübt. An diesem Abend fanden wir ein "Restaurant": An einem wackligen Tisch unter einer Bambus/Palmdecke gab es heute Brot, Suppe mit Ziegenfleischknochen als Beilage, Salat, Kuhmilch, Orangen und einen Pfefferminztee als Abschluss. Die ganze Zeit war der  Fernseher auf maximale Lautstärke eingestellt. Bevor wir in unsere Schlafsäcke krochen, besuchten wir noch eine Saftbar. Wir erlebten wieder eine unruhige Nacht mit schreienden Eseln und liebeshungrigen Katzen.

    mein Freund Reini, der alte Wüstenfuchs

    Bild. mein Freund Reini, der alte Wüstenfuchs

    Am nächsten Morgen fuhr ich mit Reini zum Einkaufen. Zurück auf dem Campingplatz waren zwischenzeitlich drei Münchner in einer 2 CV Arcadiane eingetroffen, die uns einen Karton echt sudanisches Bier schenkten. Zusammen waren wir abends im Restaurant "Le Jardin" und danach ging´s ein letztesmal in die Saftbar.

    Am Sonntagmorgen verließen wir Djanet. Wir wollten den Weg zurückfahren bis zu dem ca. 10 km vor dem Fort Gardel liegenden Hügel, auf dem wir bereits auf der Hinfahrt campiert hatten. Vor dem Aufbruch mussten wir uns jedoch zuerst abmelden und die Reservekanister auffüllen.

    Bald nach der Abfahrt stand wieder Freischaufeln des Busses im Programm.

    Bild: Bald nach der Abfahrt stand wieder Freischaufeln des Busses im Programm.

    Die Piste war kilometerbreit und wir fuhren mit unseren drei Fahrzeugen in größeren Abständen nebeneinander wegen der hohen Staubentwicklung. Das Tassili N'Ajer lag am rechten Rand unserer Fahrspur. Irgendwann geriet ich mit meiner Maschine in ein Weichsandgebiet und blieb kurz darauf mit dem Vorderrad darin stecken. Ich hörte die Fahrzeuge der anderen noch als sie an mir vorbeifuhren. Sehen konnte ich sie nicht, da eine kleine Bodenerhebung zwischen uns war. Und so hatten sie mich natürlich auch nicht registriert und glaubten mich irgendwo im Staub seitlich oder vor ihnen.

    Jetzt musste ich mich allein ausgraben. Das Motorrad wurde zuerst abgepackt und dann bekam ich es nach viel Handarbeit auch wieder frei. Das Problem war nach Befestigung der Lasten auf der Maschine, diese auf ein ausreichendes Tempo zu beschleunigen, so dass sie nach Aufspringen nicht sofort wieder einsandete. Eine lange Strecke musste ich so neben dem Motorrad herlaufen. Irgendwann wurde der Untergrund wieder fester und ich konnte mich dann schließlich auf und nicht neben der Maschine weiterbewegen.

    Von meinen Mitreisenden war jedoch nichts mehr zu sehen. Mutterseelenallein befand ich mich irgendwo südlich des Tassili N'Ajer zwischen unzähligen Reifenspuren, die in alle Richtungen führten. Mein Benzinvorrat war ausreichend, doch da ich mit so einer Situation nicht gerechnet hatte, hatte ich weder  Wasser noch Lebensmittel noch Karte oder Kompass dabei. Die einzige Flüssigkeit, die ich in meinem Gepäck hatte, waren zwei Flaschen Rum, die ich für die bevorstehenden Geburtstage von Reini und Achim besorgt hatte. Was sollte ich tun? Gewartet hatte ich bereits, nachdem ich eingesandet die beiden Fahrzeuge an mir vorbeifahren hörte.

    Ich orientierte mich am rechts von mir liegenden Tassili N'Ajer und fuhr also in die Richtung, von der ich annahm, dass sie die richtige sei. Bald war es dunkel geworden und ich konnte nur noch die Umrisse des Bergmassivs neben mir sehen. Mit mehr Glück als Verstand holperte ich durch die bald steiniger gewordene Wüste und sah endlich  mehrere Stunden nach meinem Einsanden irgendwo am Horizont ein Licht. Zwischendurch beim Durchfahren eines Tales verschwand es zwar wieder, doch ich konnte die Richtung trotz der Dunkelheit halten und sah es wieder, sobald ich aus der Talsohle herausgefunden hatte.

    Eine knappe Stunde später war ich schließlich in Gardel. Hier erfuhr ich, dass bereits Touristen hier her gekommen waren, die nach einem einzelnen Motorradfahrer gesucht hatten. Man beschrieb mir, wo sie jetzt campierten und ich erkannte, dass es der morgens verabredete Ort 10 km hinter dem Fort war. Nachdem ich meinen Durst gestillt hatte, fuhr ich in die beschriebene Richtung und fand sie dort tatsächlich. Große Freude herrschte bei meiner Ankunft, sowohl bei mir als auch bei meinen Mitreisenden darüber, dass wir uns wiedergefunden hatten. Es folgten lange Erklärungen, Wiesos, Warums usw., aber wir waren alle glücklich, dass die Geschichte so glimpflich ausgegangen war.

    Wir fuhren zurück zum Fort Gardel.

    Bild: Wir fuhren zurück zum Fort Gardel.

    Der folgende Montag begann kühl und es sah nach baldigem Regen aus. Wir fuhren zurück zum Fort Gardel. Auf dem Weg fand ich den am Vorabend verlorenen Wassersack wieder. 20 km hinter Fort Gardel trafen wir auf zwei XT-Fahrer, wovon einer  Probleme mit seiner Kette hatte, die bereits extrem gelängt war. Bald regnete es tatsächlich. Wir machten eine Kaffeepause im Bus. Auf der Weiterfahrt sahen wir fünf Einheimische in einem defekten LKW am Weg. Sie baten uns in Illizi eine Nachricht zu hinterlassen, um Hilfe zu bekommen.

    115 km hinter Gardel verlor ein Reifen des VWs Luft. Auch der Stabilisator war gebrochen. Nach einer sehr windigen Nacht wechselten wir am nächsten Tag  den Reifen und sägten den Stabilisator kurzerhand ab.

    zusehends schlechter für den Bus

    Bild: Die Strecke wurde zusehends schlechter für den Bus. Stefan musste häufig aussteigen, um große Steine zurecht zu legen oder den Bus zu schieben.

    Nach 105 km Tagesleistung campierten wir auf dem Plateau de Fatnoun .Am folgenden Tag hatten Reini und Achim Geburtstag. Endlich konnte ich meine Geschenke loswerden. Irgendwo auf dem heutigen Weg verschenkte Stefan seine alten Schuhe an einen Algerier, der sich darüber sehr gefreut hat. Ein altes rotes Feuerwehrauto kam uns entgegen mit einem Pärchen aus Deutschland. Etwa 30 km vor Illizi trafen wir auf Bauarbeiten. Die Straße neben der Piste war schon zum Teil fertig gestellt, doch die letzten 10 km hatten wir wieder Wellblech. Nach dem Tanken in Illizi fuhren wir weiter in Richtung In Amenas.

    Im Laufe des Tages rückten große Sandberge immer näher.

    Bild: Im Laufe des Tages rückten große Sandberge immer näher.

    Nach der Erkundung der Dünenlandschaft richteten wir uns auf der Düne für die Nacht ein und tranken einen Geburtstags-Sekt. Nach langer Zeit empfingen wir wieder einmal Radio Barcelona. Swing und Jazz nach Wochen der Enthaltsamkeit taten den Ohren mal wieder sehr gut. Eine Wüstenspringmaus hatte die Nacht in unserem draußen stehenden  Wok nicht überstanden. Vor der Abfahrt wechselte Reini an seiner TT auf ein kürzer übersetztes Ritzel.

    auf dem Weg nach In Amenas

    Bild: auf dem Weg nach In Amenas

    Bis In Amenas  waren es noch 80 km. Wir kamen an Ölbohrstellen vorbei, deren  Fackeln schon von weitem sichtbar waren. Über eine  13%ige Steigung erreichten wir das Plateau Tinrhert.  Die Straße wurde bald wieder schlechter. Nach dem Essen am Abend erlebten wir einen Sandsturm, der uns lange wach hielt.


    Seite 5 / 6

     

    4 Kommentare - Kommentar eintragen
    Hans-Joachim 29.02.2024
    Hallo Telli, schön , dass man die Tour auf deiner Homepage nachlesen kann. Es bleibt so doch besser in Erinnerung. Ich wollte Dir auch noch Fotos von der Tour schicken. Ich finde die alten Dias nicht, sie können aber nicht weg sein… Ich melde mich nochmal.
    Achim 13.12.2023
    Hallo Telli,
    diese Reise war wirklich ein Highlight! Ich würde so eine Tour auch gern nochmal machen. Algerien scheidet da wohl aber aufgrund der politischen Verhältnisse aus. Wir konnten uns ja 1992 dort noch völlig frei bewegen! Manche Strecken sind jetzt, soviel ich weiß, wenn überhaupt, nur mit einem „Guide“ zu befahren.
    Schön, dass Du unsere Tour nochmal so ausführlich auf Deiner Homepage beschreibst. An manche Dinge, die Du schilderst, kann ich mich gar nicht mehr so genau erinnern. An den zeitweisen Verlust eines Motorrads inklusiv Fahrer kann ich mich aber noch sehr gut erinnern 😉
    Stefan und ich hatten im VW- Bus auch ein Tagebuch dabei, wir haben fast jeden Tag Eintragungen vorgenommen. Auch meine erste Saharatour (Jahreswechsel 86/87) war in dem Heft dokumentiert. Leider ist dieses Tagebuch auf dem Postweg (Stefan hat's mir nach der Tour zugeschickt) verloren gegangen. Die Post hat zu der Zeit gerade gestreikt….sehr ärgerlich….
    Gibt es das Motorrad mit dem Du unterwegs warst noch? Müsste jetzt auch ein Oldtimer sein.
    Übrigens, kam mir beim Zerlegen meines Busses für die Restaurierung aus allen möglichen Ecken Saharasand entgegen. Kein Wunder nach so einer Tour….Wann fahren wir wieder los? Der grüne T2 ist startklar…. (siehe vw-bulli.de) Liebe Grüße aus Wunstorf! ACHIM
    Reinhold 13.12.2023
    Hallo Achim,
    falls du noch Fotos in besserer Qualität haben solltest, schicke sie mir doch bitte mal zu.
    Reinhold 11.12.2023
    Sahara erprobt und komplett erneuert. Unter

    https://www.vw-bulli.de/geschichten/sahara-erprobt-und-komplett-restauriert-hans-joachims-treuer-t2

    findet ihr einen Bericht zu Achims treuen T2, der uns auf der Reise begleitet hat.

     

    Kommentar eintragen

    Schreib´ doch auch mal was dazu!


    Smiley einfügen?
    Tippe z.B. bier
    bier
    hurra
    lechz
    pfeif
    hammer
    hutab
    five
    sack
    lol
    schimpf
    applaus
    nerv
    lach
    hoch
    baeh
    freuen
    schreck

    Seite drucken | Seite verbessern

     

     

    Länder- und Reise-Infos

     Einreise-bestimmungen /
    Reisewarnungen

     Buch-dein-Visum.de
         Visa-Komplett-
         Service
         für EU-Bürger und
         Deutschland

     Schätze der Welt

    Oanda-Wechselkurse

    Benzinpreise in Europa

     

     

    Navigation Outdoor

     zum Download Garmin BaseCamp (kostenlos)

     BaseCamp Handbuch V4

     GPSMAP 62 und 64 Handbuch

     Ratgeber-Navigationsgeräte Garmin, TomTom und Co.

     Video: Routenplanung mit Garmin BaseCamp - Teil 1

     Video: Routenplanung mit Garmin BaseCamp - Teil 2

     Was sind Open Street Maps?

     Open Street Maps zum Download für Garmin

     Video: Unterschied Route/Track

     Kurz-Anleitung unter www.zeebulon.de

     

     

    Sprachkurse

    Leicht und schnell online Spanisch lernen

    Italienisch lernen will gelernt sein

    Französisch lernen - Einfach sprechen!

     

    Fähren

    Über nahezu jede europäische Fährverbindung informieren

     www.ocean24.de
     ferriesonline.com

     

    Camping/Outdoor

    Der Feuerbohrer-Kurs
    Meistere die ursprüngliche Art ein Feuer zu entzünden

     Campingführer

     Survival Training und Ausrüstung

      Klettern
    Hier gibt´s alles, was ihr zum Klettern braucht.

      Wandern

    Sonstiges

     Routenplaner online

     Pässe-Info

     Urlaubcheckliste

     Reiserecht

     DB-Reiseauskunft

     Autotransporte

     Weltzeit-Uhr

     Bergwandern

     Reiseberichte

     Apothekendienst

     Reisemedizin