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Sonntag, 18. Februar 2018 -- Sonnenaufgang Trier: 07:35 -- Sonnenuntergang Trier: 17:59 -- 3 Besucher online

 

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Reisen

Winterflucht nach La Palma

Bericht über unsere Motorrad-Exkursionen im Januar 2018 über die grüne Vulkaninsel

Herbst-Odyssee auf zwei Rädern

10 Länder - 49 Tage / 7 Wochen - vom 27.08. bis 14.10.2017 - Gesamtstrecke: ca. 11.300 km

Berge, Sonne, Meer und Inseln - Fortsetzung

Bericht über eine 2wöchige Motorradreise im September 2016 nach Kroatien

Berge, Sonne, Meer und Inseln

Bericht über eine 3wöchige Motorradreise im September 2015 nach Kroatien

Reise durch God´s Own Country

Bericht über eine dreiwöchige Motorradreise auf Royal Enfields durch Indiens grünsten Bundesstaat Kerala bis hinunter zum Cap, Zeitraum: März 2014

Der Sonne entgegen!

Bericht über eine dreiwöchige Motorradreise auf Nebenstraßen durch einige der schönsten Landstriche Frankreichs bis hinunter zur Costa Brava in Spanien, Zeitraum: Sept./Okt. 2013

Zurück auf Gottes kleinsten Kontinent

Wie schnell doch diese drei Wochen Urlaub wieder vorüber gegangen sind! „Na, wie war´s?“- „Ja, echt schön…“ Die Antworten verstehen kann man eigentlich nur, wenn man Sardinien, seine Strände, das Inland und seine Bewohner selbst erlebt hat. Wir werden ganz bestimmt wieder hinfahren.

Unterwegs zwischen Alpen, Drau und Adria

...Wir erlebten in diesen drei Wochen nicht nur viele stimmungsvolle historische Orte und Landschaften, sondern auch eine große Gastfreundschaft der Bewohner - und Sonne, Sonne, Sonne...

Sizilien 2009

Die größte Insel im Mittelmeer hat für den interessanten Urlaub mit dem Motorrad viel zu bieten: Hohe Vulkane und sanfte Hügellandschaften, Sandstrände und schroffe Felsenklippen, Kultur aus drei Jahrtausenden...

Rollklotzrallye 2009

Eine Hüttentour durchs winterliche Skandinavien

Kurs Südost

Eine einwöchige Motorradreise bis ins herbstliche Kroatien

Ins Land der Nuragher

Eine Motorradreise im Mai 2008 auf Gottes kleinsten Kontinent - nach Sardinien

Steine, Strände, weiße Küsten: die Ärmelkanal-Umrundung        

Entgegen dem Uhrzeigersinn folgte die Reise der englischen Südküste bis Cornwall und auf französischer Seite der Küste der Bretagne bis zur Normandie. Dabei durchfuhren wir nicht nur bäuerlich geprägte Regionen mit saftig-grünen, von Hecken und Feldsteinmauern durchzogene Wiesen, sondern sahen auch himmelstürmende Kathedralen, phantastische Steilküsten und berühmte Seebäder, mit denen beide Seiten protzen. Gesamtstrecke: 3350 km, Reisezeit: 3.-16. August 07

Abgründe - Korsika ´07

Fast eine Woche brauchten wir für die Anreise nach Korsika durch die Ardennen und über die Alpen. Von der Mittelmeerstadt Nizza aus brachte uns die Fähre ins gelobte Enduroland mit seinen schroffen Küsten und dem wilden Landesinneren. Auf der Rückfahrt durch die Toskana ging es über Apenninen und hohe Alpenpässe noch einmal hinein ins Elsass. Auf 4830 Kilometern Motorradreise erklommen wir dabei so manche Höhe und fuhren oft nur haarscharf an den größten Tiefen vorüber. Hier der Bericht über unseren 18tägigen Motorradurlaub vom 25. Mai bis zum 12. Juni 07

Ghana '06

Bericht über eine 3wöchige Busrundreise durch den Süden Ghanas

Krystall-Rally 2006

Die diesjährige Krystall-Rally sollte in Norwegen bereits zum 35. mal stattfinden. Schon Vieles hatten Achim und ich darüber gehört, speziell die Winterlandschaften mit Temperaturen von bis zu -30 Grad waren uns beiden noch unbekannt und deshalb lockend. Was so ein echter Motorradfahrer ist, der muss mindestens einmal in seinem Leben dabei gewesen sein - und in diesem Jahr wollten wir es also wagen. Achim im Boot, ich als Fahrer.

ab in die Karpaten '05

Eine 3wöchige 6311 km lange Rundreise mit dem Motorrad bis in die rumänischen Karpaten: Hinweg durch Ostdeutschland, Tschechien, Polen, Slowakei und Ungarn - Rückweg durch Ungarn, Österreich und Tschechien

Im Land der Harleys

6000 km auf dem Motorrad durch den Südwesten der USA (2004)

Ostsee-Umrundung

Bericht über eine Reise im Juni/Juli 2003, die uns gegen den Uhrzeigersinn rund um die Ostsee führte. Zu zweit auf einem Motorrad ging es zunächst nach Polen und von hier aus hinein ins Baltikum. Es folgten dann einige Tage in St. Petersburg, bevor es durch Finnland bis hinauf zum Polarkreis ging. Entlang der malerischen schwedischen Küste führte die Rückfahrt, wobei der Weg auch ein kurzes Stück durch Dänemark verlief. 25 Tage und 8453 km später standen wir mit unserem Gefährt wieder vor unserer Haustür und waren um viele Eindrücke und Bekanntschaften reicher.

November in der Türkei

Bilder von einem Kurzbesuch im November 2002, wobei auch einige Fahrten mit den Motorrädern Coskuns gemacht wurden.

Vive la France - Cevennen ´02

Bilder aus Elsass, Cevennen und Ardennen

Motorrad-Rundreise durch Spanien

Bericht über eine 4wöchige Motorrad-Rundreise im Frühjahr '01 entlang der Mittelmeerküste bis hinunter nach Andalusien - Pannen inklusive...

Zur Hochzeit in die Türkei

Im Jahr 2000 waren wir zur Hochzeit von Coskun und Aleyna in der Türkei eingeladen. Dieser Bericht handelt darüber, insbesonders über die Reise in und durch das Land selbst.

Sri Lanka 99

mit Miet-Enduros unterwegs durch Sri-Lanka, vorbei an Reisfeldern und badenden Büffeln, durch weite Teeplantagen die Berge hinauf bis zum Worlds End ...

Loire-Schlösser '99

Im Herbst ´99 unternahmen Andrea und ich auf der betagten R100RS eine Tour zu den Schlössern der Loire. Auf unserem Plan standen viel Kultur, schöne Motorrad-Strecken, gutes Essen und der Besuch von Freunden in der Bretagne auf dem Rückweg. Doch nicht alles kam so wie geplant...

Toskana '99

Bericht und Bilder einer 2wöchigen Frühjahrstour entlang der Mosel hinein ins Elsass, durch die Schweiz und den St. Bernhard-Tunnel weiter durch Aosta-Tal und Ligurien bis in die malerische Toskana

Rumänien '98

Bericht und Bilder der 1. Schnuppertour hinein in die Karpaten

Auf Ölspuren durch die Alpen

Anfang Juli 98 starteten Andrea und ich zu einer 2wöchigen ca. 5000 km langen Motorradtour durch die Alpen, die uns über Bayern, Tschechien, Österreich, Slowenien, Italien und die Schweiz bis nach Frankreich führte.

West-Indien '98

Nach der Motorradbeschaffung in Goa erfolgte die Abfahrt hinein ins Landesinnere mit Hindernissen. Niemals war man allein auf den kleinen Straßen durch den Dschungel unterwegs. Gottheiten entlang des Wegs begleiteten uns ständig zu unserem nächsten Ziel. Wir bestaunten Tempel, erlebten viel Affentheater und machten neue Bekanntschaften, bevor wir entlang der Küste zurück fuhren zu unserer Unterkunft in Goa, wo wir die letzten Urlaubstage bei unbeschwertem Strandleben genießen konnten.

Zum Frühjahr in die Toskana

2wöchige Motorradtour im Frühjahr 97 vorbei am Vierwaldstätter See nach Ligurien, in die Toskana und die Abruzzen

Süd-Türkei ´96

Mit der Tenere fuhr ich diesmal die italienische Adiaküste hinunter bis zum Stiefelabsatz Italiens. Mit einer Fähre ging es ab hier hinüber nach Griechenland und anschließend hinein in die Türkei, wo ich meinem Freund Coskun einen Besuch abstatten wollte. Zusammen erlebten wir dort einige schöne Tage, bevor es ab Izmir mit der Fähre zurück ging nach Venedig.

Wüste Erlebnisse in Nordafrika

Zu viert sind wir von Februar bis April 1992 mit zwei Motorrädern und einem alten VW-Bus durch Marokko und Algerien bis hinunter ins Hoggar-Gebirge unterwegs

Türkei ´91

Zum drittenmal sollte es per Motorrad in die Türkei gehen. Wieder einmal starte ich die Reise allein. Eigentlich hatte ich mit einer nagelneuen XT 600 reisen wollen, doch der vom Händler versprochene Auslieferungstermin, auf den ich mich in meiner Planung voll verlassen hatte, wurde nicht eingehalten. So steht jetzt meine 83er BMW R100RS mittags am Start. Bei Temperaturen nur wenig über 0° setzt bald nach meiner Abfahrt Regen ein....

Süd-Norwegen ´90

durch die Telemark vorbei an Schleusen, Fjorden und Kanälen

Island ´89

Auf zwei Motorrädern vier Wochen im Land der Gletscher und Geysire unterwegs

Portugal ´89

Bilder von den Osterferien in Portugal

Jahreswechsel ´88 in Schweden

Mit Freunden und einem ETZ 250-Gespann in einem Ferienhaus in Süd-Schweden

Auf ein Wiedersehen in der Türkei

... oder, wie wir ein Motorrad aus den Fängen des türkischen Zolls befreiten und wieder zurück mit nach Deutschland nahmen - eine Reise im Mai-Juni 1988

Türkei ´87

Bericht über meine 1. Motorradreise in die Türkei, alleine losgefahren und nach der Rückkehr um viele Freunde reicher

England '85

Stationen einer 2wöchigen Motorradtour durch England und Wales bis hinauf nach Schottland

der irischen Küste entlang

Bilder einer Motorradtour, die uns im Uhrzeigersinn über die Insel führte. Zu zweit auf einer XS 400

Wo die Nacht zum Tage wird: eine Fahrt zum Nordkap

Erinnerungen an eine 3wöchige Motorradreise im Juli 1980 mit Jürgen hinauf zum Nordkap

England '85

Stationen einer 2wöchigen Motorradtour durch England und Wales bis hinauf nach Schottland

Bilder zum Vergrößern anklicken!

Gegen 11 Uhr soll an diesem Samstag die Fähre von Hook of Holland nach Harwich ablegen. Kurz nach vier Uhr fahre verabschiede ich mich von Franz-Josef, der zu dieser Unzeit extra aufgestanden ist, und fahre im Regen los, der bis auf halber Strecke nach Holland anhält. Die meisten Tankstellen haben sind um diese Uhrzeit noch geschlossen und bald ist Nachtanken des kleinen Motorradtanks der Kawasaki (15 l) aus dem mitgenommenen Reservekanister nötig. Es ist sehr kalt an diesem 6. September. Nach diversen Geschwindigskeitsüberschreitungen erreiche ich das Schiff um zehn Uhr. Es gibt keine Probleme, die Strecke zu finden. An Stellen, an denen ich unsicher bin, fahre ich einfach Autos mit englischem Kennzeichen hinterher.

Der Fährpreis beträgt 126 Gulden für die einfache Fahrt und schon bald, nachdem ich meine Sachen an Bord verstaut habe, schlafe ich ein. Es herrscht kaum Seegang. Die Uhrzeit an Bord wurde bereits um eine Stunde zurück gestellt. Mit einem Radfahrer aus Geesthacht komme ich noch ins Gespräch, bevor wir abends um halb sechs in Harwich anlegen.

Ich beschließe, noch ein wenig von der Küste hinein ins Landesinnere zu fahren und gelange nach Colchester. In Carenham, einem schönen alten Dorf mit krummen Fachwerkhäusern gibt es offenbar nicht mehr den auf der Karte eingezeichneten Campingplatz. Ich frage nach einem Zimmer mit Frühstück, das jedoch 10 Pfund, etwa 40 DM kosten soll, was mir jetzt zu Beginn des Urlaubs allerdings zu viel ist. Vorbei an  Gemüseäckern mit Porree oder Kohl fahre ich weiter. Das Stroh liegt noch auf einigen Äckern, stellenweise wird es auch verbrannt. Bald wird es dunkel und kalt und erschöpft finde ich gegen 21 Uhr in Burwell einen Campingplatz. Jim und John und deren Frauen laden mich auf einen Kaffee in ihren Wohnwagen ein, den sie sich mit ihren Hunden teilen. Für den nächsten Morgen geben sie mir sogar etwas Brot, denn vor lauter Zeltplatzsucherei war ich nicht mehr zum rechtzeitigen Einkaufen gekommen. Jim gibt mir einige interessante Tipps für die Reise und empfiehlt dabei unbedingt eine Besuch inYork.

Nach einem guten Frühstück verabschiede ich mich am folgenden Sonntag von Jim und John und ihren Frauen und schlage den Weg nach Cambridge ein. Universitätsgebäude bilden hier fast die gesamte Stadt. Fast jede der Brücken, über die ich hinweg fahre, wurde von einem der Colleges gestiftet. Für 3,75 Pfund bekomme ich zum Mittagessen einen Tomaten- und Käsesalat, dazu einen ziemlich dünnen Kaffee. Die Stadt ist überlaufen mit vielen Touristen, so wie ja ich auch einer bin. In der Hauptsaison möchte ich deshalb lieber nicht hier sein.

Die Universität Cambridge

gilt als eine der angesehensten Universitäten in der Welt. Sie hat mehr Nobelpreisträger als irgendeine andere Universität auf der Welt hervorgebracht und liegt in einer aktuellen weltweiten Rangliste hinter Harvard auf Platz zwei. Die Weiterfahrt führt über schmale und oft stark verwinkelte Straßen. Vielfach von Mauern eingerahmt, an denen Kräuter hochwachsen.

Alte und schön restaurierte Gebäude mit kleinen Fenstern in einem meist schiefen Fachwerk, oft mit Steindächern und Butzenscheiben, erwarten mich in Ely. Die Farbzusammenstellungen sind originell. Die Kathedrale von Ely aus dem 14. Jh. mit ihren bunten Mosaikfenstern und ihrer hohen achteckigen Kuppel zieht mich sofort an. Es ist gerade Chorprobe. Auf dem Rückweg komme ich an einem Feld, auf dem gerade ein Dirt-Track-Rennen(Pferderennen) stattfindet, vorbei.

Früh krähen am nächsten Morgen die Hähne, die sich in der gesamten Umgebung gegenseitig aufzuwecken scheinen. Dabei veranstalten sie einen Höllenaufstand. Nach Duschen und Verzehr der letzten Scheibe Brot ist alles schnell eingepackt und ich fahre hinaus ins dunstige wie nach ungewaschenen Füßen riechende Stamford, wo ich das Burghley-House besichtigen will.

Das Burghley House

ist eine großes 16. Jahrhundert-Landhaus in einer großartigen Parkanlage. Gebaut wurde es für Sir William Cecil, dem 1. Baron von Burghley, der zwischen 1555 und 1587 in den Diensten Queen Elizabeth I stand. Es war die Residenz seiner Nachfahren, den Earls und Marquesses of Exeter, und wird nun von einem von der Familien gegründeten Wohltätigkeitsverband verwaltet. Das Haus spiegelt die Bauweise in der Architektur des 16. Jahrhunderts wieder. Der Hauptteil des Hauses besteht aus 35 Räumen im Erdgeschoss und der ersten Etage. Es gibt noch 80 kleinere Räume und verschiedene Hallen, Flure, Bäder und Service-Räumlichkeiten. Bei der Anlage der Wege im Park wurde Rücksicht auf die existierenden Pflanzen und Anlagen genommen, so, dass noch einige Bäume aus dem 16. Jahrhundert oder aus noch früheren Zeiten stammen. Der Architekt legte auch einen See an, über den eine Brücke führt. Burghley richtet die jährlich statt findenden Burghley-Pferderennen aus. Ein süßes älteres Pärchen veranstaltet die Führung mit mir und die Dame zeigt sich nicht nur nett, sondern auch sehr gebildet. Beim Rundgang erfahre ich von ihr, dass die oberste Etage erst sehr viel später aufgesetzt wurde. Die Rundgänge sind oben offen und vor lauter Bildern sind die Wände fast nicht mehr zu erkennen. Auch die Decken sind wunderschön bemalt. Meine Führung berichtet noch begeistert davon, dass in der Woche zuvor hier gerade ein Turnierspringen mit Prinzessin Ann stattgefunden habe.

Bei bedecktem Himmel geht es von Burghley durch eine sehr hügelige Landschaft mit vielen Tälern, in denen Schafzucht betrieben wird, nach Leicester. Die meisten Zäune hier sind wohl wegen der Schafe aus Brettern, Stacheldrahtzäune sehr ich kaum welche. Leicester zeigt sich als Großstadt mit den üblichen Hochhäusern und Baustellen. Es gibt Verkehrsstaus und die Luft ist hier schlecht.

Campingplatz in Utoxetter auf dem Pferderennplatz

In Utoxetter finde ich auf dem Pferderennplatz eine Möglichkeit zum Campen. Die Leute hier zeigen sich sehr kontaktfreudig und freundlich. Der Platz und die sanitären Anlagen sind sehr sauber und jetzt habe ich hier sogar eine Uhr. Auch gibt es hier warmes Wasser ohne Aufpreis und das alle für nur 1 Pfund pro Nacht. Abends ist das Städtchen fast wie ausgestorben. In einem Pub trinke ich ein letztes Bier, bevor ich um neun Uhr ins Zelt krieche. Das Kirchturmglockenspiel hält mir noch ein letztes Ständchen.

Tau liegt am nächsten Morgen noch auf dem Rasen. Es verspricht, schönes Wetter zu geben. Nachdem ich das  nach einiger Sucherei gefunden habe, verbringe ich dort fast den ganzen Tag.


im National Motorcycle Museum

Es ist ein Platz, wo "Legenden weiter leben" und ein Tribut an die einst großartige britische Industrie, die den Weltmarkt über sechzig Jahre beherrschte. Es ist ein Platz, wo ältere Generationen noch einmal mit Nostalgie die Maschinen bewundern können, die sie in ihrer Jugend fuhren und die jüngere Generation die Entwicklung der Motorräder von den frühesten Tagen bis zu den goldenen Jahren von 1930 - 1960, als die britischen Motorräder "die Welt regierten", bewundern können. Tatsächlich sind hier hunderte von britischen Motorrädern versammelt von denen es viele zum Status einer Legende brachten. Traurig stimmen all die missratenen Prototypen, welche die britische Motorradindustrie vor den Japanern hätte schützen sollen. Es fehlen weder die 4-Zylinder Triumph noch die 350er Fury/Bandit noch die 700er Silk oder die Maschinen des Lord Hesketh.

Excelsior

Die Firma Excelsior aus Coventry gehörte zu den englischen Pionieren des motorisierten Zweirads. Man begann mit De Dion- und Minerva-Motoren und verwendete später JAP-Aggregate. Für Rennzwecke und später zur Serienverwendung entwarf man in den dreißiger Jahren verschiedene ohc-Modelle. Nach 1945 gab es bei Excelsior nur noch Zweitaktmodelle mit Villiers-Motoren. Die amerikanische Marke Excelsior war im Ausland als "Super X", bekannt. Die 1908 gegründete Firma gehörte dem Zweiradimperium des Chicagoer Industriellen Ignaz Schwinn an und war der schärfste Konkurrent von lndian und Harley Davidson auf dem amerikanischen Motorradmarkt. Wie diese beiden, stellte Excelsior-USA ebenfalls große V-Zweizylinder her. Ab 1917 übernahm man den Bau der Henderson-Vierzylinder. 1931 beendete der Schwinn-Konzern seine Motorrad-Aktivitäten.

Norton Manx

Die wohl bekannteste Einzylinder- Rennmaschine von Norton. Hergestellt von 1949 bis 1962, ausgerüstet mit zwei obenliegenden Nockenwellen (DOHC), die durch eine Königswelle angetrieben wurden. Eine echte Manx in fahrbereitem Zustand dürfte heute kaum unter 30.000 € zu haben sein.

Healey Square Four

Der bekannte Ariel Square Four Motor wurde auch in der hier gezeigten Healey verwendet und erhält hier ein schon fast "japanisch" wirkendes Äußeres.

Triumph

Nicht bis zur Marktreife schafft es 1969 der 
Prototyp einer 1.000-cm³-Vierzylinder 
-OHV-Maschine namens "Quadrant".

HRD

Die englische Motorradmarke Vincent (genauer "The Vincent H.R.D. Company Ltd." / Stevenage nach ihren Begründern Philip C. Vincent und Howard R. Davies) existierte bis 1955. Zu ihrer Zeit hatten die Vincent- Maschinen den Ruf, die schnellsten, teuersten und exklusivsten Motorräder zu sein, die es zu kaufen gab. Die wichtigsten Modelle hatten 500er-Einzylinder- und 1000er- V-Zweizylinder- motoren. Die 1000er "Black Shadow" und "Black Lightning" galten noch bis in die späten 60er-Jahre als die schnellsten Serien- motorräder. Mit einer Black Lightning wurde 1948 der Geschwindig- keitswelt- rekord mit 252 km/h aufgestellt.

2-Zylinder-Norton

Panther

Phelon & Moore(P&M) aus Cleckheaton, Yorkshire, (1900-1967) gilt als einer der ersten Motorradhersteller und Wegbereiter im Motorradbau. Ihr Slogan lautete: "The Perfected Motorcycle". Weltberühmt wurde das Unternehmen als Hersteller von einzylindrigen, schräg nach vorn geneigten Viertaktmotorrädern (Slooper) mit 500, 600 oder zuletzt 650 ccm Hubraum, welche ab 1924 unter dem Namen Panther bekannt wurden. Dabei ist der Motor als Tragendes Element des Rahmens verbaut! Phelon & Moore stellten auch 250 und 350 ccm Viertaktmotorräderher. Daneben wurde die Modellpalette durch 200 bis 324 ccm Zweitaktmotorräder ergänzt. Hierbei wurden Motoren von Villiers verbaut.

In vier Hallen gibt es ca. 400 britische Motorräder in neu oder fast neuwertigem Zustand zu bestaunen. Im Laufe des Vormittags lerne ich Peter kennen, der Verkaufsmanager in der Rüstungsindustrie ist und selbst ca. 4-5 Jahre Rennen gefahren ist. Wie er berichtet, hatte er selbst diverse britische Bikes und er kann mir unendlich Interessantes zu den dort stehenden Motorrädern erzählen. Viele Dinge zeigt er mir, so z. B. die Benzinpumpe am Cossworth-Racer, die durch das Ein- und Auswippen der Heckpartie funktioniert. Er besitzt ein wirklich gutes Detailwissen. So erfahre ich auch, dass, je neuer die Norton´s sind, desto weiter das Auslassventil des Motors wegen der besseren Kühlung im Fahrtwind steht. Außerdem steigt dadurch angeblich auch ihre Leistung.

Ich erfahre von der Fülle der englischen Motorräder, die in den letzten 60 Jahren gebaut wurde. Kaum zu glauben, was davon übrig geblieben ist. Peter zeigt mir, dass es Getrenntschmierung und Wasserkühlung schon in den 30er Jahren gab, dass Velocettes meist mit Schwalbenschwanzauspuff produziert wurden und dass Douglas viele Boxermotoren baute. Serienmäßige Verkleidungen gab es bereits zu frühen Zeiten für einige Modell und Ariel baute seine Vierzylinder-Motoren meistens im Quadrat. Wie ich erfahre, soll das Museum noch erweitert werden. In dem sehr guten Shop kann man noch uralte Handbücher bekommen, natürlich auch den Kitsch der heutigen Zeit. Ein etwa Sechzigjähriger spricht mich hier an. Er ist auf seiner Suzuki GT 250 gekommen und wie er berichtet schon Rentner. Da er fast taub ist, fällt nur leider die Konversation mit ihm sehr schwer. Zum Mittagessen gehe ich in die Museums-Kantine, wo ich mir eine Pizza bestelle, die jedoch bei ihrem Erscheinen nur die Größe einer Untertasse hat. Leider ist hier nicht alles so perfekt wie die Motorräder.

In der idyllischen Grafschaft Warwickshire an den Ufern des Flusses Avon liegt Stratford-upon-Avon, der Geburtsort William Shakespeares! Von hier aus kann man nicht nur die Sehenswürdigkeiten von Shakespeares Heimatort genießen. Die in die Hügellandschaft der Cotswolds eingebetteten kleinen Ortschaften sind berühmt für ihre malerischen Häuser aus gelbem Kalkstein. Im Westen lädt die Stadt Worcester mit ihrer berühmten Kathedrale zu einem Besuch ein, und der Höhenzug der Malverns verspricht eine herrliche Aussicht auf die umliegende Landschaft. Lohnende Ausflugsziele im Norden sind die prächtige Festung Warwick Castle sowie das Städtchen Henley-in-Arden mit seinem von Fachwerkhäusern geprägten Straßenbild. Es gibt hier eine "Butterfly Farm"www.butterflyfarm.co.uk , in der man

Hunderte der schönsten und buntesten Schmetterlinge der Welt in tropischer Umgebung bewundern kann.

 
In der Butterfly Farm in Stratford-upon-Avon

Am folgenden Tag will ich nach Burton zum Brass Brauerei-Museum. Kurz nach der Abfahrt in Richtung Burton verzieht sich der Nebel und es wird einer der wärmsten Tage der Reise. Das Bass Museum sammelt und erhält die Geschichte der britischen Bierbrauerei und verwandter Aktivitäten der Bass Company und des Ortes Burton upon Trent. Die Sammlung ist die größte und wichtigste in ganz Großbritannien and schließt neben der historischen Brauausrüstung eine Transportfahrzeug-Sammlung mit ein. Dazu gehören auch die von Pferden gezogenen Wagen und Fahrzeuge, Pub Andenken und Werbematerial der Brauerei. Auch das Archiv der Firma, Fotos der Arbeit beim Brauen sowie lokale Bilder, und eine Bücherei mit Braubüchern und -zeitschriften fehlen nicht.

Das Museum selbst ist stark besucht von vorwiegend älteren Leuten.


Auslieferungsfahrzeuge im Bass-Brewery-Museum

Durch die starke Nachfrage nach dem Bier wurden gegen Anfang des 18. Jh. bessere Transportwege nötig. Bis dahin liefen nur Pferdefuhrwerke. Anzahlmäßig konnte diese zu wahren Verkehrsstauungen sorgen.

Bass nutzte die Entwicklung der Eisenbahn für sein Unternehmen und baute sich ein eigenes Eisenbahnnetz auf.

Einhergehend mit dem Ausbau der Transportwege entstand auch eine eigene Brauereistadt. Da das Wasser des Trent für das Bierbrauen zu schmutzig war, bohrte man eigene Brunnen, aus denen mit Dampf- und Elektropumpen gefördert wurde. Brass-Bierfässer zur Beschwerung von Frachtern im Rumpf gingen z.T. bis nach Indien und zurück. So hatte es Zeit zum Nachreifen in den Eichenfässern. In eigenen Tischlereien wurden die Fässer hergestellt, auch gab es ein eigenes Labor, das die Güte des Bieres ständig prüfte.

Anschließend fahre ich nach Lichfield, 25 km nördlich von Birmingham und eingebettet zwischen Hügeln im Süden und Osten. In der Stadt steht die berühmte Kathedrale von Lichfield, die Englands einzige mittelalterliche Kathedrale mit drei Kirchtürmen ist. Eine weitere Besonderheit ist der oberammergauer Altar. An der riesigen Kirche mit ihrer unvorstellbaren Pracht wurde 150 Jahre lang gebaut. Überall befinden sich Heiligenstandbilder aus Marmor oder hängen vergoldete Tafeln von den Wänden. Und alles ist blitzblank geputzt.

Das Wetter ist am nächsten Tag vielversprechend. Auf dem Weg in Richtung Wales mache ich einen Stopp in Ironbridge, eine idyllische Gegend, in der die erste Eisenbrücke der Welt steht.

 
Ironbridge - die erste Stahlbrücke der Welt

Ironbridge ist eine Ortschaft in Shropshire im Tal des Severn nahe Shrewsbury.

Die gleichnamige 30 Meter lange Eisenbrücke über den Fluss aus dem Jahre 1779 war weltweit die erste Eisenbrücke und gab nicht nur der Ortschaft, sondern auch der Schlucht, die mit der Brücke überspannt wurde, den Namen.

Bis zum Bau der Brücke waren Fähren die einzige Möglichkeit die Schlucht zu queren, jedoch wuchs die Eisenindustrie im 18. Jahrhundert stark und machte einen zuverlässigeren und schnelleren Weg notwendig. 1773 schlug Thomas Pritchard dem ortsansässigen Eisenproduzenten John Wilkinson den Bau einer Eisenbrücke vor. In den nächsten zwei Jahren stellte Pritchard Pläne fertig und der Eisenproduzent Abraham Darby III wurde mit dem Bau der Brücke beauftragt.

Zur Finanzierung der Baukosten von £ 3200 wurden Aktien ausgegeben und Darby wollte für etwaige Zusatzkosten aufkommen. Als anstatt der vorhergesagten 300 Tonnen Eisen 378 tatsächlich gebraucht wurden (bei einem Preis von £ 7 pro Tonne) kostete Darby das Unternehmen fast £ 3000.

Da bisher noch keinerlei Erfahrungen aus dem Brückenbau mit Eisen vorlagen, wurden Methoden aus dem Zimmerhandwerk angewandt. Die genauen Vorgänge aus dem Baujahr 1779 sind nicht überliefert. Die Brücke wurde am Neujahrstag 1781 eröffnet. Für eine Dokumentation ließ die BBC ein Modell von halber Größe bauen um die möglichen Konstruktionsmethoden zu erforschen.

Nur wenige Jahre nach der Fertigstellung traten aufgrund vom Bewegungen im Fundament Risse im Eisen auf und 1802 musste der steinerne südliche Pfeiler durch eine temporäre Holzkonstruktion ersetzt werden, an deren Stelle dann schließlich ein eiserner Bogen eingesetzt wurde.

Die letzten größeren Arbeiten am Fundament fanden 1972 statt, nachdem schon 1934 der Straßenverkehr über die Brücke eingestellt wurde und Fußgänger noch bis 1950 Wegegeld zahlen mussten. Seit 1950 ist die Brücke im Besitz des Shropshire County Council.

Zufällig sehe ich dabei den Splitter in meinem Hinterrad, der jedoch die Karkasse noch nicht durchstoßen hat. Nördlich von Ironbridge liegt Telford, die Geburtsstätte der industriellen Revolution. Der Weg dorthin führt durch Shrewsburg mit seinen vielen Baustellen, über Straßen mit stinkenden LKWs und strohbeladenenFuhren. Ich bin froh, als ich die Stadt endlich hinter mir habe.

Mit 20.779 km² ist Wales der kleinste Landesteil von Großbritannien. Wales liegt westlich von England. Im Norden grenzt Wales an die Irische See, im Westen an den St. Georgskanal und im Süden an den Bristolkanal. Die Küste wird durch Steilküsten und weitauslaufende Strände geprägt und ist über 1200 Kilometer lang. Das Landesinnere zeichnet sich durch das Kambrische Gebirge aus, das sich fast durch ganz Wales zieht.

Wales ist durch weitläufige Wiesen, hügelige Landschaften, Moore und Gebirge geprägt. Große Bereiche von Wales sind Landschaftsschutzgebiete. Die höchsten Berge in Wales sind Yr Wyddfa/Snowdon, gelegen im Gebiet von Gwynedd (1085 m), Aran Fawddwy (905 m) und Cader Idris (902 m). Zudem liegen in Wales drei Nationalparks.

In Welshpool stellt sich heraus, dass die Dampfbahn außerhalb der Saison nur an den Wochenenden fährt. Nachdem ich in Sandbach auf dem Wochenmarkt Obst und Brot eingekauft habe ist das nächste Ziel Little Moreton Hall: Ein Tudor-Haus im typischen schwarz-weiß-Baustil. Alles ist mittlerweile äußerst schief, aber in einem sehr gutem Zustand, an dem noch gearbeitet wird. Die 8 DM Eintritt sind mir trotzdem zu teuer.

Die Little Moreton Hall

 aus dem 15. Jahrhundert ist ein Beispiel eines Fachwerk-Herrenhauses mit Wassergraben und zählt zu Cheshires berühmtesten Gebäuden.

Mit seiner unregelmäßigen Form hat die "Hall" ein märchenhaftes Aussehen. Es ist die 21 Meter lange Empore "Long Gallery", die zu diesem einzigartigen Erscheinungsbild beiträgt. Durch ihr immenses Gewicht kommt es zu einem Absinken des südlichen Hausflügels. Die Entwicklung des Hauses zu seinem heutigen Aussehen vollzog sich vergleichsweise schnell; der Prozess dauerte kaum mehr als hundert Jahre nach seiner Errichtung. Das Haus war seit 1400 der Wohnsitz der Familie Moreton bis es 1930 dem National Trust übergeben wurde.

Die Porzellanfabrik in Stroke on Trent kann ich leider nicht finden und das Bergbaumuseum hat eine viertel Stunde zuvor geschlossen. Pech, wäre sicherlich untertage sehr interessant gewesen. Als ich schließlich wieder zurück bin auf dem Campingplatz, ist mein Gesicht vor lauter Russ aus der Luft fast schwarz und meine Augen brennen.

Am nächsten Tag verlasse ich die netten Leute hier. Es geht zur Speedwell-Mine durch Derbyshire und durch den Peak District, eine sehr hügelige Gegen mit oft engen Straßen. Eisenbahngatter versperren hier wie Türen die Bahnübergänge und man muss absteigen und sie vor dem Überfahren aufmachen und hinterher wieder schließen. Steinmauern rahmen die meisten Straßen ein.

Kurz vor Speedwell nimmt der Verkehr stark zu. Noch vor dem Ortseingang hat ein Erdrutsch einen Teil der Straße mitgenommen und es nicht weiter. Um Fotos davon zu machen lege ich den Helm auf der Motorradsitzbank ab. Kurz darauf fällt er hinunter und das Visier ist zerbrochen. Schöner Mist! Ganz schön anstrengend, ohne zu fahren. Die Augen schmerzen vom Zug und dem Ruß in der Luft. Gesicht und Brille werden sehr schnell dreckig. Zu allem Überfluss gibt die Drehzahlmesserwelle noch reichlich Öl dazu, das vom Fahrtwind an der rechten Tankseite und an meinem Bein nach hinten gedrückt wird.

2 Pfund kostet der Eintritt für die Speedwell-Mine. Zwei Burschen in meinem Alter rasseln monoton ihre auswendig gelernte Rede herunter. Trotzdem macht die Fahrt unter der Erde mit einem Boot durch einen vielleicht 200 m langen und engen Tunnel Spaß.

Bei der Weiterfahrt durch die kurvenreiche Gegen kann ich nur knapp einem entgegen kommenden PKW ausweichen, der die Kurve schneidet. Ich umfahre Manchester, so gut es geht und fahre auf der M6 in Richtung Norden. Der Lake District ähnelt ein bisschen den bayerischen Alpen und die vielen schiefen verkleideten Häuschen erinnern mich auch an Fahrten durch Frankreich oder Italien. Hier sind es die Tiere auf den Straßen, auf die man achten muss: Einem aufgeschreckten Schaf kann ich im letzten Moment gerade noch ausweichen.

Von Newby Bridge nach Geenodd und von dort nach Vorver, Ambleside und Keswick führt eine tolle Motorradstrecke durch den District, die lediglich durch den regen Verkehr getrübt ist.

Die Megalithen,

die wahrscheinlich zwischen 3.000 und 1.000 v. Chr. als Kultstätte verwendet wurden, sind weithin sichtbar. Den Steinkreis kann man sich hier ausnahmsweise ohne Eintrittskosten anschauen. Ziemlich erschöpft finde ich abends einen hervorragenden Campingplatz unweit von Carlisle für nur 2 Pfund die Nacht.

Mit Einbruch der Dunkelheit wird es sehr stürmisch. Regen wird dabei ins Zelt gedrückt und einige Bekleidungsstücke werden dabei nass. Die Wetteraussichten für den nächsten Tag sind trübe. Regenschauern wechseln sich gegenseitig ab, seitdem ich aufgestanden bin. Was soll ich nur machen, wenn das Wetter so bleibt? Zum Weiterfahren habe ich so keine Lust, doch auf dem Zeltplatz kann man auch nichts machen.

Campingplatz in Carlisle

Carlisle ist eine Stadt in der Grafschaft Cumbria im äußersten Nordwesten Englands. Sie liegt etwa 16 km von der Grenze zu Schottland entfernt und zählt rund 72.000 Einwohner (2001). Carlisle war die historische Hauptstadt der früheren Grafschaft Cumberland. In Carlisle gibt es eine Kathedrale. Als letzte englische Stadt vor der schottischen Grenze wurde Carlisle, als die beiden Länder noch zwei eigenständige Königreiche waren, zu einer wichtigen Festung; das von dem deutschen Militär-Ingenieur Stephan von Haschenperg im Jahr 1541/42 erbaute Carlisle Castle ist heute noch recht gut erhalten. Es wurde 1092 von König Wilhelm II. errichtet und diente einst als Gefängnis für Maria Stuart. Wegen des häufig wechselnden Verlaufs der englisch-schottischen Grenze während der schottischen Unabhängigkeitskriege hat Carlisle eine ausgeprägte schottische Atmosphäre. In der Nähe der Stadt läuft der Hadrianswall entlang.

Ich beschließe nach Carlisle zu fahren, um ein neues Visier zu besorgen. Eine arge Hektik herrscht hier, weil wohl alle noch vor dem Wochenende letzte Einkäufe tätigen wollen. Nach einigem Durchfragen finde ich einen Händler, bei dem ich ein Ersatzvisier bekomme, das zwar nicht genau passt, aber besser ist als ein zerbrochenes. Nach der Rückkehr zum Campingplatz räume ich das Zelt auf und versuche, die nassen Sachen zu trocknen. Vor meinem Zelt ist bereits alles durchweicht. Spätnachmittags kommen zwei Leute aus Aachen in ihrem Golf auf den Platz, die gerade zwei Wochen in Schottland hinter sich haben und die einige interessante Geschichten zu erzählen wissen. Eine Woche wollen die Frisch-Abiturienten noch in England bleiben.

Der Firth of Clyde ist ein Meeresarm an der Westküste von Schottland, der durch die Halbinsel Kintyre vom Atlantik getrennt ist. Er liegt zwischen den Grafschaften Argyll und Ayrshire und ist an seinem äußeren Ende rund 42 km breit. Am inneren Ende zweigen der Loch Long und der Gare Loch ab. In dieser Region liegt auch Greenock mit der Tail of the Bank genannten Sandbank, wo der Fluss Clyde in den Firth of Clyde mündet. Der Fluss ist bei der Sandbank noch immer 3 km breit und die Gezeiten sind bis ins Stadtzentrum von Glasgow bemerkbar.

Der nächste Tag verspricht schön zu werden. Einige Klamotten werden noch nass verpackt und dann kann die Fahrt wieder weiter gehen über Carlisle und die A75 nach Dumfries. Auf der 76 geht es über Kilmarnoch bis Glasgow. Ab hier wird die Strecke wieder landschaftlich interessanter. Ein großer Teil führt direkt am Loch Long vorbei, wo ein Navy Stützpunkt (submarine base) zu sein scheint. Neben Treibstoffbunkern sehe ich auch ein Zeltlager von Friedensdemonstranten.

Regenbogen am Loch Long

Während des zweiten Weltkriegs wurde das Loch als Torpedo-Testgebiet,weshalb mehrere Wracks auf seinem Grund liegen sollen. Es ist jetzt ein populäres Gebiet für Sporttaucher.

Ab Glasgow folgt mit sonnigen Unterbrechungen wieder eine Schauer der anderen. Ich folge der A83 nach Lochgilphead. Ab hier ist die Strecke bis zum Fischerdorf Oban sehr hügelig und oft bizarr geformt. An mehreren Wasserfällen, die die farnbewachsenen Wände hinunter fallen, fahre ich vorbei. Rostbraun leuchtet der Farn von den Hügeln herunter unterbrochen vom roten Violett der Heidepflanzen, die jetzt gerade blühen. Als ich abends der Tacho 450 km mehr anzeigt, bin ich ziemlich erschöpft. Doch ich freue mich schon auf den nächsten Tag in dieser einsamen Gegend.

Dieser zeigt sich jedoch erst einmal wieder von seiner regnerischen Seite. Ich fahre hinauf zum Fort William und stelle das Motorrad oben am Hotel ab. Als ich abfahren will, passiert es dann, dass mir das schwer bepackte Krad nach rechts hin umfällt und dabei ein daneben stehendes Fahrzeug stark einbeult. Ich gehe ins Hotel hinein und frage nach dem Fahrer, der schnell gefunden ist. Dieser schaut sich den Schaden an und will, da es sich beim beschädigten Fahrzeug um ein Leihfahrzeug handelt, gar nicht erst meine Personalien wissen und wünscht mir statt dessen viel Glück auf meiner weiteren Fahrt. Wieder einmal Glück gehabt!

 
Landschaftsbilder

Über Invergarry nach Eilean geht es über oft steile Straßen mit schönen Aussichten zum Donan Castle. In Kyle soll man einen tollen Ausblick auf Lyke haben, doch heute ist alles nur im Nebel. Ich fahre zurück bis Lochalses, wo ich einkaufe und anschließend geht es über eine Strecke mit steilen Abfahrten und vielen Cattlegrids durch Stromeferry, Strathcarron, Lochcarron und Kishorn nach Applecross. Das Benzin im kleinen Tank wird in dieser einsamen Gegend wieder einmal knapp. Da der Campingplatz verlassenen ist, beschließe ich zur Jugendherberge nach Torridon zu fahren, wo ich einige nette Leute aus Dortmund kennen lerne.

Am folgenden Tag bleibe ich in Torridon um die Gegend zu Fuß zu erkunden. Dazu habe ich mir eine Wanderkarte ausgeliehen und mich reichlich mit Snickers und Mars eingedeckt, bevor es los geht zur großen Tour. Da ich nicht vor Öffnen der Herberge um 14 Uhr zurück sein wollte, habe ich beschlossen, einen Gipfel zu stürmen. Noch bevor ich die Hälfte des Weges hinter mir habe, sind Regenkombi und alle anderen Kleidungsstücke von innen nass. Nur gut, dass ich Gummistiefel dabei habe, die sich bei den vielen Durchquerungen der Gewässer und im moorigen Boden gut bewähren. Bis zum Gipfel ist es eine schöne Plackerei und ich belohne mich oben auf dem Gipfel, indem ich den restlichen Proviant aufesse - zumal der Abstieg nicht mehr lange dauern kann. Doch da sollte ich mich täuschen! Der Abstieg selbst ist nicht ungefährlich, denn alles ist nass ist und einige Male falle ich dabei auf den Hintern. Immer am Fluss entlang führt mich der Rückweg, so dass ich spätnachmittagswieder zurück in der Herberge bin, in der sich mittlerweile auch einige Süddeutsche eingefunden haben.

Bis zum Mittag meint es das Wetter am nächsten Tag gut mit mir. Den Großteil der heutigen Strecke(380 km) bin ich auf einspurigen Fahrbahnen mit „passing places“ unterwegs durch schöne und einsame Gegenden. Der Inverpolly-District ist paradiesisch zum Motorradfahren. Über steile Straßen in oft schlechtem Zustand geht es durch Gebiete mit Heide- und Rhododendronbewuchs, oft auch vorbei an Azaleensträuchern oder einzeln stehenden Birken. Es ist eine moorige Gegend mit vielen kleineren Seen und Wasserfällen. Ständig muss man hier mit auf der Straße laufenden Schafe rechnen.

Schafe auf einspurigen Straßen

Der Fall of Measach
entpuppt sich als Attraktion für viele Bus- und Autotouristen. 
In eine tiefe Schlucht, über die eine etwas wackelige Brücke führt, 
stürzt das Wasser. Eine seit 36 Jahren in Birmingham lebende Deutsche 
spricht mich oben auf dem Parkplatz an, als ich gerade zwei Hamburger 
verdrücke.

 Hoch über dem Meer führt die nur mit einer kleinen Mauer gesäumte Straße. Der Weg ist stellenweise sehr eng und bietet Ausblicke auf die unten leuchtenden Sandstrände. Glücklicherweise habe ich noch in Lochinver getankt. Ich fahre ausschließlich auf der „coastal road“ nach Unapool.Kurz vor Durness verändert sich die Gegend. Die Straße wird wieder zweispurig und bis Tongue geht es durch Manövergebiete mit Camps, in denen mit Parkas vermummte Bewaffnete mit lustlosen Gesichtern neben Hubschraubern herumstehen. Der Verkehr wird stärker. Viele Armeefahrzeuge und Panzer sind dabei. Ab dem Mittag fällt Nieselregen und es wird kälter, was das Fahren durch die satte Natur ungemütlich macht.

Als ich am nächsten Tag abfahren will hat sich der Regen noch nicht verzogen. Doch vorher heißt es noch einmal den Schlafraum auszufegen. So ist es hier üblich in den Jugendherbergen. Durch groß angelegte Aufforstungen führt der Weg nach Laig. Unterwegs komme ich an einem überfahrenen Dachs vorbei, der das sonnige Wetter nun nicht mehr genießen kann. Ab Bonar Bridge wird die Gegend wieder flacher und für die Landwirtschaft einfacher nutzbar. Große Mähdrescher und Strohfuhrwerke behindern vielfach den Verkehr, der allmählich wieder hektischer wird. Ohne es richtig wahrzunehmen habe ich Inverness hinter mir gelassen und bin auf dem Weg nach Dufftown, wo ich die Glenfiddich-Destille besichtigen will.

Glenfiddich

ist eine Whiskybrennerei bei Dufftown, Schottland, Großbritannien. Die Brennerei Glenfiddich im gleichnamigen Tal in Speyside in den schottischen Highlands, wurde 1886 von William Grant und seiner Familie eigenhändig errichtet. Weihnachten 1887 begann die erste Produktion von Whisky. Seitdem produziert die Destillerie am gleichen Ort mit demselben Herstellungsverfahren mit einer der kleinsten Brennblasen schottischer Brennereien. Die Firma ist bis heute im Besitz der Familie Grant. Glenfiddich ist einer der erfolgreichsten Whiskyhersteller und der milde Whisky ist in fast aller Welt erhältlich.

Die hügelige, teils gebirgige Strecke von Dufftown nach Tomintoul ist wenig befahren. Ein Teil des Whisky-Trails verläuft hier. Ab Tomintoul geht es über eine steile Anfahrt nach Cockbridge durch ein Wintersportgebiet. Da es recht hoch liegt ist es hier auch schon kälter. Heide ist hier das einzige, was wächst.

Bis Pitlochry fahre ich am nächsten Tag eine tolle Strecke durch die Highlands über oft nur einspurige Wege. Das Balmoral-Castle ist stark bewacht und kann leider nicht besichtigt werden.

Bald darauf stehe ich etwa 93 Kilometer westlich von Aberdeen in den schottischen Highlands in Braemar vor dem dortigen Castle,

Braemar-Castle,

einem im 17. Jh. errichteten Schloss, das als Jagdschloss für ausgedehnte Jagdpartien des schottischen Königs diente. Nach Eroberung und Brand wurde das Schloss 1748 in seiner heutigen Form wiederaufgebaut. Sternenförmig zieht sich eine Ringmauer um das Kastell. Das strenge Äußere der Festung wird durch die kleinen Erkertürme etwas aufgelockert. Die 12 Pfund für die Besichtigung will ich mir sparen und fahre stattdessen weiter nach Pilochry, wo ich mir die Lachsleiter an schaue. Bei der Besichtigung des Wasserkraftwerk bekomme ich viele Hintergrundinformationen. Hier erfahre ich z.B., dass 99% des schottischen Strombedarfs durch Wasserenergie gedeckt werden. Nur ganz im Norden Schottlands soll noch ein Atomkraftwerk stehen. Auf den Orkneys stehen sogar Windgeneratoren. Veranschaulicht werden die Informationen durch mehrere Modelle und Videos, wodurch alles sehr gut zu verstehen ist.

Den nächsten Zwischenstopp lege ich in Perth ein, wo ich eine Glasbläserei besichtigen will. Freitags nachmittags gibt es jedoch keine Vorstellungen mehr und ich fahre unverrichteter Dinge weiter über die Autobahn nach Edinburgh. Die defekte Drehzahlmesserwelle ölt mich auf dieser schnelleren Straße wieder einmal stark ein. In einer sehr großen Jugendherberge bekomme ich meine heutige Unterkunft.

Forth Bridge bei Edinburgh

Die Forth Bridge ist eine Eisenbahnbrücke über den Firth of Forth (Mündung des Flusses Forth) in Schottland. Sie verbindet Edinburgh mit der Halbinsel Fife und ist die wichtigste Verbindung von den schottischen Lowlands in die Highlands. An ihrem südlichen Ende liegt South Queensferry und an dem nördlichen Ende North Queensferry. Parallel zur Eisenbahnbrücke führt die Forth Road Bridge über die Flussmündung.

1879 begann man mit dem Bau einer Eisenbahnbrücke über den Firth of Forth. Die Pläne des Ingenieurs Thomas Bouch wurden aber gestoppt, nachdem die ebenfalls von ihm erbaute Brücke über den Fluss Tay bei Dundee am 28. Dezember 1879 eingestürzt war (siehe Firth-of-Tay-Brücke). Daraufhin wurden die Ingenieure Sir John Fowler und Benjamin Baker mit der Planung einer stabileren Brücke beauftragt, die auch durch ihr Aussehen den Fahrgästen das Vertrauen in die Konstruktion zurückgeben sollte. Das Ergebnis sollte eine völlig neuartige Konstruktion in Form einer Auslegerbrücke sein, die auch größte Belastungen aushalten konnte.

Nach sieben Jahren Bauzeit wurde die Brücke 1890 offiziell eröffnet. Sie ist 2,5 Kilometer lang und besteht aus drei massiven je 110 Meter hohen, 1x495 und 2x460 m langen, auf je vier Pfeilern ruhenden rautenförmigen Fachwerkträgern, an die sich vier kleinere Viadukte anschließen. Der Zugverkehr verläuft in knapp 50 Metern Höhe über dem Wasser, so dass der Schiffsverkehr weiterhin ungehindert den Firth of Forth befahren kann. Die Spannweiten zwischen den Hauptpfeilern betragen 521 Meter. Das gesamte Bauwerk besteht aus etwa 54.000 Tonnen Stahl und wird von 6,5 Millionen Nieten zusammengehalten.

Zum Zeitpunkt ihrer Eröffnung war die Brücke die größte der Welt. Die in dieser Größenordnung weltweit einzigartige Konstruktion bewies sich im Laufe der Jahre als exzellente Wahl. Sie gilt bis heute als eine der stabilsten Brücken der Welt und ist weiterhin regulär in Betrieb. Es wird zudem gesagt, dass die Brücke Gustave Eiffel, der die Bauarbeiten von Beginn an beobachtete, als grundlegende Erfahrung für den Bau des Eiffelturms diente. Der wesentliche Grund, weswegen sich das Konzept der Brücke später dennoch nicht durchsetzte, waren vor allem die hohen Baukosten, die die damals astronomische Summe von 2,5 Millionen Pfund ausmachten.

Am folgenden Tag regnet es nur. Ich besichtige, das Edinburgher Castle, das als eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Schottlands gilt. Die erste Burg an dieser Stelle entstammte dem 7. Jahrhundert. Weitere Baumaßnahmen folgten jedoch bin ins 19. Jahrhundert. Ich bin beeindruckt von den vielen Orden, Uniformen, Säbeln, Kronen und Zeptern.

Auch am nächsten Tag, es ist Sonntag, herrscht Dauerregen. Spätnachmittags mache ich mich auf zum Hadrians Wall, von dem hier jedoch nicht mehr viel zu sehen ist außer den Reste einer Römerfestung und eines Badehauses.

am Hadrianswall

Der Hadrianswall ist die beliebteste Touristenattraktion Nordenglands und zählt heute zu den Weltkulturerben. Er war der am besten befestigte Grenzwall und lange Zeit die nördlichste Grenze des römischen Reichs. Erbaut wurde er auf Befehl des römischen Kaisers Hadrian (* 76, † 138) und sollte als römische Befestigungsanlage quer durch Großbritannien, vor allem militärische Übergriffe von Schottland aus verhindern. Neben seiner militärischen Schutzfunktion wurde der Wall vermutlich auch gebaut, um die römische Überlegenheit zu demonstrieren. Außerdem war es so auch einfach möglich, den Handel zu bezollen. Die Hauptfunktion des Walls war es aber, die schottischen Clans davon abzuhalten, in römisches Gebiet einzudringen.Entlang seines gesamten Verlaufs standen Kastelle, Tempel und Wachtürme. Vor allem mit dem mittleren Abschnitt existiert noch heute ein bedeutender Teil des Walls. Zwischen Corbridge und Haltwhistle sind die Wachtürme noch gut erhalten.

am Hadrianswall

Der über 5 m hohe Hadrianswall erstreckte sich über 120 Kilometer und befindet sich nahe der heutigen Grenze zwischen Schottland und England. Der Wall verlief von der Westküste Großbritanniens vorbei bis zum heutigen Wallsend nördlich einer römischen Militärstraße. Von Wallsend aus fungierte das Mündungsgebiet des Flusses Tyne als natürliche Grenze bis zur Ostküste. Größtenteils kann man zu Fuß am Hadrianswall entlang laufen.

Am Montag fahre ich zum Railway-Museum nach York, wo es auf 8 ha Ausstellungsfläche alles gibt, was das Herz eines trainspotters schneller schlagen lässt: Dampf-, Diesel- und Elektroloks. George Stephensons "Rocket" ist zu sehen sowie die "Mallard", die mit 202 h/km den Geschwindigkeitsrekord für Dampflokomotiven hält. Der Eintritt in der Leeman Road ist frei: www.nrm.org.uk

Im National Railway Museum in York

In der Jugendherberge von Beverley, einem früheren Mönchskloster, kann ich übernachten. Die Stadt zählte vor langer Zeit einmal zu den reichsten Englands und ist bekannt für das Münster aus dem 13. Jh. Die im Mittelalter errichtete St. Mary-Kirche lässt den Reichtum Beverleys als Handelsort für Wolle noch erahnen.

Am Dienstag soll es sehr warm werden und ich nutze das schöne Wetter, um mir York etwas genauer anzuschauen. Im Verlauf des Mittelalters florierte die Stadt immer mehr. Aus dieser Zeit sind zwanzig Kirchen mehr oder weniger erhalten. Am Nachmittag mache ich einen Spaziergang über die fast in ihrer kompletten Ausdehnung noch erhaltene mittelalterliche Stadtmauer mit den Stadttoren, nachdem ich zuvor das Castle Museums besichtigt habe. Zwar sind 2 Pfund 60 für meine Verhältnisse viel, doch die Ausstellung zeigt sich umfangreich und sehr interessant.

Nachdem ich am Mittwoch in der Frühe noch den Hof der Jugendherberge gefegt habe, besichtige noch das Beverly Münster bevor ich in Hull die Fähre zur Rückfahrt nach Rotterdam buche. ENDE

 

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