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    Wissel:
    Geographische Lage:
    51°46'18" nördl. B.
    06°17'14" östl. L.
    Einwohner: 2049
    Fläche: 994 Hektar
    Postleitzahl: 47546
    Kennzeichen: KLE
    Vorwahl: 02824

    Hier findest Du inte-ressante Links rund um Kalkar.


    ☼⭫ Sonnenaufgang: 07:24
    ☼⭭ Sonnenuntergang: 16:00
    ☼◔ Sonnenscheindauer: 8,8 h

     

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    Ein Blick in mein Reise-Tagebuch

    Wie schnell verblassen doch im Alltag Ereignisse und Erinnerungen. Im digitalen Zeitalter, in dem vieles mit einem Klick erledigt ist, gerä¤t einiges auch schnell wieder in Vergessenheit. Aus diesem Grund habe ich mir dieses kleine Reisetagebuch gebastelt, in dem ich die schönsten Erinnerungen an Reisen, manchmal aber auch nur an besondere Erlebnisse festhalten kann. Schnell ist das Smartphone gezückt und 'zack'! ist der Moment auf dem Handy gespeichert. Als Whatsapp-Nachricht mit Gruß an die Liebsten wäre er jedoch alsbald wieder aus dem Sinn und in den Tiefen der Handy-Bildergalerie verschwunden.

    Hier kann ich die Highlights des Tages in Wort und Bild hinterlegen. Sicherlich könnte man so manches Bild noch nachbearbeiten und vielleicht auch noch umfangreicher beschreiben. Doch das kann ich später ja immer noch machen, wenn ich wieder vor dem Laptop sitze.

    Jetzt heißt es erst einmal, viel Spaß beim Durchblättern!

    Eintrag 525 vom 18.06.2025

    Tag 33 – Von Cicmany nach Bratislava (305 km)

    Gegen 12:45 Uhr erreichte ich mein erstes Ziel: Banská Štiavnica. Die Stadt liegt hoch oben im Krater eines längst erloschenen Vulkans, abseits aller Hauptstraßen.

    Bild: Gegen 12:45 Uhr erreichte ich mein erstes Ziel: Banská Štiavnica. Die Stadt liegt hoch oben im Krater eines längst erloschenen Vulkans, abseits aller Hauptstraßen.

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    Karte: die Fahrstrecke

    Papppolizisten, Schornsteine und UNESCO-Geschichte zwischen Bergen und Donaustadt

    Gegen 9 Uhr war Abfahrt in Cicmany. Die Sonne lachte schon vom Himmel, angenehme Temperaturen – also Jeans statt Motorradhose. Beim Frühstück hatte ich die beiden anderen Mopedfahrer noch gesehen, doch danach: verschwunden. Ich fuhr also alleine los. Wieder ging es durch oder vorbei an dichten Wäldern, über sanfte Höhenzüge und hinab in grüne Täler. Die Landschaft wirkte frisch gewaschen und still. Die Richtung: konsequent südlich.

    Mein erstes Ziel war Banská Štiavnica, ein UNESCO-Welterbe und historisches Zentrum des Silberbergbaus. Schon bald vor Oslany fiel mir ein hoch aufragender, rot-weiß gestreifter Schornstein ins Auge – ein auffälliger Kontrast zur grünen Umgebung. Er gehört zum Kraftwerk Nováky, einem ehemals lignitbefeuerten Kraftwerk nordwestlich von Oslany. Der Schornstein ist das höchste freistehende Bauwerk der Slowakei.

    lebensgroße Papppolizisten

    Bild: Neu heute: An mehreren Ortseingängen standen lebensgroße Papppolizisten – aufgestellt wie Wachposten. Sie erinnerten mich an die Papp-Streifenwagen in der Türkei. Funktionieren sie? Keine Ahnung. Aber sie überraschen.

    Die Straßen wurden enger, mein Navi hatte offensichtlich wieder den „Adventour-Modus“ aktiviert. Es ging durch Lubianka, dann durch Nová Bana – kleine Orte, viel Wald, manchmal fast verwunschene Abschnitte.

    Gegen 12:45 Uhr erreichte ich mein erstes Ziel: Banská Štiavnica. Die Stadt liegt hoch oben im Krater eines längst erloschenen Vulkans, abseits aller Hauptstraßen. Schon die Anfahrt ist besonders – steil, kurvig, plötzlich ist man mittendrin.

    Banská Štiavnica gilt als eine der schönsten historischen Kleinstädte Mitteleuropas.

    Bild: Banská Štiavnica gilt als eine der schönsten historischen Kleinstädte Mitteleuropas.

    Bevor die Spanier Amerika entdeckten, kam das meiste Silber Europas aus genau dieser Stadt. Später war sie ein Zentrum für Wissenschaft und Technik. Heute ist sie ein Kleinod mit viel Charme, UNESCO-geschützt und definitiv einen Stopp wert.

    Irgendwann tauchten auf der linken Seite mehrere Kühltürme auf – wahrscheinlich vom Atomkraftwerk Mochovce

    Bild: Nach dem kurzen Aufenthalt ging es weiter in westliche Richtung. Irgendwann tauchten auf der linken Seite mehrere Kühltürme auf – wahrscheinlich vom Atomkraftwerk Mochovce.

    Die Gegend wurde zunehmend flacher, offener – die einstigen Hügel verschwanden im Rückspiegel. Ich näherte mich Nitra, doch die steigenden Temperaturen machten die Fahrt mühsam. Über 30 Grad – die Hitze fraß sich in Helm und Jacke. Die Luft flimmerte, der Asphalt roch nach Sommer.

    Je näher ich Bratislava kam, desto mehr wuchs der Wunsch: ankommen. Die letzten rund 100 Kilometer fuhr ich daher über die Autobahn. Einfach rollen lassen. Kein Fotostopp mehr, kein kurzes Innehalten – nur noch Zielorientierung.

    Das Hotel war zum Glück schnell gefunden. Dusche, frische Kleidung – und dann ging’s zu Fuß in die Altstadt. Bratislava hat sich in den letzten Jahren verändert – zum Positiven. Die Burg strahlt weiß über der Stadt, das Zentrum ist komplett erhalten, weitläufige Fußgängerzonen prägen das Bild. Es herrscht ein fast südländisches Flair.

    in Bratislavas Altstadt

    Bild: in Bratislavas Altstadt

    Auf dem Hauptplatz spielt eine Band, Menschen sitzen draußen, die Stimmung ist gut. Ich finde ein nettes Restaurant, esse ausgezeichnet. Jetzt liege ich mit vollem Bauch auf dem Bett, müde, aber zufrieden – und freue mich auf morgen. Dann geht es nach Bramberg am Wildkogel, wo ich mich mit Wolfgang treffen werde. - Adé Slowakei - du hast mir gut gefallen.

     

    Seite 525/579
    Tagebuch-Inhalt

     

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