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Donnerstag, 17. Oktober 2019 -- 5 Besucher online

 

Reisen

Motorradreise in die Provence

Mit dem Motorrad über die höchsten Alpenpässe zur französischen Mittelmeerküste (Sept. 2019)

Gipfelerlebnisse

Mit dem Motorrad in eine Bilderbuchlandschaft aus Felsgipfeln und Badeseen, Flussufern und Aussichtshöhen (29.06.-11.07.2019)

Die Umrundung der Adria

Bericht über unsere Motorrad-Reise vom 25.08. bis 15.09.2018

Winterflucht nach La Palma

Bericht über unsere Motorrad-Exkursionen im Januar 2018 über die grüne Vulkaninsel

Herbst-Odyssee auf zwei Rädern

10 Länder - 49 Tage / 7 Wochen - vom 27.08. bis 14.10.2017 - Gesamtstrecke: ca. 11.300 km

Berge, Sonne, Meer und Inseln - Fortsetzung

Bericht über eine 2wöchige Motorradreise im September 2016 nach Kroatien

Berge, Sonne, Meer und Inseln

Bericht über eine 3wöchige Motorradreise im September 2015 nach Kroatien

Reise durch God´s Own Country

Bericht über eine dreiwöchige Motorradreise auf Royal Enfields durch Indiens grünsten Bundesstaat Kerala bis hinunter zum Cap, Zeitraum: März 2014

Der Sonne entgegen!

Bericht über eine dreiwöchige Motorradreise auf Nebenstraßen durch einige der schönsten Landstriche Frankreichs bis hinunter zur Costa Brava in Spanien, Zeitraum: Sept./Okt. 2013

Zurück auf Gottes kleinsten Kontinent

Wie schnell doch diese drei Wochen Urlaub wieder vorüber gegangen sind! „Na, wie war´s?“- „Ja, echt schön…“ Die Antworten verstehen kann man eigentlich nur, wenn man Sardinien, seine Strände, das Inland und seine Bewohner selbst erlebt hat. Wir werden ganz bestimmt wieder hinfahren.

Unterwegs zwischen Alpen, Drau und Adria

...Wir erlebten in diesen drei Wochen nicht nur viele stimmungsvolle historische Orte und Landschaften, sondern auch eine große Gastfreundschaft der Bewohner - und Sonne, Sonne, Sonne...

Sizilien 2009

Die größte Insel im Mittelmeer hat für den interessanten Urlaub mit dem Motorrad viel zu bieten: Hohe Vulkane und sanfte Hügellandschaften, Sandstrände und schroffe Felsenklippen, Kultur aus drei Jahrtausenden...

Rollklotzrallye 2009

Eine Hüttentour durchs winterliche Skandinavien

Kurs Südost

Eine einwöchige Motorradreise bis ins herbstliche Kroatien

Ins Land der Nuragher

Eine Motorradreise im Mai 2008 auf Gottes kleinsten Kontinent - nach Sardinien

Steine, Strände, weiße Küsten: die Ärmelkanal-Umrundung        

Entgegen dem Uhrzeigersinn folgte die Reise der englischen Südküste bis Cornwall und auf französischer Seite der Küste der Bretagne bis zur Normandie. Dabei durchfuhren wir nicht nur bäuerlich geprägte Regionen mit saftig-grünen, von Hecken und Feldsteinmauern durchzogene Wiesen, sondern sahen auch himmelstürmende Kathedralen, phantastische Steilküsten und berühmte Seebäder, mit denen beide Seiten protzen. Gesamtstrecke: 3350 km, Reisezeit: 3.-16. August 07

Abgründe - Korsika ´07

Fast eine Woche brauchten wir für die Anreise nach Korsika durch die Ardennen und über die Alpen. Von der Mittelmeerstadt Nizza aus brachte uns die Fähre ins gelobte Enduroland mit seinen schroffen Küsten und dem wilden Landesinneren. Auf der Rückfahrt durch die Toskana ging es über Apenninen und hohe Alpenpässe noch einmal hinein ins Elsass. Auf 4830 Kilometern Motorradreise erklommen wir dabei so manche Höhe und fuhren oft nur haarscharf an den größten Tiefen vorüber. Hier der Bericht über unseren 18tägigen Motorradurlaub vom 25. Mai bis zum 12. Juni 07

Ghana '06

Bericht über eine 3wöchige Busrundreise durch den Süden Ghanas

Krystall-Rally 2006

Die diesjährige Krystall-Rally sollte in Norwegen bereits zum 35. mal stattfinden. Schon Vieles hatten Achim und ich darüber gehört, speziell die Winterlandschaften mit Temperaturen von bis zu -30 Grad waren uns beiden noch unbekannt und deshalb lockend. Was so ein echter Motorradfahrer ist, der muss mindestens einmal in seinem Leben dabei gewesen sein - und in diesem Jahr wollten wir es also wagen. Achim im Boot, ich als Fahrer.

ab in die Karpaten '05

Eine 3wöchige 6311 km lange Rundreise mit dem Motorrad bis in die rumänischen Karpaten: Hinweg durch Ostdeutschland, Tschechien, Polen, Slowakei und Ungarn - Rückweg durch Ungarn, Österreich und Tschechien

Im Land der Harleys

6000 km auf dem Motorrad durch den Südwesten der USA (2004)

Ostsee-Umrundung

Bericht über eine Reise im Juni/Juli 2003, die uns gegen den Uhrzeigersinn rund um die Ostsee führte. Zu zweit auf einem Motorrad ging es zunächst nach Polen und von hier aus hinein ins Baltikum. Es folgten dann einige Tage in St. Petersburg, bevor es durch Finnland bis hinauf zum Polarkreis ging. Entlang der malerischen schwedischen Küste führte die Rückfahrt, wobei der Weg auch ein kurzes Stück durch Dänemark verlief. 25 Tage und 8453 km später standen wir mit unserem Gefährt wieder vor unserer Haustür und waren um viele Eindrücke und Bekanntschaften reicher.

November in der Türkei

Bilder von einem Kurzbesuch im November 2002, wobei auch einige Fahrten mit den Motorrädern Coskuns gemacht wurden.

Vive la France - Cevennen ´02

Bilder aus Elsass, Cevennen und Ardennen

Motorrad-Rundreise durch Spanien

Bericht über eine 4wöchige Motorrad-Rundreise im Frühjahr '01 entlang der Mittelmeerküste bis hinunter nach Andalusien - Pannen inklusive...

Zur Hochzeit in die Türkei

Im Jahr 2000 waren wir zur Hochzeit von Coskun und Aleyna in der Türkei eingeladen. Dieser Bericht handelt darüber, insbesonders über die Reise in und durch das Land selbst.

Sri Lanka 99

mit Miet-Enduros unterwegs durch Sri-Lanka, vorbei an Reisfeldern und badenden Büffeln, durch weite Teeplantagen die Berge hinauf bis zum Worlds End ...

Loire-Schlösser '99

Im Herbst ´99 unternahmen Andrea und ich auf der betagten R100RS eine Tour zu den Schlössern der Loire. Auf unserem Plan standen viel Kultur, schöne Motorrad-Strecken, gutes Essen und der Besuch von Freunden in der Bretagne auf dem Rückweg. Doch nicht alles kam so wie geplant...

Toskana '99

Bericht und Bilder einer 2wöchigen Frühjahrstour entlang der Mosel hinein ins Elsass, durch die Schweiz und den St. Bernhard-Tunnel weiter durch Aosta-Tal und Ligurien bis in die malerische Toskana

Rumänien '98

Bericht und Bilder der 1. Schnuppertour hinein in die Karpaten

Auf Ölspuren durch die Alpen

Anfang Juli 98 starteten Andrea und ich zu einer 2wöchigen ca. 5000 km langen Motorradtour durch die Alpen, die uns über Bayern, Tschechien, Österreich, Slowenien, Italien und die Schweiz bis nach Frankreich führte.

West-Indien '98

Nach der Motorradbeschaffung in Goa erfolgte die Abfahrt hinein ins Landesinnere mit Hindernissen. Niemals war man allein auf den kleinen Straßen durch den Dschungel unterwegs. Gottheiten entlang des Wegs begleiteten uns ständig zu unserem nächsten Ziel. Wir bestaunten Tempel, erlebten viel Affentheater und machten neue Bekanntschaften, bevor wir entlang der Küste zurück fuhren zu unserer Unterkunft in Goa, wo wir die letzten Urlaubstage bei unbeschwertem Strandleben genießen konnten.

Zum Frühjahr in die Toskana

2wöchige Motorradtour im Frühjahr 97 vorbei am Vierwaldstätter See nach Ligurien, in die Toskana und die Abruzzen

Süd-Türkei ´96

Mit der Tenere fuhr ich diesmal die italienische Adiaküste hinunter bis zum Stiefelabsatz Italiens. Mit einer Fähre ging es ab hier hinüber nach Griechenland und anschließend hinein in die Türkei, wo ich meinem Freund Coskun einen Besuch abstatten wollte. Zusammen erlebten wir dort einige schöne Tage, bevor es ab Izmir mit der Fähre zurück ging nach Venedig.

Wüste Erlebnisse in Nordafrika

Zu viert sind wir von Februar bis April 1992 mit zwei Motorrädern und einem alten VW-Bus durch Marokko und Algerien bis hinunter ins Hoggar-Gebirge unterwegs

Türkei ´91

Zum drittenmal sollte es per Motorrad in die Türkei gehen. Wieder einmal starte ich die Reise allein. Eigentlich hatte ich mit einer nagelneuen XT 600 reisen wollen, doch der vom Händler versprochene Auslieferungstermin, auf den ich mich in meiner Planung voll verlassen hatte, wurde nicht eingehalten. So steht jetzt meine 83er BMW R100RS mittags am Start. Bei Temperaturen nur wenig über 0° setzt bald nach meiner Abfahrt Regen ein....

Süd-Norwegen ´90

durch die Telemark vorbei an Schleusen, Fjorden und Kanälen

Island ´89

Auf zwei Motorrädern vier Wochen im Land der Gletscher und Geysire unterwegs

Portugal ´89

Bilder von den Osterferien in Portugal

Jahreswechsel ´88 in Schweden

Mit Freunden und einem ETZ 250-Gespann in einem Ferienhaus in Süd-Schweden

Auf ein Wiedersehen in der Türkei

... oder, wie wir ein Motorrad aus den Fängen des türkischen Zolls befreiten und wieder zurück mit nach Deutschland nahmen - eine Reise im Mai-Juni 1988

Türkei ´87

Bericht über meine 1. Motorradreise in die Türkei, alleine losgefahren und nach der Rückkehr um viele Freunde reicher

England '85

Stationen einer 2wöchigen Motorradtour durch England und Wales bis hinauf nach Schottland

der irischen Küste entlang

Bilder einer Motorradtour, die uns im Uhrzeigersinn über die Insel führte. Zu zweit auf einer XS 400

Wo die Nacht zum Tage wird: eine Fahrt zum Nordkap

Erinnerungen an eine 3wöchige Motorradreise im Juli 1980 mit Jürgen hinauf zum Nordkap

Sizilien 2009

Vom Kloster Monreale im Norden zur Südwestküste nach Selinunte

Wegmarken: Mosaici di santa maria ... (Monreale) - Trappeto - Castellammare Del Golfo  - Zona archeologica di Segesta - Gibellina (... zur heutigen Strecke)

Nach dem leckeren Frühstück verabschieden wir uns frühmorgens von der Pferde-Ranch und fahren zunächst in nördliche Richtung zur nicht weit entfernten Kathedrale von Monreale, die sich vor der Kulisse eines gewaltigen Kalkgebirges erhebt. Wir haben von den goldunterlegten Mosaiken gehört, die im Innern der Kirche nicht weniger als 6300 m² bedecken. Vor der Polizeistation stellen wir das Motorrad ab und laufen die wenigen Meter durch die Fußgängerzone, die bereits vormittags mit vielen Touristen bevölkert ist. Reges Leben herrscht auf dem mit Palmen bestandenen Platz vor der Kathedrale. Bevor wir hinein gehen, laufen wir auf die Rückseite der Kirche und bestaunen die mächtigen Wände, die auch von außen schön verziert sind. In ihrem Inneren fügten unbekannte Künstler des 12. Jh. Millionen bunter Steine zu einem Bilderbogen des Alten und Neuen Testaments zusammen und prägten damit ein Gotteshaus, das seinesgleichen auf der ganzen Welt kein zweites Mal findet. In einer Ecke der Kirche sind zwei Handwerker damit beschäftigt, Fehlstellen in den Bildern des Fußbodens zu ersetzen. Eine Zeitlang schauen wir ihnen bei der Arbeit zu bevor wir den nicht minder faszinierenden Kreuzgang betreten, der an den Dom anschließt. Hierfür wird allerdings Eintritt verlangt, doch zu recht:. Mehr als 200 Doppelsäulen, die alle unterschiedlich gestaltet sind, schmücken den Klosterhof. In einer der Ecken steht ein Brunnen, an dem sich Tauben erfrischen, ein willkommenes Motiv für die Touristen. Als wir den Klosterhof wieder verlassen stehen einige Rettungssanitäter mit ihrem Fahrzeug vor dem Dom. Sie stärken sich gerade mit Currywürsten und einer hält dabei eine Zigarette in der Hand. Soviel zum Gesundheitsbewusstsein in medizinischen Berufen.

 

Ape-Kleinlaster vor der Kathedrale in Monreale 

Ape-Kleinlaster vor der Kathedrale in Monreale

Rückseite des Dom in Monreale

Rückseite des Dom in Monreale

Decke im Dom in Monreale

Decke im Dom in Monreale

Handwerker bei der Restauration von Mosaiken

Handwerker bei der Restauration von Mosaiken

Klostertür

Klostertür

der Kreuzgang in Monreale

der Kreuzgang in Monreale

der Kreuzgang in Monreale

Kreuzgang Monreale

in Monreales Fußgängerzone

in Monreales Fußgängerzone

Monreales Kathedrale vor der Kulisse eines gewaltigen Kalkgebirges

Monreales Kathedrale vor der Kulisse eines gewaltigen Kalkgebirges 

Hoch über dem Golf von Palermo liegt Monreale. Die Straße zur Küste hin steigt weiter an und bietet einen letzten schönen Ausblick auf die Kathedrale, die viele Eindrücke in uns hinterlassen hat. Wir fahren in westliche Richtung weiter zur Küste hin, die wir in Trappeto erreichen. Gelbe und weiße Blüten in saftigem Grün bestimmen an vielen Abschnitten das Bild.

Blütenpracht an der Nordküste

Blütenpracht an der Nordküste

Am Sandstrand von Castellamare del Golfo machen wir eine Pause und setzen uns auf eine Treppe, um etwas zu essen. Bis zum etwas südlich gelegenen Segesta auf dem 410 m hohen Monte Varvaro ist es nicht mehr weit. Hier nämlich befindet sich unser nächstes Ziel, ein herrlicher Tempel, der einsam den Jahrtausenden getrotzt hat und dessen 36 unter freiem Himmel stehenden dorischen Säulen weder Witterung noch Beben etwas anhaben konnten. 

Tempel in Segesta

Tempel in Segesta

Ein Dach trug das unvollendete Heiligtum nämlich nie. Dagegen wirkt das kleine hellenistisch-römische Theater, zu dem wir uns auf einen längeren Fußweg hinauf machen müssen eher klein.

Amphitheater in Segesta

Amphitheater in Segesta

Bei gutem Wetter soll man von hier oben aus den Golf von Castellamare ebenso überblicken können wie die Berge von Alcamo und Calatafimi. Doch heute liegt Dunst in der Luft und uns fällt besonders die unter uns auf riesigen Brücken durchs Tal verlaufende A29 auf. Auch sehen wir einige Archäologen, die hier oben im Amphitheaternähe immer noch mit Ausgrabungen beschäftigt sind. Sie sind die Touristen gewohnt und nehmen keine Notiz von uns.

Blütenzauber in Segesta

Blütenzauber in Segesta

Kornfelder, Weingärten, Olivenhaine, aber auch Felder mit Artischocken und Obstplantagen säumen die aussichtsreiche Straße hinunter nach Selinunte an der Südküste Siziliens. Andrea hat etwas von einem „alten“ Gibellina gelesen, das durch ein schweres Erdbeben am 15. Januar 1968 zerstört wurde und das wir uns gerne anschauen würden. Und so folgen wir der Beschreibung im Buch. Die Straße führt uns bergauf und die Temperatur fällt stetig je höher wir kommen. Hier scheint kaum noch jemand hoch zu fahren. Stellenweise hat die Straße breite Risse, aus denen bunte Kräuter heraus sprießen. Tierkot und Sand werden mehr, je weiter es hinauf geht und nach mehreren Kilometern stehen wir dann tatsächlich vor einer quer über die Fahrbahn einbetonierten Leitplanke. Ein Vorbeimogeln ist leider nicht möglich. Schade! So müssen wir also wieder zurück fahren und gelangen in das neue Gibellina, das 18 km weiter westlich errichtet wurde. Es ist eine moderne, nüchterne Stadt vom Reißbrett, die mit den gewachsenen Siedlungsstrukturen Siziliens nicht vergleichbar ist. Regelmäßige Straßenzüge werden durch kleine Plätze und Grünflächen gegliedert. Entlang der breiten Straßen stehen zweistöckige Wohngebäude im Reihenhausbau mit Garagen und kleinen Vorgärten. Ohne Charakter und jeglichen Charme, fast trostlos.

Der Himmel hat sich zugezogen und hinter Partanna halten wir die Augen nach Unterkünften auf. Am Ortsrand von Castelvetrano fällt uns ein schönes Haus, die Villa Sogno, auf. "Das ist bestimmt viel zu teuer. Aber lass´ uns mal fragen!" meint Andrea. Es stellt sich heraus, dass wir hier tatsächlich noch günstiger unterkommen können als auf der Pferde-Ranch bei Palermo. Schnell ist das Motorrad abgepackt und wir stehen mit unserem verstaubten Gepäck unter geschwungenen Kronleuchtern. Auch in unserem Zimmer - hier sind alle Zimmer mit Edelstein-Namen benannt - findet sich Feinverziertes an Decken und Wänden. Sogar ein freier Internet-Zugang existiert, den ich noch vor dem Abendessen nutzen will, um einige Mitteilungen zu verschicken. Am nächsten Tag wollen wir den etwa 4 km vor Selinunte befindlichen Archäologischen Park mit seinen Tempeln besichtigen.


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