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Donnerstag, 16. August 2018 -- Sonnenaufgang Trier: 06:24 -- Sonnenuntergang Trier: 20:51 -- 2 Besucher online

 

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Reisen

Winterflucht nach La Palma

Bericht über unsere Motorrad-Exkursionen im Januar 2018 über die grüne Vulkaninsel

Herbst-Odyssee auf zwei Rädern

10 Länder - 49 Tage / 7 Wochen - vom 27.08. bis 14.10.2017 - Gesamtstrecke: ca. 11.300 km

Berge, Sonne, Meer und Inseln - Fortsetzung

Bericht über eine 2wöchige Motorradreise im September 2016 nach Kroatien

Berge, Sonne, Meer und Inseln

Bericht über eine 3wöchige Motorradreise im September 2015 nach Kroatien

Reise durch God´s Own Country

Bericht über eine dreiwöchige Motorradreise auf Royal Enfields durch Indiens grünsten Bundesstaat Kerala bis hinunter zum Cap, Zeitraum: März 2014

Der Sonne entgegen!

Bericht über eine dreiwöchige Motorradreise auf Nebenstraßen durch einige der schönsten Landstriche Frankreichs bis hinunter zur Costa Brava in Spanien, Zeitraum: Sept./Okt. 2013

Zurück auf Gottes kleinsten Kontinent

Wie schnell doch diese drei Wochen Urlaub wieder vorüber gegangen sind! „Na, wie war´s?“- „Ja, echt schön…“ Die Antworten verstehen kann man eigentlich nur, wenn man Sardinien, seine Strände, das Inland und seine Bewohner selbst erlebt hat. Wir werden ganz bestimmt wieder hinfahren.

Unterwegs zwischen Alpen, Drau und Adria

...Wir erlebten in diesen drei Wochen nicht nur viele stimmungsvolle historische Orte und Landschaften, sondern auch eine große Gastfreundschaft der Bewohner - und Sonne, Sonne, Sonne...

Sizilien 2009

Die größte Insel im Mittelmeer hat für den interessanten Urlaub mit dem Motorrad viel zu bieten: Hohe Vulkane und sanfte Hügellandschaften, Sandstrände und schroffe Felsenklippen, Kultur aus drei Jahrtausenden...

Rollklotzrallye 2009

Eine Hüttentour durchs winterliche Skandinavien

Kurs Südost

Eine einwöchige Motorradreise bis ins herbstliche Kroatien

Ins Land der Nuragher

Eine Motorradreise im Mai 2008 auf Gottes kleinsten Kontinent - nach Sardinien

Steine, Strände, weiße Küsten: die Ärmelkanal-Umrundung        

Entgegen dem Uhrzeigersinn folgte die Reise der englischen Südküste bis Cornwall und auf französischer Seite der Küste der Bretagne bis zur Normandie. Dabei durchfuhren wir nicht nur bäuerlich geprägte Regionen mit saftig-grünen, von Hecken und Feldsteinmauern durchzogene Wiesen, sondern sahen auch himmelstürmende Kathedralen, phantastische Steilküsten und berühmte Seebäder, mit denen beide Seiten protzen. Gesamtstrecke: 3350 km, Reisezeit: 3.-16. August 07

Abgründe - Korsika ´07

Fast eine Woche brauchten wir für die Anreise nach Korsika durch die Ardennen und über die Alpen. Von der Mittelmeerstadt Nizza aus brachte uns die Fähre ins gelobte Enduroland mit seinen schroffen Küsten und dem wilden Landesinneren. Auf der Rückfahrt durch die Toskana ging es über Apenninen und hohe Alpenpässe noch einmal hinein ins Elsass. Auf 4830 Kilometern Motorradreise erklommen wir dabei so manche Höhe und fuhren oft nur haarscharf an den größten Tiefen vorüber. Hier der Bericht über unseren 18tägigen Motorradurlaub vom 25. Mai bis zum 12. Juni 07

Ghana '06

Bericht über eine 3wöchige Busrundreise durch den Süden Ghanas

Krystall-Rally 2006

Die diesjährige Krystall-Rally sollte in Norwegen bereits zum 35. mal stattfinden. Schon Vieles hatten Achim und ich darüber gehört, speziell die Winterlandschaften mit Temperaturen von bis zu -30 Grad waren uns beiden noch unbekannt und deshalb lockend. Was so ein echter Motorradfahrer ist, der muss mindestens einmal in seinem Leben dabei gewesen sein - und in diesem Jahr wollten wir es also wagen. Achim im Boot, ich als Fahrer.

ab in die Karpaten '05

Eine 3wöchige 6311 km lange Rundreise mit dem Motorrad bis in die rumänischen Karpaten: Hinweg durch Ostdeutschland, Tschechien, Polen, Slowakei und Ungarn - Rückweg durch Ungarn, Österreich und Tschechien

Im Land der Harleys

6000 km auf dem Motorrad durch den Südwesten der USA (2004)

Ostsee-Umrundung

Bericht über eine Reise im Juni/Juli 2003, die uns gegen den Uhrzeigersinn rund um die Ostsee führte. Zu zweit auf einem Motorrad ging es zunächst nach Polen und von hier aus hinein ins Baltikum. Es folgten dann einige Tage in St. Petersburg, bevor es durch Finnland bis hinauf zum Polarkreis ging. Entlang der malerischen schwedischen Küste führte die Rückfahrt, wobei der Weg auch ein kurzes Stück durch Dänemark verlief. 25 Tage und 8453 km später standen wir mit unserem Gefährt wieder vor unserer Haustür und waren um viele Eindrücke und Bekanntschaften reicher.

November in der Türkei

Bilder von einem Kurzbesuch im November 2002, wobei auch einige Fahrten mit den Motorrädern Coskuns gemacht wurden.

Vive la France - Cevennen ´02

Bilder aus Elsass, Cevennen und Ardennen

Motorrad-Rundreise durch Spanien

Bericht über eine 4wöchige Motorrad-Rundreise im Frühjahr '01 entlang der Mittelmeerküste bis hinunter nach Andalusien - Pannen inklusive...

Zur Hochzeit in die Türkei

Im Jahr 2000 waren wir zur Hochzeit von Coskun und Aleyna in der Türkei eingeladen. Dieser Bericht handelt darüber, insbesonders über die Reise in und durch das Land selbst.

Sri Lanka 99

mit Miet-Enduros unterwegs durch Sri-Lanka, vorbei an Reisfeldern und badenden Büffeln, durch weite Teeplantagen die Berge hinauf bis zum Worlds End ...

Loire-Schlösser '99

Im Herbst ´99 unternahmen Andrea und ich auf der betagten R100RS eine Tour zu den Schlössern der Loire. Auf unserem Plan standen viel Kultur, schöne Motorrad-Strecken, gutes Essen und der Besuch von Freunden in der Bretagne auf dem Rückweg. Doch nicht alles kam so wie geplant...

Toskana '99

Bericht und Bilder einer 2wöchigen Frühjahrstour entlang der Mosel hinein ins Elsass, durch die Schweiz und den St. Bernhard-Tunnel weiter durch Aosta-Tal und Ligurien bis in die malerische Toskana

Rumänien '98

Bericht und Bilder der 1. Schnuppertour hinein in die Karpaten

Auf Ölspuren durch die Alpen

Anfang Juli 98 starteten Andrea und ich zu einer 2wöchigen ca. 5000 km langen Motorradtour durch die Alpen, die uns über Bayern, Tschechien, Österreich, Slowenien, Italien und die Schweiz bis nach Frankreich führte.

West-Indien '98

Nach der Motorradbeschaffung in Goa erfolgte die Abfahrt hinein ins Landesinnere mit Hindernissen. Niemals war man allein auf den kleinen Straßen durch den Dschungel unterwegs. Gottheiten entlang des Wegs begleiteten uns ständig zu unserem nächsten Ziel. Wir bestaunten Tempel, erlebten viel Affentheater und machten neue Bekanntschaften, bevor wir entlang der Küste zurück fuhren zu unserer Unterkunft in Goa, wo wir die letzten Urlaubstage bei unbeschwertem Strandleben genießen konnten.

Zum Frühjahr in die Toskana

2wöchige Motorradtour im Frühjahr 97 vorbei am Vierwaldstätter See nach Ligurien, in die Toskana und die Abruzzen

Süd-Türkei ´96

Mit der Tenere fuhr ich diesmal die italienische Adiaküste hinunter bis zum Stiefelabsatz Italiens. Mit einer Fähre ging es ab hier hinüber nach Griechenland und anschließend hinein in die Türkei, wo ich meinem Freund Coskun einen Besuch abstatten wollte. Zusammen erlebten wir dort einige schöne Tage, bevor es ab Izmir mit der Fähre zurück ging nach Venedig.

Wüste Erlebnisse in Nordafrika

Zu viert sind wir von Februar bis April 1992 mit zwei Motorrädern und einem alten VW-Bus durch Marokko und Algerien bis hinunter ins Hoggar-Gebirge unterwegs

Türkei ´91

Zum drittenmal sollte es per Motorrad in die Türkei gehen. Wieder einmal starte ich die Reise allein. Eigentlich hatte ich mit einer nagelneuen XT 600 reisen wollen, doch der vom Händler versprochene Auslieferungstermin, auf den ich mich in meiner Planung voll verlassen hatte, wurde nicht eingehalten. So steht jetzt meine 83er BMW R100RS mittags am Start. Bei Temperaturen nur wenig über 0° setzt bald nach meiner Abfahrt Regen ein....

Süd-Norwegen ´90

durch die Telemark vorbei an Schleusen, Fjorden und Kanälen

Island ´89

Auf zwei Motorrädern vier Wochen im Land der Gletscher und Geysire unterwegs

Portugal ´89

Bilder von den Osterferien in Portugal

Jahreswechsel ´88 in Schweden

Mit Freunden und einem ETZ 250-Gespann in einem Ferienhaus in Süd-Schweden

Auf ein Wiedersehen in der Türkei

... oder, wie wir ein Motorrad aus den Fängen des türkischen Zolls befreiten und wieder zurück mit nach Deutschland nahmen - eine Reise im Mai-Juni 1988

Türkei ´87

Bericht über meine 1. Motorradreise in die Türkei, alleine losgefahren und nach der Rückkehr um viele Freunde reicher

England '85

Stationen einer 2wöchigen Motorradtour durch England und Wales bis hinauf nach Schottland

der irischen Küste entlang

Bilder einer Motorradtour, die uns im Uhrzeigersinn über die Insel führte. Zu zweit auf einer XS 400

Wo die Nacht zum Tage wird: eine Fahrt zum Nordkap

Erinnerungen an eine 3wöchige Motorradreise im Juli 1980 mit Jürgen hinauf zum Nordkap

Süd-Norwegen (17 Tage 07/1990)


Endlich sollte es wieder nach Norwegen gehen. Martina und ich hatten uns sehr auf die Reise gefreut, zu der uns Reinhold Sch. aus Frankfurt in den ersten Tagen begleiten wollte. Danach wollte er uns verlassen, um an einer mehrtägigen Wandertour auf dem Jotunheim-Gletscher teilzunehmen. Stattdessen sollten wir dann in Norwegen auf Jürgen und Christina aus Sindorf treffen, die uns einen Teil der Motorradtour auf ihrer Maschine begleiten wollten. 

In Frankfurt bei R. Schuster waren wir verabredet zur Abfahrt. Ab dem Gambacher Kreuz mussten bereits Regensachen angezogen werden. Den ganzen Tag sollten wir sie an behalten. Bei einer Pause an einem Parkplatz stellte Martina fest, dass sie ihren neuen Regenkombi bereits beschädigt hatte, weil er am Auspuff angeschweißt war. 

am Rasthof Kassel

Foto: Der ersten Tank- und Imbissstopp erfolgte am Rasthof Kassel. 

Es wollte und wollte nicht aufhören zu regnen. Gegen halb neun sind wir schließlich in Ahrensburg angekommen, wo wir mit Franz-Josef , mit dem ich zwei Jahre hier oben zusammen gewohnt hatte, endlich Wiedersehen feiern konnte. Bald sah man uns grillen, essen und trinken. Es wurde ein recht gemütlicher Abend.

Am Sonntag musste nach dem Frühstück zunächst der auf der Anfahrt abgebrochene Auspuffstehbolzen der SR ersetzt werden. Hierbei stellten wir fest, dass die Ursache für den Bruch die gerissene Auspuffhalterung an der rechten Fußraste gewesen sein musste, die Franz-Josef uns freundlicherweise gleich schweißte. Nach unserem Abschied von Ahrensburg fing es dann auch schon bald wieder zu regnen an. Die Fahrt führte über Vejle über die gut befahrbare N13 – bretteben und über lange Strecken geradlinig – nach Alborg. Kurz vor Hirtshals wurde das Wetter dann endlich trockener und Martina durfte endlich die BMW fahren. 

Hirtshals ist eine moderne Kleinstadt mit niedrigen Backsteinhäusern, einem kompakten Zentrum und einem großen Fischereihafen. Da wir am frühen Abend dort angekommen waren, die Fähre jedoch erst um 24 Uhr ablegen sollte, sind wir zum Abendesse in eine in der Nähe des Hafens gelegene Cafeteria eingelaufen. Hier saßen auch viele andere, die ebenso auf die Fähre warteten vor dem Fernseher – es lief gerade das Endspiel der Fußball-WM im Nebenraum (Die Deutschen wurden wieder einmal Weltmeister!).

Pünktlich um 24.00 Uhr legte die Fähre dann ab. Da wir drei nach dieser Anfahrt ziemlich kaputt waren, fiel es nicht schwer, im Schlafsack auf dem Bußboden des Pullman-Saales „Ruhe“ zu finden. Vor Anlegen des Schiffes in Norwegen hatte Martina es sogar noch geschafft, auf dem Schiff die alkoholische Versorgung für die ersten Tage in Norwegen für uns zu besorgen.

Montags morgens um halb sieben Uhr hatten wir Christiansand erreicht. Christiansand, eine eher praktische, denn begeisternde Stadt. Insgesamt ist hier nur noch wenig ursprüngliche Bausubstanz erhalten, dafür viel Modernes. Geschäftshäuser und Hotelkomplexe sind nach den vielen Bränden jetzt solide aus Stein errichtet. Das erste Frühstück nahmen wir in einem Restaurant am Hafen zu uns, wo wir uns als erstes im Umrechnen der noch fremden Währung übten. Das Preisniveau war wesentlich höher als bei uns zuhause. Der Tag hier begann recht ungastlich mit schlechtem Wetter. Schon bald nach den ersten Kilometern besserte es sich jedoch. Grelle Sonne durchsetzt mit immer wieder einsetzenden Regenschauern ließen uns hoffen. Wir fuhren in Richtung Osten nach Arendal, wo der Himmel immer blauer wurde. Auf dieser Strecke liegen auch die schönen Sandstrände vom Hamre. 

In Arendal hatte sich schließlich die Sonne durchgesetzt. Wir machten einen kleinen Spaziergang durch die malerische Innenstadt, kauften uns Lachsbrötchen und tranken Kaffee am Hafen. Wir fanden für diesen und den folgenden Abend einen Zeltplatz gegenüber von Risör. Mit seinen guterhaltenen, hell gestrichenen Holzhäusern ist Risör ein typischer Hafenort der Sörlandsküste. Die Küstenlandschaft ist hier durch schöne Inseln und Schären geprägt. 

Zum Abendessen kreierten Schuster und Martina das Menue „Mama Tortellini!“. Nach dem anschließenden Spaziergang am Fjordufer entlang, wo wir auch Blaubeeren fanden, beendeten wir unseren ersten Abend in Norwegen mit Kniffeln und dem Genuss der doch recht begrenzten Alkoholika-Vorräte. 

Am nächsten Tag erkundeten wir die Umgebung mit unseren Motorrädern und gelangten so zu den Schleusen am Telemarkkanal. 

Martina am Telemarkkanal

Foto: Martina am Telemarkkanal

Der Kanal führt vorbei an fruchtbaren Ackerbaugebieten, durch dichte grüne Wälder und Seenlandschaften, die von steilen Berghängen eingerahmt werden. Dieser traditionsreiche Wasserweg besteht eigentlich aus zwei Systemen. Der 1861 fertig gestellte Skien-Norsjö-Kanal verbindet den Skienfjord, und damit das Skagerak, mit dem Binnensee Norsjö.

am TelemarkkanalFoto: Mit Hilfe von fünf Schleusen werden 15 Meter Höhenunterschied bewältigt. 

Der anschließende Norsjö-Bandak-Kanal wurde 1892 eröffnet. Seine sechs Schleusen mit insgesamt 14 Schleusenkammern überwinden 57 m Höhendifferenz. Endpunkt ist nach 105 km der Ort Dalen. Der in schwierigem Gelände mit einfachen Hilfsmitteln angelegte Kanal ist eine technische Meisterleistung. Die Schleusenkammern bestehen aus handgemeißelten Steinblöcken. Die alten Schleusenpforten werden, wie vor hundert Jahren, von Hand aufgekurbelt. Fünf Schleusentreppen von Vrangfoss und nahe dabei zwei Treppen von Eidsfoss. Der Bereich bei Vrangfossen war der schwierigste Teil. Der Kanal musste hier direkt in den Felsen gelegt werden und dies war nur mit der Erfindung des Dynamits 1867 von Nobel realisierbar. Der Bau des zweiten Teilstückes wurde 1891 fertig gestellt und 1892 konnte der Kanal auf der gesamten Strecke Ulefoss – Lunde befahren werden.


 

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