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Montag, 18. Januar 2021 -- 6 Besucher online

 

Kurztripps

Auf Streifzug entlang der Prüm
Bericht und Bilder von Tour am 09.11.202

Meine Rückreise von der Schwäbischen Alb
Bericht und Bilder von der Rückreise nach Trier am 25.10.202 durch Schwarzwald, Vogesen und Pfälzer Wald

Motorradtour ins Allgäu nach Neuschwanstein
Bericht und Bilder von einer schönen Herbsttour am 24.10.2020 zu einem der meistbesuchten Schlösser und Burgen Europas

Auf der Suche nach dem Schweizer Tellberg
Bericht und Bilder zu einer schönen Herbsttour am 21.10.2020 in die Schweiz zum dortigen Tellberg

Expedition Schwäbische Alb
Die Schwäbische Alb ist mit ihren wald- und kurvenreichen Strecken durch eine dünnbesiedelte Region besonders für uns Motorradfahrer ein Leckerbissen, auch noch im Herbst.

Motorradtouren durch Oberfranken
Unsere Septembertour sollte dieses Jahr nach Tschechien gehen, wegen Corona haben wir uns dazu entschieden im Land zu bleiben und es sollte ins Fränkische gehen.

Abendlicher Besuch des Bergwerk in Fell
mit Spaziergang über den Grubenwanderweg

Auf Entdeckungsreise durch Hunsrück und Eifel
Der dünn besiedelte Hunsrück und auf der anderen Seite die vulkanisch geformte Eifel sind durchzogen von oft kleinsten Sträßchen, die einfach ideal sind zum Motorradfahren und Ausspannen...

Treffen in Corona-Zeiten
Ein Treffen in schwierigen Zeiten vom 21.-24.05.2020

Ausflug zum Meerfelder Maar
... am Sonntag, 03.05.2020

Hunsrück-Entdeckungen
... am Sonntag, 26.04.2020

Fahrt an den Mittelrhein
... am Freitag, 17.04.2020

Schon wieder verfahren...
... auf dem Weg nach Hause am Mittwoch, 15.04.2020

Corona-Ostersonntag
Tour durch den Hunsrück am 12.04.2020 - Länge ca. 245 km

Eine Heimfahrt mit Umwegen
... am Montag, 06.04.2020 - Länge ca. 130 km

Eine Motorad-Runde entlang der Eifel-Maare
Feierabend-Tour am Freitag, 27.03.2020 - Länge ca. 195 km

Motorad-Runde durch die Vulkaneifel
... am Dienstag, 24.03.2020 - Länge ca. 170 km

Treffpunkt Loreley
... am Samstag, 14.03.2020 - Länge ca. 350 km

Kleine Moselrunde
... am Sonntag, 08.03.2020 - Länge ca. 160 km

31. Altes Elefantentreffen
Eindrücke vom Besuch vom 14.-16. Febr. 2020

Von der Exkursion zum Tellberg und anderen Entdeckungen
Eine Motorradtour vom 25. bis 29.08.2019

7-Schlösser-Tour
Eine Feierabend-Motorradtour am 06.08.2019 durch das Tal der 7 Schlösser

Wheels And Stones 2019
Wheels & Stones 2019 geht in die vierte Runde. Hier einige Eindrücke vom Event

Nur mal schnell zum Tanken nach Luxemburg
Bericht und Bilder vom Ausflug zum Château de Bourglinster am 20.06.2019

Boxerkunst 2019
Bericht und Bilder vom Boxerkunst-Treffen auf der Tonenburg vom 14. bis 16.06.2019

Himmelfahrt 2019
Bericht und Bilder vom Ausflug ins luxemburgisch-französisch-belgische Grenzgebiet

Besuch der Völklinger Hütte
Bericht und Bilder von unserem Besuch am 28.04.2019

Oster-Exkursionen mit Motorrad und Wanderschuhen
Bericht und Bilder von unserem Oster-Kurzurlaub 2019

Auf 2 Rädern ins Land der Flamen und Fritten
Bericht und Bilder von der Tagestour am 07.04.2019

Besuch von Metz
einige Bilder von der Tagestour am 31.03.2019

Grenzenlos – Eine Motorradtour durch das deutsch-luxemburgisch-belgische Grenzgebiet
Bericht und Bilder der Tour am 29.03.2019

Zum 30. Alten Elefantentreffen am Nürburgring
einige Bilder vom 16.02.2019

Entzugserscheinungen
und Sofortmaßnahmen am 13.01.2019

Zum Mäuseturm nach Bingen am Rhein
zu Fuß über den Rhein am 17.11.2018

Ausflug zum Regierungsbunker nach Ahrweiler
am 12.08.2018

Wheels and Stones 2018
zum Cafe-Racer-Festival Wheels&Stones nach St. Wendel

Zu den Schiffshebewerken des Canal du Centre
Bericht und Bilder der Tour ins 3-Ländereck F-Lux-B

Entdeckerreise mit Abkürzungen
Bericht und Bilder der 'Tour in den Norden' vom 28.-30.05.2018

Pfingsttour nach Lothringen
An diesem langen Wochenende erkundeten wir auf einer Motorradtour die geschichtsträchtige Region im Nordosten Frankreichs, die an Belgien, Luxemburg und Deutschland angrenzt.

Auf nach Madagascar!
Ardennen-Expedition auf 2 Rädern zwischen Semois, Maas, Ourthe und Sauer (19.-21.05.2017)

Elsass-Tour
09.-11.05.2017

Altes Elefantentreffen am Nürburgring 2017
Bericht und Bilder vom 28. Alten Elefantentreffen am Nürburgring (10.-12.2.17)

Heidelberger Herbsttreffen 2016
Vom 7. bis 9. Oktober fand das mittlerweile 36. Heidelberger Herbsttreffen wieder auf dem Sportplatz in Aglasterhausen statt.

Besuch der Intermot 2016 in Köln
Vom 5. bis 9. Oktober öffnete die Intermot in diesem Jahr in Köln wieder ihre Pforten für alle, die sich Motorradfahrer nennen...

Eifel-Freuden
Durch die Südeifel unterwegs mit dem TMC Trier

Our-Tour
Ausfahrt hinein in das deutsch-belgisch-luxemburgische Grenzgebiet.

Tour durch die Luxemburger Schweiz und Grenzgebiete
Rundtour am 09.04.2016 durchs nachbarliche Luxemburg

Motorradsegnung 2016 mit anschließender Ausfahrt in die Südeifel
am 02.04.2016

Frühlingserwachen auf 2 Rädern
Bilder von der ersten Ardennenausfahrt 2016

Zum Treffen auf die Schaumbergalm
Bilder vom 06.02.2016

Herbstausflüge auf zwei Rädern
Der Herbst steht vor der Tür...Tour nach Lothringen und in den Saar-Hunsrück

Heidelberger Herbsttreffen 2015
Motorradtreffen vom 09. bis 11. Oktober 2015

Über den Bäumen
ein Motorradausflug zu Deutschlands längster und höchster Hängeseilbrücke

20. Blasi-Treffen
Bilder vom extrem heißen Wochenende in Hilden

Nach-Oster-Tour
Nachostertour 2015

Über den Wolken
Dem Winter entfliehen und in der Sonne Motorrad fahren ? diesen alten Traum ließen wir auf Teneriffa eine Woche lang Wirklichkeit werden. (März ´15)

Altes Elefantentreffen 2015
Bilder vom Treffen 20.-22.02.2015

Zum weihnachtlichen Vorglühen
Motorradtreffen beim Nikolaus am 20.12.2014

Zum Technik-Museum nach Sinsheim
Bilder vom Besuch des Technik-Museum Sinsheim am 16.12.2014

Zur INTERMOT 2014
Besuch der Internationalen Motorrad-, Roller- und E-Bike-Messe in Köln am 03.10.2014

Besuch des PS-Speicher in Einbeck
Spurensuche zu den ?Rädern, die uns bewegen?

Yeti-Winter-Treffen 2014 in Pfalzdorf
Bilder vom Yeti-Winter-Treffen 2014 in Goch-Pfalzdorf vom 08. bis 10.08.2014

Besuch der Lott
Motorradausflug zum Lott-Festival im Hunsrück vom 01. bis 03.08.2014

19. Blasi-Treffen
Bilder vom Motorrad-Treffen in Hilden vom 04. bis 06.2014

Born to be wild
Auf zwei Rädern in die Freiheit

Motorradtour durch Pfalz und Elsass
Bilder von der Ostertour 2014 durch Pfalz und Elsass

Bergisches Land - Wildenburger Land - Westerwald
Bilder der Motorradtour am 12.04.2014

Altes Elefantentreffen 2014
Bilder vom Treffen auf dem Nürburgring (14-.16.02.2014)

Zum Technik-Museum nach Speyer
Besuch des Technik-Museum Speyer (02.01.2014)

Moseltour III
Bilder der Mosel-Hunsrück-Tour mit Pjotl und den 2-Ventilern am 31.08.2013

Ruhrtour
Bilder einer Samstags-Tour durchs Ruhrtal

Froschkönigtreffen 2013
Bilder vom Treffen, 09. -11. August 2013

60 Jahre Peter Ruß
Bericht und Bilder vom Fest am Samstag, 06. Juli 2013

Blasi-Treffen 2013
Bilder vom Motorrad-Treffen in Hilden vom 28. bis 30.06.2013

Pfingsten in den Ardennen
Motorrad-Touren durch die vor über 10.000 Jahren durch gewaltige Vulkanausbrüche geformten Ardennen

Motorradtour durch die belgischen Ardennen
... von Trier aus auf zu einer ersten Erkundungsfahrt in die belgischen Ardennen

Wintermotorradtreffen auf der Augustusburg
Bilder und Bericht vom 42. Treffen vom 11. bis 13. Januar 2013

Oh, du kalter Westerwald!
Bilder und Bericht zur Saisonabschlusstour 2012 vom 26. bis 28. Oktober

Eifel-Runde durch das Tal der Sauer und der Our
Bilder von einer 2tägigen Motorradtour durch das luxemburgisch-belgisch-deutsche Grenzgebiet (Sept. 2012)

Elsassrunde
Bilder von einer 3tägigen Motorradtour ins spätsommerliche Elsass im September 2012

20. DEKRA Motorradtreffen 2012 in Dresden
Vom 1. bis 3. Juli fand das diesjährige DEKRA Motorradtreffen in Dresden statt. Bericht und Bilder

Sommerfest bei den Galliern im Westerwald
vom 18.-20.05.2012

Motorradtour durch das Bergische Land
am 12.05.2012

Kleine Tour durchs Ruhrgebiet
am 30.04.2012

Saisoneröffnungstour 2012
vom 03. bis 04.03.2012

Altes Elefantentreffen 2012
Bilder vom Alten Elefantentreffen am Nürburgring vom 24. bis 26.02.2012

Unterwegs mit Becker-Tours in die Eifel
Bilder von einer herbstlich-sonnigen Motorrad-Abschlusstour vom 14.-16.10.2011

Hänsel-und Gretel-Treffen 2011
Bilder und Bericht von einem märchenhaften Treffen bei Nikolaus und Karin in Goch-Pfalzdorf vom 19.-21. Aug.

Boxerkunsttreffen 2011
Bilder und Bericht vom Treffen, das in diesem Jahr vom 27.-29.Mai im Wendland stattfand

Wir fahren nach Madagascar
Bilder und Bericht vom Ostertripp 2011 in die Ardennen

Bratkartoffelnessen
Vom 25. bis 27. März ´11 fand bei Nikolaus und Karin wieder einmal eines dieser heißbegehrten Motorradtreffen statt.

Abschlusstour 2010
Die geplante ca. 215 km lange Tour rund um das Knüllgebirge sollte uns über kleine, aber sehr kurvenreiche Kreis- und Landstraßen durch Hessens Norden führen...

Herbsttour feucht-kalt
vom 14. bis 16.10.2010

2-Ventiler-Treffen 2010 auf der Katlenburg
vom 24. bis 26.09.2010

Still-Leben Ruhrschnellweg
Mitten auf der Hauptverkehrsader feierten die Menschen der Metropole Ruhr mit ihren Gästen und Besuchern am 18. Juli 2010 ein einmaliges Fest der Alltagskulturen.

Immer der Elbe nach
Motorradtour zur Unterelbe

zum 2010er 100.000-km-Treffen in Legau
11.-13.06.2010

Besuch im Freilichtmuseum Hagen
Bilder vom 06.06.2010

Motorradtour zum Baldeneysee
Die vier künstlichen Inseln darauf gehören wohl zu den spektakulärsten Ereignissen der Kulturhauptstadt 2010

Boxerkunst-Treffen 2010 auf der Domäne Hohlenfels
Bilder vom Wochenende 28.-30.05.2010

Pfingsten in den Ardennen
Ardennen und einige kurvige Motorradstrecken durch die ausgedehnten Waldgebirge...

Eisheiligen-Tour in den Thüringer Wald
Touren im Gebiet des historischen Grenz- und Kammwegs im Thüringer Wald

Motorradtreffen beim MFP Stade
Vom 23.-25.04.2010 in der alten Festung Grauerort direkt am Elbestrand.

Bikerfrühstück beim MCE Emmerich
am 11.04.2011

2-Ventiler-Ruhrgebiet-Treffen
2-Ventiler-Ruhrgebiet/NRW Treffen an einem sonnigen April-Samstag

Rhein-Taunus-Tour
Eine Motorrad-Tour durch den Naturpark Rhein-Taunus.

Ijsselmeer-Runde zum Saisonstart 2010
Bilder vom 13.03.10

Altes Elefantentreffen 2010
Über das Alte Elefantentreffen am Nürburgring, auf das sich Winterfahrer aus allen Teilen Europas schon lange gefreut haben.

Wintertreffen Ossenlock 2010
Bilder vom 16.01.10

Dreikönigstreffen ´10 in Ahaus
Bericht und Bilder vom 12. Treffen vom 09.-10.01.10

Scoot around the X-mas tree 2009
Bilder vom 24.12.2009 in Hagen

Aussichten: nass-kalt!
Eine herbstliche Motorrad-Rundtour durch die deutschen Mittelgebirge (10.-16.10.09)

Rund um den Rennsteig
Ein Bericht über eine spätsommerliche Motorradtour (18.-20.09.09) in den Thueringer Wald

Sonntagsrunde durchs Ruhrgebiet
Bilder vom 13.09.09

21. Schottenring Classic Grand Prix
Bilder vom Wochenende 14.-16.08.09

Sommertreffen ´09 der Liberty Rangers Marienbaum
Bilder vom Wochenende 24.-26.07.09

zum Mofa-Rennen nach Werl
Bilder vom 05.07.09

Kurventraining in den Ardennen
Bericht und Bilder vom Wochenende 26.-28.06.09

Sommertreffen 09 des MC Ossenlock e.V.
Bilder vom Besuch am 20.06.09

Land der offenen Fernen
Mai-Tour mit dem BMW-Motorrad-Club Niederrhein in die Rhön

Besuch des Motorrad-Museum Montabaur
Bericht und Bilder vom 25.04.09

Ostergrüße aus dem sonnigen Harz
Bericht und Bilder von der Ostertour 2009

Rundfahrt ums Ijsselmeer
am 01.03.09

Winterbilder vom Niederrhein (Jan.09)

Dreikönigstreffen ´09 in Ahaus
Bericht und Bilder vom 11. Treffen vom 2.-4.01.09

Jahresabschlussfahrt nach Zons
Bericht und Bilder vom 28.12.2008

Scoot around the X-mas tree 2008
Bilder vom 24.12.2008 in Hagen

Abschlussfahrt 2008 des BMW-Club-Niederrhein
Bilder vom 19.10.2008

Herbsttour in die Ardennen
Eine herbstliche Wochenendtour in die Ardennen

Ins Reich der Hexen
Ein Wochenende im Harz im Sept. 08

Bei den Zylinder Cops in Castrop-Rauxel
Bilder des Treffens vom 29.-31.08.08

Burgen, Bunker, Stalaktiten, Fritten
Eine Wochenendtour in die Ardennen

BMW-Treffen-Westfalen-2008
vom 11.-13.07.08

Münsterland-Tour
Saison-Eröffnungsfahrt des BMW-Club Niederrhein am 13.04.08

Spätwinterliche Ostern in Flandern
Eine Fahrt mit dem Gespann zu einigen der schönsten und besterhaltensten mittelalterlichen Städte Europas (März 08)

Altes Elefantentreffen 2008
Eindrücke vom Treffen am Nürburgring (Febr.08)

Oh, Du schöner Westerwald, über deine Höhen...
Eine Februartour durch Bergisches Land, Sauerland, Westerwald und Taunus

Karnevalsflucht zur niederländischen Nordseeküste
(Febr.08)

4. Winterkamp der MZ-Freunde Mandeln
;;;Waterproof;;; 4. Winterkamp der MZ-und Gespannfreunde Mandeln am Edersee vom 18.-20.01.08

Dreikönigstreffen ´08 in Ahaus
Bericht und Bilder vom 10. Treffen vom 4.-6.01.08

1. Wildsau Wintergespanntreffen in Hamm
Bilder vom 1. Treffen der Wildsäue vom 23. bis 25.11.07

HD Herbsttreffen '07
Bilder vom 27. Treffen in Heidelberg vom 19.-21.10.

Oldtimer-Treffen in Meddo/NL
am 16. Sept. 2007

zur documenta 12
Besuch am 14. Juli 2007 der zwölften documenta in Kassel, der weltweit bedeutendsten Ausstellung für zeitgenössische Kunst.

Ein Wochenende in den Ardennen
unterwegs im Dreiländereck zwischen Maas und Semois (5./6.5.07)

Von Waterloo nach Rom
eine Motorradtour durch die Mecklenburgische Seenplatte (Apr.´07)

Wintertreffen MC Grieth
Bilder vom 24.02.07

Einmal Nordsee und zurück
Deichfahrt mit dem Gespann zur holländischen Küste

Moto-Guzzi Wintertreffen
12.-14.1.07

Dreikönigstreffen ´07 in Ahaus
Video

HD Herbstreffen ´06
Bilder vom 26. Heidelberger Herbsttreffen auf dem ehemaligen alten Sportplatz in Reichartshausen

Moto-Guzzi-Treffen ´06 in Kassel-Lohfelden
mit den Eisbären Niederrhein zum Moto-Guzzi-Treffen nach Kassel-Lohfelden

TillTour06
Motorrad-Tagestour am 11.06.2006 vom Heimatverein Till-Moyland e.V.

Klassikertreffen ´06 in Drangstedt
Bilder vom 15. Motorrad-Klassikertreffen in Drangstedt bei Bremerhaven

Osterurlaub ´06 im Schwarzwald
Bericht über eine 10tägige Motorradtour

Wintertreffen Leucht ´06
14.01.06

Ostfriesland ´05
5 Tage Landschaften - Motorradfahren - Entspannung & Kultur

HD Herbstreffen 2005
Bilder vom Viertel- Jahrhundert- Treffen in Heidelberg vom 14. -16.10.05

Tiel-Tour
.. durch die NL, 26.06.05

6. Zweirad-Oldietreffen in DO-Asseln
Bilder vom Treffen und dem Besuch des Schiffshebewerk Henrichenburg

Klassikertreffen 2005 in Drangstedt
Bilder vom 14. Motorrad-Klassikertreffen in Drangstedt bei Bremerhaven

Motorrad-Oldies auf Hünxer Flugplatz
Am Vatertag (05.05.05) wurde der Flugplatz Schwarze Heide zur Rennpiste für alte, aber immer noch schnelle Motorrad-Oldies.

Orientierungsfahrt ´05 der Liberty Rangers
am Samstag, 23.04.2005

Ostern 2005
eine Motorrad-Tour in den Taunus

Sauerland/Ederbergland
22.-23.3.05

Südeifel, 2 Tage im Frühjahr 2005
Eine kleine Frühjahrstour

Till-Tour ´04
Motorrad-Tagestour am 16.05.04 des Heimatverein Till-Moyland

Elefantentreffen ´04
verlegt vom Nürbürgring zum Clubhaus in Marienbaum

Dreikönigstreffen ´04
Bilder vom 6. Treffen in Ahaus

Museum Ibbenbüren
Motorräder in der Schule

Unser Motorrad-Osterurlaub 2003
Motorrad-Tour entlang der Nordseeküste nach Hamburg und zurück bis in den Taunus

HD Herbsttreffen '02
Bilder vom 22. Treffen in Heidelberg

Gespanntreffen Vogelsberg
im Herbst 99

Alpenpässe ´97
Bilder einer 5tägigen Tour in den Herbstferien über die schönsten Alpenpässe

Gespanntreffen Vogelsberg
im Herbst 97

Grachten, Deiche, Blumenfelder
Pfingstvorbereitung in Holland (1996 - 1 Woche)

Burgen, Bunker, Fritten
1993er Ostertour in die Ardennen

Via Tremalzo und mehr..
vom 5. bis 8. Oktober 91 unterwegs im Enduroland Südtirol

Deichtour
Hollandwochenende Herbst 1989

Motorradtreffen im Odenwald
Bilder von 1988-90

Harztour
Bilder von der Saisonabschlussfahrt 1988

BMW-Einsteigertour ´88
auf neuen BMW-Motorrädern unterwegs durch die Alpen

Das Rennen
Das 3-Tage-Spektakel mit über 250.000 Besuchern fand 1988 auf dem Flugplatz von Hartenholm statt.

Elefantentreffen ´82
das Wintertreffen am Salzburgring

Elefantentreffen ´81
das Wintertreffen am Salzburgring

Von Waterloo nach Rom

Eine Motorradtour durch die Mecklenburgische Seenplatte (Apr.´07)

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Bild 1: Schloss in Celle


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Noch vor dem Mittag dieses Karfreitags sind wir startklar und haben das Nötigste für unseren gut einwöchigen Kurztripp in die nordöstlichen Gefilde unserer Republik gepackt. Nur über Landstraßen geht es in Richtung Münster, danach durch den Teutoburger Wald und vorbei an Hannover zunächst nach Celle. Die Fahrt ist wenig spektakulär. Trotz des Feiertags ist wenig los auf den eher kleinen Straßen, auf denen wir unterwegs sind. Zum erstenmal probieren wir das Navigationssystem von TomTom an unserem Motorrad aus, für das ich am Vorabend das alte Roadbook mit etwas Schaumstoff ausgepolstert habe. Bei strahlendem Himmel erreichen wir Celle und finden im Atlantik-Hotel eine Unterkunft. Wir wählen die US-Suite. Hört sich vornehm an, doch die besten Tage hat das Hotel bereits hinter sich. Dennoch haben wir keinen Grund uns zu beklagen. Die Wirtsleute sind nett und das Zimmer ist sauber und gefällt.

Celle gilt als südliches Tor zur Lüneburger Heide und besitzt eine schöne Fachwerkaltstadt, die wir nach einem leckeren Abendessen im "Blauen Engel" bei einem Spaziergang erkunden. Da im Zweiten Weltkrieg Bombenangriffe zwar den Bahnhofsbereich, nicht aber die Innenstadt getroffen haben, sind nur wenige Schäden zu verzeichnen. Zahlreiche Fachwerkhäuser sind relativ originalgetreu restauriert worden. Das älteste ist um die 1530 gebaut worden. Viele Türmchen und Erker an den Fassaden, krumme Balken, liebliche Schnitzereien, die vielfach bunt angemalt sind, gibt es zu bestaunen. Das meiste ist sehr gut restauriert. Die Altstadt ist insgesamt die Hauptattraktion der Stadt Celle, doch auch das Schloss ist sehr beeindruckend, wie wir bei einem Spaziergang darum herum feststellen.

Am nächsten Morgen fahren wir auf der meist schnurgeraden und vielfach durch Waldgebiete führende B191 hinein in die Lüneburger Heide. Bei Hösseringen befindet sich ein Freilichtmuseum, das von ausgedehnten Waldgebieten der Heide umgeben ist, die hier einen natürlichen Hintergrund für die Gebäude und landwirtschaftlichen Darstellungsflächen des Museumsdorfes bilden. Direkt hinter dem Eingang befindet sich der Dorfteich, an dem uns Enten und anderes Geflügel begrüßen. Auf einem Gelände von ca. 10000 m² werden wesentliche Bautypen des niederdeutschen Fachhallenhauses dargestellt. Es handelt sich um originalgetreue Wiederaufbauten, die größtenteils aus dem Landkreis Uelzen stammen. Bis heute wurden 26 Bauten aus der Zeit zwischen 16. und 19. Jahrhundert wiedererrichtet. Prunkstück des Museumsdorfes ist das Hallenhaus des Brümmerhofes, ein Einzelhof aus dem frühen 17. Jahrhundert. In verschiedenen Häusern werden Einblicke in Arbeitstechniken und Geräte der Imkerei, Schafhaltung, Spinnen, Weben, Schmieden und vieler weiterer ländlicher Handwerkstechniken gegeben. Am Rande des Geländes befindet sich eine Ausstellung über Steine und Findlinge, die in dieser Gegend immer wieder bei der Bodenbearbeitung zu Tage treten. Oft wurden sie zum Bau von Häusern verwendet, aber auch für Bedürfnisse des Handwerks oder im Wegebau.

Die Sonne scheint und bei 10°-13°C meint es das Wetter gut mit uns. Wir genießen das schöne Wetter und setzen und vor unserer Weiterfahrt im Hof des nebenan befindlichen Restaurant mit einem Eis noch ein wenig in die Sonne. Über die B191 in Richtung Dannenberg gelangen wir bei Dömitz über die neue Elbbrücke in die ehemalige DDR. Die Stadt Dömitz an der Elbe ist der südlichste Ort in Mecklenburg-Vorpommern und im Naturpark Mecklenburgisches Elbetal. Wir sind nicht weit vom Dreiländereck von Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Brandenburg entfernt. Ein Stück elbaufwärts folgen wir dann der B195 in Richtung Lenzen und fahren ab hier durch die noch nicht beblätterten Alleen in Richtung Karstedt. Dabei lernen wir Waterloo kennen, ein Ortsteil von Wittenberge, wo wir am Ortsschild für ein Foto anhalten. Von Putlitz aus geht es über schöne Strecken nach Weyenburg und dann nach Plau am See.

Über die 198 geht es dann um den Plauer See herum nach Malchow. Bald darauf erreichen wir Waren an der Müritz, dem größten vollständig in Deutschland liegenden Binnensee. Ein zweites Waterloo erwartet uns bei der Ankunft auf dem Bauernhof in Alt-Schloen. Hatten wir noch Bilder von Bauernhöfen im Scharzwald oder dem Bayrischen Wald vor Augen, trafen wir hier jäh auf eine völlig andere Welt: Unter freiem Himmel zwischen vermutlich noch aus LPG-Zeiten stammenden Massentierhaltungsställen stehen vor sich hin rottende Maschinen und Traktoren. Zur Wiese hin gibt es ein Areal für Campingwagen und –busse, zwischen denen Kinder und Tiere herum laufen, und hinter dem gepflasterten Parkplatz befindet sich das Hauptgebäude des Hofes. Handtücher und andere Wäsche baumeln an Seilen im Wind. Das Ganze hat den Charme eines Schrottplatzes. Wir betreten den Flur und werden empfangen von einem Haufen unsortiert herum liegender Schuhe und Gummistiefel und finden die Bäuerin im Restaurant gleich neben der Küche. Wenig begeistert zeigt sie uns das Zimmer und verdrückt sich anschließend wortlos wieder nach unten. Das Zimmer ist jedoch in Ordnung und wir haben ja eh keinen Urlaub ausschließlich auf dem Bauernhof gebucht.

Nach den heutigen Erlebnissen sind wir beide hungrig und beschließen nach Waren zu fahren, um dort etwas zu essen. Schon von weitem sehen wir die Warener Marienkirche. Bunte Boote liegen im Hafen und einige Urlauber, die noch den schönen Abend genießen, sind noch unterwegs. In einem der vielen Restaurants direkt am Hafen bekommen wir in der untergehenden Sonne noch etwas zu essen. Wegen einer Baustelle gestaltet sich das Hinausfinden später aus dem Ort mittels GPS etwas schwierig, doch nach mehreren Versuchen, die uns zunächst zum Ausgangspunkt zurück führen, gelingt es uns irgendwann.

Am Ostersonntag schlagen wir zunächst den Weg nach Malchow ein. Auf einer Insel zwischen dem Plauer See und dem Fleesensee erbaut, wurde Malchow 1147 erstmalig schriftlich erwähnt. Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Da für die Wiederherstellung das Geld fehlte, gab es zwischenzeitlich nur einen Fährdienst, der danach jedoch durch einen Erddamm ersetzt wurde. Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich gründlich saniert.

Zur Westseite hin errichteten die Einwohner eine Drehbrücke zwischen der Müritz und dem Plauer See. Wir erleben, wie gerade die Drehbrücke den Wasserweg frei gibt, um mehrere der wartenden Freizeitkapitäne ins benachbarte Gewässer durch zu lassen. Mit einem Apfelpflücker wird von der Brücke aus der Wegezoll eingeholt. Die heutige Stadt besteht aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, der durch eine Klosteranlage und ein Stift geprägt ist und dem westlichen Teil, der heute der größte Teil der Stadt ist. Wir kommen hier an einem russischen Ehrenmal vorbei, das der Toten des Zweiten Weltkriegs erinnert. Öfter noch werden wir auf unserer Reise durch Mecklenburg ähnliche Mahnmale sehen.

Über Karow kommen wir nach der nördlichen Umfahrung des Plauer Sees dann nach Plau auf seiner Westseite. Plau am See ist ein staatlich anerkannter Luftkurort. Die unter Denkmalschutz stehende sehenswerte Altstadt besitzt zahlreiche Fachwerkhäuser mit dem ältesten Gebäude aus dem 13. Jahrhundert, der Ev. Pfarrkirche St. Marien. Von der einstigen großen Festungsanlage kündet heute noch der Burgturm von 1448 mit seinem 11 m tiefen Verlies. Das Rathaus im attraktiven Stil der Neorenaissance wurde 1888 erbaut nachdem der Vorgängerbau abgebrannt war. Technische Denkmale sind die 1916 mit Hilfe von Kriegsgefangenen errichtete Hubbrücke. Gerade als wir uns in dem daneben befindlichen Cafe an einem Kaffee erfreuen, können wir erleben, wie sie hoch gespindelt wird, um ein Schiff hindurch zu lassen.

Unser nächstes Ziel ist Parchim an der Elde. Dabei kommen wir auf dem Weg dorthin durch Rom, das wir nach dem dortigen Urlaub zur Jahreswende allerdings anders in Erinnerung hatten. Wir machen schnell noch ein Beiweisfoto vom Ortseingangsschild und haben dann wenige Kilometer später Parchim erreicht. Auf dem Marktplatz in der Nähe des großen rot-braun gestreiften Gebäudes, in dem sich heutzutage die Post befindet, stellen wir das Motorrad ab und machen uns auf zu einer Stadtbesichtigung. Die Georgen-Kirche fällt uns dabei auf mit diesem für diese Gegend typischen quadratischen, bulligen und kurzen Turm. Nur noch wenige Häuser sind restaurierungsbedürftige. Die meisten der Fachwerkhäuser wurden wieder sehr gut instand gesetzt. Wie Würmer durchlaufen bei einigen die Balken die Fassaden. Hier konnte man keine Fenster mit Standardmaßen einbauen.

Nachdem wir Parchim in nördöstlicher Richtung verlassen hatten, erreichen wir Schwerin. Die kleinste deutsche Landeshauptstadt am Südwestufer des Schweriner Sees in einer waldreichen Seenlandschaft weist uns bereits von weitem mit seinem Schloss den Weg. Das Schloss liegt auf einer Insel im Schweriner See. Auf dem großen Parkplatz vor der Insel stellen wir das Motorrad ab und wandern die wenigen Meter zur Insel hinüber. Auch viele andere Touristen haben das gleiche Vorhaben bei dem sonnigen Wetter. Viele alte Bäume, speziell Platanen, stehen auf dem Schlossgelände. Wir sind schwer beeindruckt von den über 300 z.T. vergoldeten Türmchen des Schlosses. Bei seinem Anblick werden wir an einige der Loire-Schlösser erinnert. Eine Personenfähre zieht gerade vorbei und erinnert mit einem Banner daran, dass 2009 die Bundesgartenschau hier stattfinden wird. Heute ist das Schloss Sitz des Landtages des norddeutschen Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Davor war es für lange Zeit Sitz der mecklenburgischen Herzöge und Großherzöge. Gegenüber der Insel auf der anderen Seite des Sees findet gerade eine Veranstaltung statt. Große Pyramiden-Zelte sind aufgebaut und wir hören, dass dort einiges dort los sein muss.

Nach der Umwanderung des Schlosses verlassen wir die Insel und gehen hinein in Deutschlands kleinste Bundeshauptstadt. Dabei kommen wir über der ansteigenden Hauptstraße vorbei am links liegenden mecklenburgischen Landtagsgebäude. Auf dem Marktplatz stehen die Petermännchen-Stadtrundfahrten-Wagen, doch wir beschließen die Stadt zu Fuß zu erkunden. Für eine Sammlung hat der Tierpark Schwerin am Markt ein Papp-Nashorn ausgestellt, vor dem Andrea sich für ein Foto posieren muss. Obwohl die meisten Gebäude – zumeist Fachwerk – auch hier bereits gut restauriert erscheinen, finden wir zwischendrin immer wieder noch unrestaurierte Bauten mit von Efeu überwucherten Dächern und mit noch aus alten DDR-Zeiten hervorschimmernden Beschriftungen. Fensterscheiben sind geborsten und Wände mit Graffitis bemalt. Zum Schutz vor seitlicher Feuchtigkeit wurde bei freistehenden Häusern manchmal Dachpappe an die Wände angebracht. Aber auch die instand gesetzten Häuser mit den schön gestalteten Fassaden haben ihre krummen Balken und schiefen Fenster vielfach noch behalten. Ein Tabakwarengeschäft weckt unsere Aufmerksamkeit mit seinem Stuck und der interessanten Bemalung. Bevor wir Schwerin wieder verlassen, setzen wir uns am Rand des Marktplatzes vor den großen gelben Palast mit seinen imposanten Säulen, in dem heute ein Restaurant und eine Eisdiele betrieben werden und genießen bei einem Eis die letzten Sonnenstrahlen dieses Spätnachmittags.

Am folgenden Ostermontag ist uns das Wetter nicht mehr so gut gesonnen. Der Himmel ist bedeckt, als wir losfahren nach Neubrandenburg und zwischendurch geraten wir in erste Regenschauer.

Wir wollen uns in Neubrandenburg die noch fast vollständig erhaltene Stadtmauer ansehen. Noch vor dem Zweiten Weltkrieg galt Neubrandenburg als »Rothenburg des Nordens«. Innerhalb der Mauern wurde durch Krieg und Brand jedoch das Meiste zerstört, doch die Stadtmauer mit den vier spätgotischen Toren ist sehenswert, auch weil sie eine der am vollständigsten erhaltenen mittelalterlichen Wehranlagen aus dem 13.–15. Jahrhundert ist. Eingebettet in einen Stadtmauerring von gut zwei Kilometern Länge und bis zu 7 m Höhe sind die vier Stadttore, der Fangelturm und 52 Wiekhäuser. In ihnen sind jetzt kleine Geschäfte oder Büros eingerichtet. Besonders die schöne Verglasung der Stadttore beeindruckt uns. Reihen von Engeln kleben an einigen von ihnen in der Höhe. Sollten sie dem Ankömmling oder dem Abreisenden etwas Gutes antun? Neben einem der Stadttore steht noch ein alter Filmpalast, der hier offenbar auf seinen Abbruch, vielleicht aber auch auf bessere Zeiten wartet. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Hauptpfarrkirche St. Marien, die nach starker Zerstörung im Zweiten Weltkrieg ab den 1970er Jahren als Konzerthalle wieder aufgebaut wurde.

Die Schauer lassen nach und wir beschließen unsere Fahrt fortzusetzen zur Ostsee-Insel Usedom. Die Insel vor dem Stettiner Haff gehört zum größeren Teil zum Bundesland Mecklenburg-Vorpommern . Nur der östliche Teil ist polnisches Staatsgebiet. Wir haben uns überlegt, mit einer Fähre über das Haff zu fahren. In Ueckermünde erfahren wir jedoch, dass die letzte Kraftfahrzeugfähre 2004 ihren Dienst eingestellt hat. Jetzt fahren nur noch Personenfähren. Da wir jedoch nun schon einmal hier sind, machen wir einen Spaziergang durch die Stadt, die auch mit ihren schön restaurierten Fachwerkhäusern angibt. Schöne und bunte Stuckarbeitenn befinden sich an einigen Außenwänden.

Da Usedom für heute nicht zuletzt wegen des regnerischen Wetters nicht mehr in Frage kommt, beschließen wir nach Anklam zu fahren, wo wir das Otto-Lilienthal-Museum besichtigen wollen, das uns empfohlen wurde. Schon seit 1927 besitzt die Geburtsstadt Otto Lilienthals ein Heimatmuseum mit Exponaten zum Leben und Schaffen des Flugpioniers und einem Nachbau eines Lilienthal-Gleiters. Die ständige Ausstellung des Museums zeigt alle bekannten Flugzeugkonstruktionen Lilienthals in Rekonstruktion sowie seine aerodynamischen Versuchsaufbauten. Das Wetter wird noch schlechter als wir nach zwei Stunden das Museum wieder verlassen um den Heimweg anzutreten.

Kurz vor Mittag haben wir in einer sehr seenreiche Umgebung am nächsten Tag Güstrow erreicht. Außerhalb der Stadt parken wir das Motorrad und laufen die wenigen Meter zum schönen Marktplatz mit der Marienkirche, vor der gerade einige Stände aufgebaut sind. Wir wollen zur Barlach-Gedenkstätte in die Gertruden-Kapelle, die einen Teil seiner Holzskulpturen und bildhauerischen Werke beherbergt. Güstrow wird auch Ernst-Barlach-Stadt genannt. Ab 1910 lebte der Maler und Bildhauer hier. Danach besichtigen wir das Schloss aus dem 16. Jahrhundert, die frühere Residenz der mecklenburgischen Herzöge, wo wir uns im Restaurant im Innenhof ein Eis gönnen. Das Wetter ist besser geworden und der blaue Himmel verlockt uns zu einem weiteren Rundgang durch durch den Ort. Auf die Öffnung des Doms ab 14.00 Uhr wollen wir jedoch ncht warten und so verabschieden wir uns von Güstrow und erreichen bald darauf an einer Moräne mit größeren Wäldern Bad Doberan, das zwischen Rostock und Wismar am Nordostrand der Kühlung liegt.

Wir schlagen den Weg ein zum Dom mit den vielen Grabstätten im seinem Innern und den bunt bemalten Säulen. Handwerker sind an allen Ecken aktiv mit Anstreicharbeiten. Ein riesiges von grünen Metall-Blüten umgebenes Kreuz steht am Altar. Im knapp 6 km entfernten Ortsteil Heiligendamm verfügt die Stadt über einen etwa 1 km langen Seestrand, zu dem wir anschließend fahren. Heiligendamm ist der älteste Seebadeort Deutschlands und wird aufgrund der von der See aus sichtbaren weißen Häuserreihe in Strandnähe auch die „Weiße Stadt am Meer“ genannt. Doch nicht nur große Hotels (Kempinski) sondern auch noch einige verfallende Prachtbauten aus dem vorigen Jahrhundert stehen hier. Auf dem Weg zur 200 m weit auf die Ostsee führende Seebrücke sammelt Andrea wieder Steinchen. Auffällig ist hier überall die Polizeipräsenz. Polizisten in Mannschaftswagen oder vor den Cafes und mehrere mit Stacheldraht umzäunte Gebiete erinnern uns daran, dass hier wahrscheinlich demnächst wieder ein G8-Gipfel stattfinden wird.

Der Rückweg führt uns in Richtung Rostock. Ein mit Mist beladener Pferdeanhänger sorgt im Feierabendverkehr für einen Stau. Irgendwann verschwindet das Fuhrwerk jedoch nach rechts in eine Kleingartenanlage und wir haben Rostock endlich erreicht. Als wir Rostock schon wieder verlassen haben, kommen wir zufällig an der Pension vorbei, in der wir bei der Ostsee-Umrundung 2003 bereits übernachtet hatten. Die unweit davon gelegene und von einer Feldsteinmauer eingefassten Kirche erinnert mich sofort an die gastliche Unterkunft. Es ist bereits halb sieben als wir an einer Kreuzung ein nettes Restaurant finden, in dem wir zu Abend essen können. Pünktlich zum TV-Abendprogramm erreichen wir wieder unsere Unterkunft auf dem Bauernhof.

Am nächsten Tag fahren wir gegen den Uhrzeigersinn um den Müritz-See herum nach Röbel. Auf dem Tempelberg der slawischen Müritzer steht die evangelische Pfarrkirche St. Marien, ein dreischiffiges Backsteingebäude aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Sie ist damit eine der frühesten Hallenkirchen in Mecklenburg. Leider finden wir sie nur verschlossen vor und können so nicht die geplante Turmbesteigung machen, wodurch wir uns einen schönen Überblick über den Müritz-See mit seinen Nachbargewässern versprochen hatten. So laufen wir zum See hinunter, machen dort einige Fotos und beim Steinchen- und Holzsammeln entdeckt Andrea dann tatsächlich eine Ringelnatter, die sich im Gehölz in der Sonne aufwärmt.

Dann geht es weiter nach Neustrelitz, das inmitten der wald- und wasserreichen Gegend am Zierker See liegt. Neustrelitz wurde einst als barocke Residenzstadt um einen quadratischen Marktplatz, in dessen Mitte ein Rondell mit einem Denkmal für den Großherzog Georg steht, angelegt. Von diesem führen sternförmig acht gerade Straßen in die Haupthimmelsrichtungen ab.

Wir stellen das Motorrad oben am Marktplatz ab und gehen hinunter in eine Parkanlage, in der die fast moscheeartig anmutende Schlosskirche mit ihren zwei schlanken Türmen steht. Sie wir gerade renoviert. Gerüste stehen an der Außenseite und im Inneren fehlt der Fussboden. Vorbei an der Orangerie laufen wir auf die Tempel-Allee zu. Wieder zurück am Marktplatz genießen wir das wieder schön gewordene Wetter vor einer Eisdiele mit Capucchino und Eis bevor es hinauf geht in den Turm der Stadtkirche. Mit einem etwas mulmigen Gefühl halte ich oben angekommen die Kamera über die Brüstung um einige Aufnahmen von der schönen Aussicht über die Stadt und den nahen See zu machen. Ich wage es nicht, mich gegen die Umfassungswände hier oben zu lehnen, obwohl sie sehr stabil gebaut sind. Die Stadtkirche am Markt besitzt übrigens den dritthöchsten Kirchtum in Mecklenburg-Vorpommern.

Auf dem Weg durch den Müritz-Nationalpark nach Fürstenberg gelangen wir zufällig zum ehemaligen Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück, das wir uns natürlich anschauen wollen.

Das Lager wurde von Dezember 1938 bis April 1939 auf Anordnung vom Reichsführer SS Heinrich Himmler von KZ-Häftlingen zunächst als reines Frauenlager eingerichtet. Im April 1941 kam ein kleines Männerlager für zunächst 350 Häftlinge hinzu. Das KZ Ravensbrück umfasste 1945 eine Fläche von ca. 170 Hektar und hatte bis zu 70 Außenlager im Reichsgebiet sowie in den besetzten Gebieten, in denen durch Häftlinge Sklavenarbeit für die Rüstungsindustrie verrichtet werden musste. Es galt als das größte Frauenkonzentrationslager Deutschlands. Sehr bedrückend ist der kostenlose Rundgang durch die Gedenkstätte. Beispielhaft anhand der Schicksale acht inhaftierter Frauen wird u.a. versucht verständlich zu machen wie man hierhin gelangte und was einem Häftling hier widerfuhr. Erschreckend ist die wohlgeordnete Bürokratie, die sich hinter den hier verübten Grausamkeiten zeigt.

Auf dem Weg nach Fürstenberg treffen wir an der stillgelegten Bahnstrecke wieder auf eine Draisinenstation, die man hier im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern sehr häufig finden kann. Neben der Fürstenberger Kirche sehen wir zufällig ein Hinweisschild auf die 652 km entfernte Partnerstadt Geldern! So weit sind wir also von zuhause weg! Der folgende Rückweg durch den Nationalpark in nördliche Richtung führt uns über mehrere Kilometer über Sandstraßen, die wir auf unserer Karte als solche jedoch nicht sofort erkannt haben. Honni und verdiente Genossen sollen hier ein ihren Jagdgelüsten nachgegangen sein. Stellt man das Navigationsgerät auf kürzeste Entfernung ein, geht´s tatsächlich oftmals über Äcker - weg von diesen oft schnurgeraden Alleen - durch Kurven, über feldsteingepflasterte Straßen oder einfachste Wirtschaftswege mit Grünstreifen zwischen den Fahrspuren. Das macht Spaß.

Am folgenden Tag führt uns der Weg durch den Norden der Prignitz durch die Kleinstadt Freyenstein, wo die dortige Schloss- und Burganlage uns zu einem Stopp einlädt. Die „Altstadt“ Freyenstein ist einer der am besten erhaltenen mittelalterlichen Orte in Deutschland und zählt damit zu den bedeutendsten archäologischen Bodendenkmälern dieser Art in Mitteleuropa. Freyenstein wurde im 13. Jahrhundert bei kriegerischen Auseinandersetzungen mehrfach zerstört. Im Jahre 1287 entschloss man sich, die Stadt etwas weiter nordöstlich wieder aufzubauen, vermutlich, weil sie so besser verteidigt werden konnte. Das ehemalige Stadtgebiet, das sich über eine Fläche von ca. 25 Hektar erstreckt, wurde danach in erster Linie landwirtschaftlich genutzt. Bei Ausgrabungen in den letzten Jahrzehnten wurden dort alte Häuserfundamente und Kochstellen gefunden. Da die Fläche der zerstörten Stadt nicht wieder bebaut wurde, erlauben archäologische Untersuchungen einen genauen Einblick in die Strukturen der mittelalterlichen Stadt. Auf der Kirche sehen wir bei unserem Rundgang ein Storchennest, dessen Bewohner jedoch gerade ausgeflogen zu sein scheinen.

Über kleinste oft nur mit Feldsteinen bepflasterten Sträßchen führt der Weg von Dorf zu Dorf. Rinder und Schafe stehen auf den Weiden schauen uns hinterher. Ein Hinweisschild auf ein Schmalspurbahn-Museum lässt uns den von TomTom vorgeschlagenen Weg verlassen und wir gelangen nach Lindenberg. Im Ort stehen dann tatsächlich einige der Lokomotiven und Anhänger der Schmalspur-Bahnlinie, die jedoch wohl nur noch hin und wieder zum Leben erweckt werden. Vorbei an gelbblühenden Rapsfeldern mit ihrem typischen Duft gelangen wir nach Havelberg, eine ehemalige Hansestadt im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt mit seinem weit oberhalb der Havel gelegenen Dom. Havelberg ist neben Brandenburg der älteste Bischofssitz östlich der Elbe. Wir beobachten die Dohlen und Falken beim Nestbau im Westturm des Domes. Dabei nutzen sie die in regelmäßigen Abständen vorhandenen Lücken in der Mauer, in die einmal das Gerüst beim Bau des Turms befestigt war. Bei einem Eis genießen wir die angestiegenen Temperaturen in der Sonne vor dem am Domplatz befindlichen Keramik-Cafe. Die freundliche Betreiberin erzählt uns einiges über das Handwerk und nachdem wir ihre kunstvoll ausgestaltete Toilette benutzen durften, verabschieden wir uns, um uns auf den weiteren Weg zum malerischen Tangermünde zu machen.

Bei einer Durchreise während des Winters vor fünf oder sechs Jahren hatten wir den hübschen Ort am Zusammenfluss der Tanger in die Elbe schon bewundert und nun wollen wir ihn auch einmal bei Sonnenschein sehen. Die Stadt Tangermünde, eine ehemalige Hansestadt südöstlich von Stendal, liegt am Rande der Altmark direkt an der Elbe. Sie ist bekannt für ihre gut erhaltene Fachwerk-Altstadt. Wir laufen zunächst hinunter ins Hafengebiet, in dem große Getreidespeicher stehen und von wo aus wir eine schöne Sicht auf die oberhalb befindliche Stadt haben, die noch von einer fast vollständig erhaltenen Stadtmauer mit mehreren Toren umgeben ist.

Oben angekommen, sehen wir schon von weitem mitten auf der Durchgangsstraße den Eulenturm mit einem darauf befindlichen Storchennest. Früher war der Eulenturm ein zur historischen Stadtbefestigung gehörender Wehrturm. Der 24 Meter hohe Turm gehörte zu einer heute nicht mehr bestehenden Doppeltoranlage. Im quadratischen Unterbau ist noch ein Verlies enthalten. Im oberen achteckigen Teil des Turms befand sich die Wachtstube. Die am Turm befindlichen Erker dienten dazu, dem Wachpersonal den Blick in alle Himmelsrichtungen zu ermöglichen. Auf dem Turm befindet sich eine mit einem Zinnenkranz versehene Plattform. Vier Wasserspeier sorgen für die Entwässerung von hier oben. Der Eulenturm befand sich am Innentor. Etwas weiter nördlich, kurz vor der Einbiegung zur Schlossfreiheit, befand sich das Vortor. Beide Tore waren durch Zwingermauern miteinander verbunden. An der südwestlichen Ecke des Turms ist noch heute der Ansatz zum Innentorbogen zu sehen. Über diesen Torbogen führte ein Wehrgang in den Turm. Dieser Zugang wurde später vermauert. Der ehemalige Anschluss der Stadtmauer an den Turm ist noch heute zu erkennen. Jetzt aber steht der Turm frei. Weiter in Richtung zur Elbe treffen wir später dann auf den Gefängnisturm und den etwas weiter dahinter stehenden Kapitelturm.

Wir verlassen Tangermünde und TomTom zeigt uns den richtigen Weg vorbei an ehemaligen Herrenhäusern und versteckt liegenden Klöstern, die heutzutage oftmals als Altenresidenz umgenutzt werden. Wir nähern uns dem Harz, an dessen Nordostflanke in ca. 250 m Höhe am Fuße des Brockens Wernigerode liegt. Es ist kurz vor Geschäftsschluss und in einem Supermarkt kaufen wir noch etwas für den Abend ein, bevor wir im Zentrum Wernigerodes nach einem Hotel suchen. Im Altstadthotel kommen wir für diese Nacht unter und bevor wir zu Bett gehen, gehen wir noch einmal hinunter zum direkt gegenüberliegenden Lokal, um einen letzten Schoppen zu genießen. Die Nacht wird sehr unruhig. Unter unserem Fenster herrscht die ganze Nacht Krakehlen und Pfeifen von den frisch gebackenen Abiturienten, die an diesem Tag wohl ihre letzte Prüfung hatten.

Am folgenden Tag überqueren wir nach einem Zwischenstopp in Göttingen mit der Weserfähre von Veckerhagen nach Hemeln wieder die alte innerdeutsche Grenze. Direkt an der Fährstation scheint ein beliebter Motorradfahrertreffpunkt zu sein, denn viele Motorräder stehen hier bei dem strahlenden Wetter in der Sonne. Durch Eichenwälder, die von Kyrill offenbar nicht verschont blieben, gelangen wir in den malerischen Ort Grebenstein, der westlich des Reinhardswalds zwischen Kassel und Hofgeismar an der Esse liegt. Über der Stadt steht die Burg Grebenstein und wir überlegen nicht lange, um hier eine Pause einzulegen. Bei einem Spaziergang durch Grebensteins historischer Altstadt mit den mittelalterlichen Türmen der Stadtbefestigung, dem Rathaus, der Kirche sowie seinen zahlreichen noch mittelalterlichen Fachwerkhäusern laufen wir uns müde und müssen uns deshalb vor der Weiterfahrt wieder einmal vor einer Eisdiele mit Kaltem erfrischen.

Etwas südwestlich des Dreiländerecks Hessen–Niedersachsen–Nordrhein-Westfalen erreichen wir abends Warburg, unsere letzte Station für heute. Warburg ist eine hügelige Stadt mit einer Kernstadt, bestehend aus Alt- und Neustadt. Während die Altstadt im Tal der Diemel liegt, befindet sich die Neustadt hoch über dem Fluss. Nach dem Abendessen in der Unterstadt beim Italiener machen wir uns auf zur Besichtigung der Neustadt. Hier spricht uns eine schon etwas ältere Dame an und erzählt uns bereitwillig etwas über einige Sehenswürdigkeiten der Stadt, aber auch über manche interessante Geschichten zur Stadt aus früheren Zeiten. Wir bedanken uns bei ihr und machen uns auf den Weg entlang der erhaltenen Reste der mittelalterlichen Stadtmauer beider Städte mit ihren noch fünf bestehenden Wehrtürmen und den zwei Stadttoren. Zwischen gut erhaltenen Fachwerkhäusern, die teilweise zu den ältesten Fachwerkbauten in Nordrhein-Westfalen zählen, schlendern wir bis wir wieder müde in unserem Domizil in der Unterstadt angekommen sind.

Auch das Ende unseres interessanten Kurzurlaubs ist erreicht und am nächsten Tag machen wir nach einer unspektakulären Fahrt durchs Rothaargebirge einen letzten Stopp in Arnsberg, bevor wir uns auf die Autobahn zurück nach Hause begeben. Am alten Markt mit seinem Maximiliansbrunnen sitzen wir noch einmal in der Sonne vor einem Cafe, genießen den blauen Himmel und schmieden bereits Pläne für die nächste Reise.

 

Termine + Tipps

Von 08:20 - 17:07 Uhr scheint heute die Sonne.
 
 Feiertage 2021
01.01. Neujahrstag
15.02. Rosenmontag
02.04. Karfreitag
04.04. Ostersonntag
05.04. Ostermontag
01.05. Tag der Arbeit
13.05. C.Himmelfahrt
24.05. Pfingstmontag
03.06. Fronleichnam
03.10. Tag dt. Einheit
01.11. Allerheiligen
25.12. 1. Weihnachtstag
26.12. 2. Weihnachtstag
31.12. Silvester

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