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Dienstag, 07. Februar 2012 -   - aktuelle Bauernregel -

 

Kurztripps

Unterwegs mit Becker-Tours in die Eifel
Bilder von einer herbstlich-sonnigen Motorrad-Abschlusstour vom 14.-16.10.2011

Hänsel-und Gretel-Treffen 2011
Bilder und Bericht von einem märchenhaften Treffen bei Nikolaus und Karin in Goch-Pfalzdorf vom 19.-21. Aug.

Boxerkunsttreffen 2011
Bilder und Bericht vom Treffen, das in diesem Jahr vom 27.-29.Mai im Wendland stattfand

Wir fahren nach Madagascar
Bilder und Bericht vom Ostertripp 2011 in die Ardennen

Bratkartoffelnessen
Vom 25. bis 27. März ´11 fand bei Nikolaus und Karin wieder einmal eines dieser heißbegehrten Motorradtreffen statt.

Abschlusstour 2010
Die geplante ca. 215 km lange Tour rund um das Knüllgebirge soll uns über kleine, aber sehr kurvenreiche Kreis- und Landstraßen, durch Hessens Norden führen...

Herbsttour feucht-kalt
vom 14. bis 16.10.2010

2-Ventiler-Treffen 2010 auf der Katlenburg
vom 24. bis 26.09.2010

Still-Leben Ruhrschnellweg
Mitten auf der Hauptverkehrsader feiern die Menschen der Metropole Ruhr mit ihren Gästen und Besuchern am 18. Juli 2010 ein einmaliges Fest der Alltagskulturen. Von 11 bis 17 Uhr, wenn die gesamte Strecke in beiden Richtungen für den Kraftverkehr gesperrt ist.

Immer der Elbe nach
Motorradtour zur Unterelbe

zum 2010er 100.000-km-Treffen in Legau
11.-13.06.2010

Besuch im Freilichtmuseum Hagen
Bilder vom 06.06.2010

Motorradtour zum Baldeneysee
Die vier künstlichen Inseln darauf gehören wohl zu den spektakulärsten Ereignissen der Kulturhauptstadt 2010

Boxerkunst-Treffen 2010 auf der Domäne Hohlenfels
Bilder vom Wochenende 28.-30.05.2010

Pfingsten in den Ardennen
Wettermäßig stehen die Zeichen gut für das Pfingstwochenende 2010 und wir alle freuen uns auf die Ardennen und einige kurvige Motorradstrecken durch die ausgedehnten Waldgebirge...

Eisheiligen-Tour in den Thüringer Wald
Einige schöne Tage wollten wir am Rennsteig, dem historischer Grenz- und Kammweg im Thüringer Wald, verbringen. ...An die alten Bauernregeln zu den Eisheiligen hatte jedoch keiner gedacht.

Motorradtreffen beim MFP Stade
Vom 23.-25.04.2010 luden die Motorrad­freun­de der Polizei Stade ein zum rustikalen Nordtref­fen mit mittelalterlichem Treiben in der alten Festung Grauerort direkt am Elbestrand. Es sollte ein sonniges Wochen­ende mit vielen neuen Bekanntschaften und so manchen Überraschun­gen werden...

Bikerfrühstück beim MCE Emmerich
Am 11.04. ging es zum Bikerfrühstück des Motor-Club Emmerich. Nach 43 Jahren gibt es ihn immer noch. Sogar einige der Gründer sind noch dabei.

2-Ventiler-Ruhrgebiet-Treffen
Arno gab am 2.3. im 2-Ventiler-Forum den Anstoß dazu einmal ein 2-Ventiler-Ruhrgebiet/NRW Treffen zu initiieren. Und damit rannte er erkennbar offene Türen ein, denn die Resonanz darauf an diesem zwar kühlen, aber doch sonnigen April-Samstag war enorm.

Rhein-Taunus-Tour
Eine Motorrad-Tour durch den Naturpark Rhein-Taunus. Ein Gebiet mit zahlreichen sehenswerten Burgen, Schlössern, Klöstern, Kirchen und noch vielen Spuren aus der Römerzeit

Ijsselmeer-Runde zum Saisonstart 2010
Bilder vom 13.03.10

Altes Elefantentreffen 2010
Am Aschermittwoch ist noch lange nicht alles vorbei. Noch in derselben Woche startete nämlich am Freitag das jährlich stattfindende Alte Elefantentreffen am Nürburgring, auf das sich Winterfahrer aus allen Teilen Europas schon lange gefreut haben.

Wintertreffen Ossenlock 2010
Bilder vom 16.01.10

Dreikönigstreffen ´10 in Ahaus
Bericht und Bilder vom 12. Treffen vom 09.-10.01.10

Scoot around the X-mas tree 2009
Bilder vom 24.12.2009 in Hagen

Aussichten: nass-kalt!
Ein Bericht über eine herbstliche Motorrad-Rundtour durch die deutschen Mittelgebirge (10.-16.10.09)

Rund um den Rennsteig
Ein Bericht über eine spätsommerliche Motorradtour (18.-20.09.09) in den Thueringer Wald

Sonntagsrunde durchs Ruhrgebiet
Bilder vom 13.09.09

21. Schottenring Classic Grand Prix
Bilder vom Wochenende 14.-16.08.09

Sommertreffen ´09 der Liberty Rangers Marienbaum
Bilder vom Wochenende 24.-26.07.09

zum Mofa-Rennen nach Werl
Bilder vom 05.07.09

Kurventraining in den Ardennen
Bericht und Bilder vom Wochenende 26.-28.06.09

Sommertreffen 09 des MC Ossenlock e.V.
Bilder vom Besuch am 20.06.09

Land der offenen Fernen
Mai-Tour mit dem BMW-Motorrad-Club Niederrhein hinein in die Rhön

Besuch des Motorrad-Museum Montabaur
Bericht und Bilder vom 25.04.09

Ostergrüße aus dem sonnigen Harz
Bericht und Bilder von der Ostertour 2009

Rundfahrt ums Ijsselmeer
am 01.03.09

Winterbilder vom Niederrhein (Jan.09)

Dreikönigstreffen ´09 in Ahaus
Bericht und Bilder vom 11. Treffen vom 2.-4.01.09

Jahresabschlussfahrt nach Zons
Bericht und Bilder vom 28.12.2008

Scoot around the X-mas tree 2008
Bilder vom 24.12.2008 in Hagen

Abschlussfahrt 2008 des BMW-Club-Niederrhein
Bilder vom 19.10.2008

Herbsttour in die Ardennen
Bericht und Bilder zu einer herbstlichen Wochenendtour in die Ardennen

Ins Reich der Hexen
Ein Wochenende im Harz im Sept. 08

Bei den Zylinder Cops in Castrop-Rauxel
Bilder des Treffens vom 29.-31.08.08

Burgen, Bunker, Stalaktiten, Fritten
Eine Wochenendtour in die Ardennen

BMW-Treffen Westfalen
vom 11.-13.07.08

Münsterland-Tour
Saison-Eröffnungsfahrt des BMW-Club Niederrhein am 13.04.08

Spätwinterliche Ostern in Flandern
Eine Fahrt mit dem Gespann zu einigen der schönsten und besterhaltensten mittelalterlichen Städte Europas (März 08)

Altes Elefantentreffen ´08
Eindrücke vom Treffen am Nürburgring (Febr.08)

Oh, Du schöner Westerwald...
Eine Februartour durch Bergisches Land, Sauerland, Westerwald und Taunus

Karnevalsflucht
zur niederländischen Nordseeküste (Febr.08)

;;;Waterproof;;;
4. Winterkamp der MZ-und Gespannfreunde Mandeln am Edersee vom 18.-20.01.08

Dreikönigstreffen ´08 in Ahaus
Bericht und Bilder vom 10. Treffen vom 4.-6.01.08

1. Wildsau Winterge- spanntreffen in Hamm
Bilder vom 1. Treffen der Wildsäue vom 23. bis 25.11.07

HD Herbsttreffen '07
Bilder vom 27. Treffen in Heidelberg vom 19.-21.10.

Oldtimer-Treffen in Meddo/NL
am 16. Sept. 2007

zur documenta 12
Die documenta 12 ist die zwölfte Ausgabe der documenta, der weltweit bedeutendsten Ausstellung für zeitgenössische Kunst. Eindücke von unsrem Besuch am 14. Juli 2007 in Kassel

Ein Wochenende in den Ardennen
unterwegs im Dreiländereck zwischen Maas und Semois (5./6.5.07)

Von Waterloo nach Rom
eine Motorradtour durch die Mecklenburgische Seenplatte (Apr.´07)

Wintertreffen MC Grieth
Bilder vom 24.02.07

Einmal Nordsee und zurück
Deichfahrt mit dem Gespann zur holländischen Küste

Moto-Guzzi Wintertreffen
12.-14.1.07

Dreikönigstreffen ´07
in Ahaus inkl. Video

HD Herbstreffen ´06
Bilder vom 26. Heidelberger Herbsttreffen vom 20. bis 22. Oktober 2006 auf dem ehemaligen alten Sportplatz in Reichartshausen

Moto-Guzzi-Treffen ´06
mit den Eisbären Niederrhein zum Moto-Guzzi-Treffen nach Kassel-Lohfelden

TillTour06
Motorrad-Tagestour am 11.06.2006 vom Heimatverein Till-Moyland e.V.

Klassikertreffen ´06
Bilder vom 15. Motorrad-Klassikertreffen in Drangstedt bei Bremerhaven

Osterurlaub ´06 im Schwarzwald
Bericht über eine 10tägige Motorradtour

Wintertreffen Leucht ´06
14.01.06

Ostfriesland ´05
5 Tage Landschaften - Motorradfahren - Entspannung & Kultur

HD Herbstreffen ´05
Bilder vom Viertel- Jahrhundert- Treffen in Heidelberg vom 14. -16.10.05

Tiel-Tour
.. durch die NL, 26.06.05

6. Zweirad-Oldietreffen in DO-Asseln
Bilder vom Treffen / Schiffshebewerk Henrichenburg

Klassikertreffen 2005 in Drangstedt
Bilder vom 14. Motorrad-Klassikertreffen in Drangstedt bei Bremerhaven

Motorrad-Oldies auf Hünxer Flugplatz
Am Vatertag (05.05.05) wurde der Flugplatz Schwarze Heide zur Rennpiste für alte, aber immer noch schnelle Motorrad-Oldies.

Orientierungsfahrt ´05
Auch in diesem Jahr wollten die Libertys unsere Gehirnzellen wieder einmal auf eine harte Probe stellen und luden ein am Samstag, dem 23.04.2005, zu einer Orientierungsfahrt.

Ostern ´05
eine Motorrad-Tour in den Taunus

Sauerland/Ederbergland
22.-23.3.05

Südeifel-Wochenende ´05
eine Frühjahrstour

Till-Tour ´04
Motorrad-Tagestour am 16.05.04 des Heimatverein Till-Moyland

Elefantentreffen ´04
verlegt vom Nürbürgring zum Clubhaus in Marienbaum

Dreikönigstreffen ´04
Bilder vom 6. Treffen in Ahaus

Museum Ibbenbüren
Motorräder in der Schule

Ostern ´03
Motorrad-Tour entlang der Nordseeküste nach Hamburg und zurück bis in den Taunus

HD Herbsttreffen '02
Bilder vom 22. Treffen in Heidelberg

Gespanntreffen Vogelsberg
im Herbst 99

Alpenpässe ´97
Bilder einer 5tägigen Tour in den Herbstferien über die schönsten Alpenpässe

Gespanntreffen Vogelsberg
im Herbst 97

Grachten, Deiche, Blumenfelder
Pfingstvorbereitung in Holland (1996 - 1 Woche)

Burgen, Bunker, Fritten
1993er Ostertour  in die Ardennen

Via Tremalzo und mehr..
vom 5. bis 8. Oktober 91 unterwegs im Enduroland Südtirol

Deichtour
Hollandwochenende Herbst 1989

Motorradtreffen im Odenwald
Bilder von 1988-90

Harztour
Bilder von der Saisonabschlussfahrt 1988

BMW-Einsteigertour ´88
auf neuen BMW-Motorrädern unterwegs durch die Alpen

Das Rennen
Das 3-Tage-Spektakel mit über 250.000 Besuchern fand 1988 auf dem Flugplatz von Hartenholm statt. Ursprung war eine Wette zwischen Brösel und seinem alten Kumpel Holgi. Der WERNER-Autor trat mit seiner 4-Motoren-Horex gegen Holgis Porsche an

Elefantentreffen ´82
das Wintertreffen am Salzburgring

Elefantentreffen ´81
das Wintertreffen am Salzburgring

Ostergrüße aus dem sonnigen Harz

Die Osterfeiertage sind in diesem Jahr relativ spät. Mussten wir noch im Vorjahr im März bei winterlichen Bedingungen (mit dem Gespann) starten und die geplante Tour durch die Ardennen deswegen auch früher beenden, so lacht an diesem Karfreitag die Sonne vom Himmel als ich kurz nach 10 Uhr den Startknopf der schnell mit dem Nötigsten bepackten GS drücke. Unser Ziel ist der Harz, wo wir in Clausthal- Zellerfeld im Steakhouse Zellerfelder Hof eine Unterkunft gebucht haben. Von hier aus wollen wir Tagestouren unternehmen zu einigen der Sehenswürdigkeiten in einer der ehemals wichtigsten Erz fördernden Regionen Europas...

... Doch der Anlasser quiekt nur schwach und kann den Motor auch nach mehreren Umdrehungen einfach nicht zum Anspringen überreden. Zuviel Kurzstrecke in der letzten Zeit? Oder ist die Batterie marode? Das fängt ja gut an! Schnell ist das Ladegerät angeschlossen. Wir warten einige Minuten und mit der angeschlossenen Starthilfe können wir tatsächlich den Motor wieder zum Leben erwecken. Hoffentlich wird es damit unterwegs keine weiteren Probleme geben ... Eine Stunde später haben wir fast schon das Ruhrgebiet über die Autobahn hinter uns gelassen, als uns einfällt, einen kurzen Stopp bei Sascha und Rita in Dortmund-Aplerbeck einzulegen. Doch die beiden scheinen genau wie wir an diesem warmen Tag unterwegs zu sein. Wir hinterlassen eine Nachricht und dann geht es auch wieder weiter. Die Batterie scheint sich nach der Autobahnfahrt wieder gut erholt zu haben und hat jetzt keine Schwierigkeiten mit dem Starten des Motors (... zur heutigen Strecke ).

Wir fahren gerade noch in Aplerbeck auf eine Kreuzung zu, als Andrea mich von hinten plötzlich wild gestikulierend auf das Hundertwasserhaus in der Rodenbergstraße aufmerksam macht. Wir halten kurz an, um einige Fotos von dem skurillen rosa Gebäude mit seinen knorpeligen Erkern zu machen, doch danach laufe ich die nur wenigen Meter zurück zu dem kleinen See, an dem eine Art Gutshaus liegt, das zuvor schon meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Hier in Aplerbeck scheint man gut leben zu können. Bei diesen Temperaturen scheint die Natur nun auch endlich wieder zu erwachen. Das erste frische Grün der noch kleinen Blättchen tut dem Auge gut. Bald werden auch die Sträucher, die bis jetzt noch in ihrem Winterschlaf verharrt haben, austreiben.

Hinter Werl führt uns die B516 über Ense-Bremen entlang des Möhnesees vorbei an Warstein und Rüthen. Es ist bereits nach Mittag als wir hinter Willebadessen im Naturpark Teutoburger Wald/Eggegebirge am Wegrand eine Pause einlegen und die mitgeführten Stullen auspacken. Mmh, das schmeckt jetzt. Ich erzähle Andrea von den in einigen Ortschaften stehenden Temperaturanzeigen, wovon eine 26° C, eine spätere sogar unglaubliche 28° C anzeigte. Hinter Höxter legen wir den nächsten Stopp am Schloss Corvey ein, eine ehemalige Benediktinerabtei. Corvey war eines der bedeutendsten karolingischen Klöster, es verfügte über eine der wertvollsten Bibliotheken des Landes und zahlreiche Bischöfe gingen aus der Abtei hervor. Durch das Tor der mächtigen Schlossanlage laufen wir hinein in den Innenhof, verzichten jedoch aus Zeitgründen auf einen Besuch des Museums. Ebenfalls in unmittelbarer Nähe des Klosters befindet sich die Ruine der abhängigen Propstei tom Roden. Bis auf einige Grundmauern und den Brunnen auf dem Gelände ist hiervon jedoch nicht mehr viel zu sehen.

Bald sind wir unterwegs durch den Solling, der mit über 500 m zum zweithöchsten Mittelgebirge (nach dem Harz) im Norden Deutschlands zählt. Über eine kurvenreiche Strecke geht es durch weite zusammenhängende Buchen- und Fichtenwälder und über Hochlagen. Hinter Markoldendorf erreichen wir Einbeck, dessen Stadtbild von seinen mehr als 150 spätmittelalterlichen Fachwerkhäusern geprägt ist. Etwa 10 km östlich des überwiegend bergigen Bad Gandersheim beginnt der Harz. Schon seit römischen Zeiten war der Harz eine der wichtigsten Erz fördernden Regionen Europas. So entstanden im Harz und am Rande des Harzes Siedlungen, wo Metalle aus dem Erz gewonnen und veredelt wurden. Eine kurvige Strecke führt uns über Bad Grund an mehreren kleineren Gewässern vorbei nach Clausthal-Zellerfeld.

Wir fahren zunächst durch Clausthal-Zellerfeld hindurch nach Hahnenklee südwestlich von Goslar im Oberharz, wo wir uns die berühmte Gustav-Adolf-Holzkirche, anschauen wollen. Wir haben Glück als wir vor der verschlossenen Tür der Kirche stehen bemerkt und der Küster und lässt uns tatsächlich noch hinein, obwohl er gerade Feierabend machen wollte. Er erzählt uns von dem Architekten der Kirche, Karl Mohrmann aus Hannover, der während einer Studienreise in Norwegen die dortigen Stabkirchen gesehen und dabei einige von ihnen abgezeichnet hatte. Er konnte seinen Entwurf durchsetzen und so entstand in den Jahren 1907 bis 1908 durch Hahnenkleer Handwerker und aus Fichtenholz, das an der Nordseite des Bocksberges geschlagen wurde, die Stabkirche Hahnenklee. Obwohl es sich streng genommen eher um einen Nachbau der echten, über 800 Jahre alten Stabkirchen handelt, trug ihr ungewöhnliches Aussehen schnell zu einem hohen Bekanntheitsgrad bei. Mit 350 Sitzplätzen ist sie jedoch wesentlich größer als die norwegischen Stabkirchen (ca. 50 Sitzplätze). Wir bedanken uns beim Küster für seine interessanten Erklärungen, wollen jetzt jedoch zu unserer Unterkunft nach Zellerfeld, auch, um etwas gegen den aufgekommenen Hunger zu unternehmen.

Die kurvigen 8 Kilometer durch die hügelige Umgebung mit ihren Teichen und Wasserläufen zurück nach Clausthal-Zellerfeld sind schnell abgefahren. Der Tacho meldet für heute 430 km zurück gelegte Kilometer bis zu unserer Unterkunft im Steakhouse in Zellerfeld, wo wir noch in der Sonne mit Blick auf die gegenüber liegende St.-Salvatoris-Kirche unser Abendessen genießen können. In derselben Straße befindet sich auch die Bergapotheke Zellerfeld, hier besser bekannt als Fratzenapotheke, und das Oberharzer Bergwerksmuseum. Wir unternehmen nach dem Essen einen Spaziergang durch den Ort, der durch seine oft buntbemalten Holzhäuser und einen leicht morbiden Charme ins Auge sticht. Immer wieder sieht man Hinweise auf Minen oder Bergbauaktivitäten (Bergämter). Fast jedes Haus hier ist mit Holz oder Schindeln verkleidet. Schneeglöckchen und bunte Krokusse sprießen aus den Grundstückswiesen und die ersten zartgrünen Blättchen sind bereits an einigen Bäumen zu sehen. Der Ort liegt zwischen 535 und 600 m Höhe und ist durch eine Senke zwischen den beiden Stadtteilen Zellerfeld und Clausthal, die hier eine natürliche „Grenzlinie“ markiert, getrennt. Wir laufen hinauf nach Clausthal, das auf uns insgesamt einen aufgeräumteren und renovierteren Eindruck macht. Hier befindet sich auch die Technische Universität Clausthal und es scheint hier mehr los zu sein als in Zellerfeld. Spätpubertierende mit Sonnenbrille (mittlerweile dämmert es) hinter dem Lenkrad ihrer tiefer gelegten Autos, aus denen laute Musik dröhnt, cruisen mit herunter gelassenen Scheiben an uns vorbei um sich zu zeigen. Die größte Holzkirche Europas, die Marktkirche "Zum Heiligen Geist", ist gerade eingerüstet. Hinein gehen können wir leider nicht mehr, da es mittlerweile zu spät geworden ist.

Karsamstag: Stadtbesichtigung Goslar - Besuch des Erz-Bergwerks Rammelsberg - Anfahrt zum Brocken

Unser erstes Ziel an diesem Samstag soll Goslar sein. (... zur heutigen Strecke) Am Nordrand des Harzes gelegen zählt Goslar zu den Weltkulturerbestätten der UNESCO. Wegen der nahen, reichhaltigen Silberbergwerke im Rammelsberg wurde hier schon im 11. Jahrhundert eine Kaiserpfalz durch Heinrich II. in der Stadt gebaut. Die Stadt wurde daraufhin ein wichtiger Herrschaftsort des ostfränkischen Reiches. Hier fanden Reichstage statt, und oft wurde die Stadt von Kaisern und Königen besucht. Der Verlust der Bergbaurechte im 16. Jahrhundert entzog der Stadt die wirtschaftliche Grundlage. Die öffentliche Armut als Folge dieses Verlustes trug so dazu bei, das mittelalterliche Gepräge der Altstadt von Goslar über die Jahrhunderte hin unverfälscht zu erhalten. Die reichverzierten Bürgerhäuser künden so noch heute von der einstigen Blüte der Stadt am Fuße des Rammelsberges.

Wir stellen das Motorrad vor der Kaiserpfalz ab und laufen zunächst hinein in die Altstadt Goslars zum Marktplatz. Ein reges Treiben herrscht hier bereits zu dieser frühen Stunde. Die Sonne strahlt und viele Stühle und Tische vor den Restaurants und Cafés sind bereits belegt. Das Gotische Rathaus wird gerade geöffnet als wir die Stufen hinauf steigen. Hierin befindet sich ein besonderes Juwel, der sog. "Huldigungssaal". Die ehemalige Ratsstube ist mit ihrer bemalten Holzdecke und Wandtafeln mit vorgeblendeter Schnitzarchitektur aus dem ersten Viertel des 16. Jahrhunderts einfach einmalig. Um die weitere Zersetzung der Kostbarkeit durch schwankenden Temperatur- und Feuchtigkeitseinflüsse zu verhindern, ist der Saal selbst nur durch ein Schaufenster zu besichtigen, hinter dem konstante Umgebungsbedingungen herrschen.

Vom Rathaus aus erkunden wir weiter die Altstadt mit ihren reichverzierten Bürgerhäusern, von denen sich die meisten in einem sehr guten restaurierten Zustand befinden. An einem Standbild, dem Goslarer Nagelkopf, bleibt Andrea stehen, um für ein Foto zu posieren, bevor wir weiter laufen auf kopfsteingepflasterten Straßen entlang der Gose, die uns zu der von ihr angetriebenen Lohmühle führt. Die Parkanlage vor der Kaiserpfalz liegt im gleißenden Sonnenlicht und lässt uns Luft holen bevor wir uns hinein wagen in das ehrwürdige Gebäude, das von Kopien des Braunschweiger Löwen bewacht wird. Das Kaiserhaus ist der größte, älteste und zugleich besterhaltene Profanbau des 11. Jahrhunderts in Deutschland.

Wir laufen die Stufen hinauf in den zweigeschossigen Saalbau und erfahren in einer Führung sehr viel Interessantes über Hermann Wislicenus` Bilder aus deutscher Geschichte, Märchen und Sagen, mit denen er den Sommersaal der Kaiserpfalz ausgemalt hat. Nach der Führung steigen wir hinab in die Ulrichkapelle im Erdgeschoss, wo heute ein Sarkophag steht, der in einer achteckigen, vergoldeten Kapsel das Herz Heinrichs III. enthält, das auf dessen eigenen Wunsch hin in Goslar verblieben ist und seit 1884 in der Ulrichskapelle aufbewahrt wird.

Es ist bereits Mittag, als wir das malerische Goslar verlassen, vorbei an einer von Weitem sichtbaren "Torburg". Unser nächstes Ziel ist das Erzbergwerk am nicht weit entfernten Rammelsberg, ohne das die Stadt Goslar wohl nie zu einem Hauptsitz der deutschen Kaiser und zu einer wichtigen Handels- und Hansestadt geworden wäre. Mit über 27 Millionen Tonnen Erz war der Rammelsberg die weltweit größte zusammenhängende Metallerzlagerstätte, in der über 1000 Jahre lang Erz abgebaut wurde. Seit 1988 ist das einstige Bergwerk ein Museum, in dem wir nun die Geschichte und die Entwicklung des Bergbaus durch die Jahrhunderte hin erleben und verfolgen wollen.

Über eine kopfsteingepflasterte Straße geht es zum 635 m hohen Rammelsberg südlich von Goslar, wo sich das Besucherbergwerk befindet. Nachdem die Förderung im Jahr 1988 wegen weitgehender Erschöpfung der Lagerstätte eingestellt wurde, setzte sich ein Bürgerverein vehement gegen den geplanten Abriss der Übertageanlagen und Verfüllung der historischen Grubenräume ein, so dass aus dem stillgelegten Bergwerk ein einzigartiges Museum wurde, das seit 1992 zusammen mit der Goslarer Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

Nach dem Empfang der Schutzhelme für jeden Besucher beginnt die Führung in der Waschkaue, wo sich die Bergleute bei Schichtbeginn und -ende umzogen. - Die Kleidung wurde hier in einen Korb gelegt und an einer mit einem Schloss gesicherten Kette mehrere Meter bis unter die Decke gezogen, wo sie sicher und platzsparend untergebracht war. - Dann geht es mit unserem Führer mit einer Grubenbahn hinein in den Rammelsberg. Der frühere Bergmann kann uns nach dem Ausstieg vieles über das nicht immer einfache Leben und Arbeiten untertage berichten. So führt er uns an einigen Apparaten das ohrenbetäubende Bohren und Verladen der Erze vor und erklärt auch wie man beim Sprengen vorging. Eine Stunde später haben uns die gelben Grubenwaggons wieder zurück ans Tageslicht gebracht und wir dürfen uns jetzt ohne Führung auf dem Gelände weiter umsehen. Im Eindicker-Gebäude ist auch ein Mineralienmuseum untergebracht, das typische Gesteinsfundstücke des Bergwerks zeigt und ganz besonders Andrea anzieht.

Die Sonne lacht uns an, als wir das Bergwerk wieder verlassen, und spontan beschließen wir nach Schierke am Fuße des Brockens zu fahren, wo wir von einem der höchstgelegenem Bahnhöfe Deutschlands (1.125 m ü. NN) mit der schmalspurigen Brockenbahn den Gipfel erreichen wollen. Die 8 km zurück zum Bahnhof wollen wir dann erwandern. Der Weg führt zunächst an der Okertalsperre vorbei, eine der größten Talsperren im Harz, die vor allem dem Hochwasserschutz und der Energieerzeugung dient. Hinter der 260 Meter langen Staumauer befindet sich ein idyllisch gelegener, weitverzweigter Stausee mit vielen schönen Buchten. Über Torfhaus und Braunlage gelangen wir nach Elend, von wo aus die Sackgasse abzweigt nach Schierke. Insbesondere im Schatten der Waldgebiete liegen häufig noch Schneereste am Wegrand. Auf einem der Waldparkplätze hat Kukkie, ein wahres Original des Harzes, seine Gulaschkanone aufgestellt, in der er seine mittlerweile berühmt gewordene Erbsensuppe für Durchreisende zubereitet.

In Schierke endlich angekommen suchen wir zunächst vergeblich nach dem Bahnhof, von dem aus die Brockenbahn startet. Eher zufällig sehen wir ein Holzschild, das auf einen 800 m langen Fußweg durch den Wald zum Bahnhof hinweist. Wir stellen das Motorrad unten im Ort auf einem großen Parkplatz ab und machen uns auf zu einer Wanderung hinauf zum Bahnhof. Doch die 800 m bis dorthin ziehen sich. Schließlich angekommen, müssen wir enttäuscht feststellen, dass die letzte Bahn zum Brocken hinauf vor einer halben Stunde (lezte Abfahrt: 17.16 Uhr) abgefahren ist :-( Nun ja, man braucht ja auch noch Ziele für die nächste Reise!-)

Ostersonntag: Besuch der mittelalterlichen Städte Stolberg und Quedlinburg - Aussichten vom Josephskreuz und dem Hexentanzplatz bei Thale - Mit dem Motorrad durch die Bode-Schlucht - Ein Abstecher zur Rappbode-Talsperre

Heute am Ostersonntag wollen wir auf einer etwa 230 km langen Tour diverse Sehenswürdigkeiten des Harzes miteinander verbinden. (... zur heutigen Strecke) Schnell haben wir die größeren Straßen hinter uns gelassen und folgen auf kurvigen Pfaden dem Landschaftsverlauf. Hin und wieder kreuzt ein Bahngleis oder folgt uns ein Stück des Wegs. Wir gelangen nach Stiege, das uns mit seiner alten Holzkirche oberhalb des unteren Teichs zum Anhalten lockt. Gerade noch bevor wir den Aufstieg zum Kirchberg hinauf geschafft haben, hat eine Frau die Kirche hinter sich verschlossen und ist ebenso schnell verschwunden. So können wir nur die Außenansicht und die schöne Aussicht von hier oben genießen.

Hinter Breitenstein biegen wir rechts ab und haben 72 Kilometer nach unserer heutigen Abfahrt Stolberg erreicht. Der 300 m ü. NN befindliche Ort mit seinen 1400 Einwohnern ist ein Highlight des Harz mit seinen vielen Fachwerkhäusern im Renaissancestil. Der Ort entstand um das Jahr 1000 als Bergmannssiedlung, wobei bereits früher in der Gegend mit dem Bergbau begonnen wurde. Schon in alten Zeiten wurden hier Eisen, Kupfer, Silber, Zinn und Gold gefördert. Sehenswert ist Schloss Stolberg, das auf einem nach drei Seiten abfallenden Berg steht und dessen ältestes Bauteil, der Rundturm, aus der Zeit um 1200 stammt. Leider ist es heute nicht geöffnet. Das Rathaus aus dem Jahre 1454 ist ein Baukuriosum, denn es hat kein Treppenhaus. Den Zugang zu den oberen Stockwerken erreicht man nur über eine äußere Treppe, die gleichzeitig zur spätgotischen St.-Martini-Kirche hochführt. Am 21. April 1525 predigte in dieser Kirche Martin Luther gegen den Bauernaufstand. Gegenüber vom Rathaus befindet sich der aus dem 13. Jahrhundert stammende Saigerturm, der im Mittelalter neben der Saigerschmelzhütte stand.

Unweit von Stolberg erhebt sich der Große Auerberg (579 m), auf dem sich das 38 Meter hohe Josephskreuz, das auch als Aussichtsturm dient, befindet. Es ist übrigens das größte Doppeleisenkreuz der Welt. Nach einem Fußweg von über einem Kilometer durch Wald hinauf zum Kreuz müssen wir jedoch feststellen, dass man hierhin auch mit dem Fahrzeug gelangen kann. Bei den aktuellen Temperaturen wäre dies sicherlich überlegenswert gewesen ;-) Wir steigen den Turm hinauf und genießen von hier oben den Ausblick über die waldreiche Umgebung, über die heute ein leichter Dunstschleier liegt.

Auf unserem Weg nach Quedlinburg kommen wir in Harzgerode vorbei, wo wir anhalten, um uns das Schloss und den Marktplatz mit seinem schönen Rathaus anzuschauen. Der Ort erscheint uns recht überschaubar bezüglich seiner Sehenswürdigkeiten und schnell sitzen wir nach einem Rundgang um Marktplatz und Kirche herum im Schlossgarten und lassen es uns bei Quarktorte und Cappuccino gut gehen. Bereits eine Stunde später sieht man uns durch Quedlinburgs historische Altstadt mit ihren kopfsteingepflasterten Straßen laufen. Verwinkelte Gassen und kleine Plätze durchziehen den Ort mit seinen etwa 1200 Fachwerkhäusern aus sechs Jahrhunderten. Am Markt steht das Renaissance-Rathaus mit der Roland-Statue. Vom Quedlinburger Schlossberg aus genießen wir die schöne Aussicht über die Kirchen und Dächer des Ortes.

Etwa 10 km südwestlich nutzen wir in Thale die Möglichkeit mit der Seilbahn hinauf zum Hexentanzplatz zu kommen, von wo aus man einen schönen Blick hinunter ins Bodetal hat. Die Felsenklippe die mit 451m die Roßtrappe auf der anderen Seite um 48 m überragt, erlangte im Laufe des 19. Jahrhunderts ihre heute Popularität. Der Hexentanzplatz war mit hoher Wahrscheinlichkeit ein altsächsischer germanischer Kultort, an dem vor allem in der Nacht zum 1.Mai, der jetzigen Walpurgisnacht, Rituale abgehalten wurden. Die Sachsen sollen hier nachts zu ihrer alten Kultstätte aufgebrochen sein, um dort ihre heidnischen Bräuche weiter zu pflegen und hätten dabei die von Karl d. Gr. aufgestellten Wachen überlistet, indem sie sich mit Besen und Heugabeln bewaffnet, verkleideten und die Gesichter schwärzten. Zu Tode erschreckt, flohen die christlichen Wächter und erzählten fortan vom schaurigen Treiben der Hexen und Teufel. Einer dieser Teufel sitzt hier übrigens in Bronze gegossen auf einem Felsen und ist wohl dazu verdonnert worden, sich von jedem Touristen diverse Gliedmaßen anfassen lassen zu müssen. Bis 18 Uhr dauert der Kabinenbetrieb an und bei unserer Rückkehr zur Seilstation hat sich bereits eine große Schlange vor dem Einlass gebildet. Alle wollen noch mit hinunter genommen werden, denn zum Laufen ist es jetzt zu spät und zu weit.

Wir folgen nach unserer Rückkehr zum Motorrad dem kurvigen etwa 10 km langen, schluchtartigen Talabschnitt der Bode zwischen Thale und Treseburg und stoppen dort am Hotel "Forelle", um zu Abend essen. Mit ihren 92 Einwohnern ist Treseburg eine der kleinsten Gemeinden Sachsen-Anhalts. Mit gefüllten Mägen können wir nun den Rückweg nach Zellerfeld antreten. Schätzungsweise 70 km. In Rübeland folgen wir dem Hinweisschild zur Rappbode-Talsperre, die die größte Talsperre im Harz und zugleich mit 106 Meter Höhe die höchste in Deutschland ist. Rechtzeitig zum Sonnenuntergang schaffen wir es noch die Abendstimmung mit einem Foto zu dokumentieren.

Ostermontag: Abschied vom Harz

Am Ostermontag müssen wir uns leider wieder vom Harz verabschieden. (... zur heutigen Strecke). Die Straße windet sich über die Hügel bis nach Bad Grund hinein. Am Förderturm des stillgelegten Ottiliaeschachts stoppen wir für ein letztes Harz-Foto. Hinter Bad Gandersheim schlängelt sich der Weg entlang der Bahnlinie bis nach Kreiensen. Plötzlich fahren wir auf dieses riesige Eisenbahnviadukt im Flecken Greene zu, das die Straße in hohen Bögen überspannt. Als wir anhalten, um ein Foto von dem imposanten Bauwerk zu machen, sehen wir auch dieses Hinweisschild, das zur dahinter liegenden Greener Burg weist. Schnell entschlossen folgen wir dem Abzweig und fahren den Weg hinauf zu der Anlage, von der neben dem wieder errichtetem Bergfried auch noch Teile der ehemaligen Burgaußenmauer stehen. Durch den mächtigen mit einem Pfostengatter verschließbaren Torbogen laufen wir hinein in den grünen Innenhof und steigen den 25 m hohen Bergfried hinauf. Von hier oben haben wir eine weiten Ausblick in das Leinetal und auf den nur wenige Kilometer Luftlinie entfernten Harz, der sich jedoch heute trotz des sonnigen Wetters leider in leichtem Dunst verschleiert.

Irgendwann müssen wir jedoch wieder weiter und so geht es auf meist kleineren Straßen zurück durch den Naturpark Solling, über das Eggegebirge und vorbei an der Möhne-Talsperre nach Dortmund-Aplerbeck, wo wir noch einmal unser Glück bei Rita und Sascha versuchen. Unser Anklingeln bleibt jedoch erfolglos. Warum auch sollten die beiden bei diesem schönen Wetter zuhause geblieben sein?

Am späten Nachmittag stehen wir nach einer Gesamtstrecke von ca. 1150 km wieder vor der eigenen Haustür und bedauern leise, dass wir nicht mehr Zeit zur Verfügung hatten zur Erkundung des bezaubernden Harz. Es hat alles gestimmt auf dieser Tour: das Wetter hat es gut mit uns gemeint, die Strecke war schön und abwechslungsreich und der aus dem Winterschlaf erwachende Harz zeigte sich einfach nur märchenhaft. Kaum vom Motorrad abgestiegen sieht man uns bereits bei der Planung der nächsten Harz-Tour - Wir hätten da noch so manches Ziel!

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aktualisiert am:  07.02.2012  - 203532927 Home ^^